Eine gute Abendroutine sorgt für besseren Schlaf

21 November, 2020
Der erholsame Schlaf, den du nachts bekommst, wirkt sich eindeutig auf deine täglichen Aktivitäten aus. In diesem Artikel erfährst du, wie du deine Abendroutine zum Besseren verändern kannst.

Suchst du nach Möglichkeiten, um deine Abendroutine zu verbessern?

Eine gute Erholung ist unerlässlich, um sich einer guten körperlichen und geistigen Gesundheit erfreuen zu können. So kann eine gute Abendroutine deinem Körper in vielerlei Hinsicht zugutekommen. Sie stabilisiert den Blutdruck, steigert die Leistung und die intellektuelle Aktivität, verbessert das Gedächtnis und die Konzentration und reduziert Angstzustände und Stress.

Ein erholsamer Schlaf verbessert somit unsere Lebensqualität. Vielen Menschen fällt es jedoch schwer, nachts einzuschlafen. Der Körper scheint nicht müde zu sein oder der Geist läuft tausend Meilen pro Minute, wenn du über die Arbeit oder andere Sorgen nachdenkst.

Und der Schlafmangel kann chronisch werden und das Leben eines Menschen ernsthaft beeinträchtigen. In dieser Hinsicht kann er deine Leistung und Laune beeinflussen sowie zu Reizbarkeit und Erschöpfung führen. Du kannst deine Abendroutine jedoch entsprechend anpassen, um nachts besser schlafen zu können.

Dein Schlafritual

Ein Schlafmangel kann die Lebensqualität ernsthaft beeinträchtigen
Ein Mangel an erholsamem Schlaf beeinträchtigt deine Lebensqualität erheblich und verringert auch deine Leistung und Energie.

Um von der Wachheit in den Tiefschlaf zu gelangen, musst du eine Übergangsphase durchlaufen. Wenn du gute Übergangsgewohnheiten hast, fällt es dir leichter einzuschlafen. Ist deine Abendroutine dagegen weniger angemessen, kann dies deine Fähigkeit beeinträchtigen, abzuschalten und dich auszuruhen.

Manchmal ist die Nacht die einzige Zeit, zu der du bestimmte Konten überprüfst, mit Freunden chattest, lernst, das Haus putzt oder noch Arbeiten für den nächsten Tag erledigst. Diese Gewohnheiten führen jedoch dazu, dass du die Schlafzeit verschiebst und länger aktiv bist. Doch all dies kann deine Fähigkeit beeinträchtigen, Schlaf zu finden.

Dein Körper warnt dich, dass er müde ist und schlafen möchte, aber du hörst ihm nicht zu. So fällt es dir weiterhin schwer einzuschlafen. Das bedeutet aber nicht, dass du sehr früh ins Bett gehen solltest oder dass du die Dinge einstellen solltest, denen du nachts nachgehst.

Stattdessen solltest du einfach eine Grenze setzen und dich zwingen, zu einer bestimmten Zeit aufzuhören und abzuschalten. Ab diesem Zeitpunkt solltest du dich erholen und angenehmeren Aktivitäten widmen, bis du in einen Entspannungszustand eintrittst, der es dir erlaubt, einzuschlafen und die ganze Nacht über einen tiefen Schlaf zu genießen.

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Weniger Licht und keine elektronischen Geräte

Verzichte auf elektronische Geräte im Bett und nutze weiches, anstatt helles Licht
Einige Gewohnheiten, wie zum Beispiel das späte Arbeiten oder die Verwendung von mobilen Bildschirmen, können deine Fähigkeit einzuschlafen beeinträchtigen.

Um deinen Körper und vor allem deinen Geist in einen Entspannungszustand zu bringen, in dem du schlafen kannst, musst du diese Reize mindestens 30 Minuten vor dem Schlafengehen beseitigen.

Zunächst solltest du die Vorhänge schließen und nur eine weiche Lichtquelle eingeschalten lassen. Das liegt daran, dass deine Augen, wenn sie Licht wahrnehmen, Signale an dein Gehirn senden, um wach zu bleiben.

So wirkt sich auch das Licht, das von hellen Lampen, Fernsehgeräten, Computern oder Handybildschirmen ausgestrahlt wird, nachteilig auf diese Übergangsphase aus. Daher solltest du nächtliche Aktivitäten wie das Chatten, das Überprüfen von sozialen Medien oder das Spielen auf deinem Handy vermeiden.

Ebenso ist es nicht ratsam, erst sehr spät fernzusehen. All diese Aktivitäten stellen Reize für dein Gehirn dar, nicht nur aufgrund des hellen Lichts, sondern auch aufgrund der Geräusche, die sie abgeben. Weiches Licht und Stille sind die besten Verbündeten, um dein Gehirn auf Ruhe vorzubereiten.

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So verbesserst du deine Abendroutine

Abendroutine: Nächtliche Mahlzeiten können den Schlaf ebenfalls beeinflussen
Nächtliche Essgewohnheiten können sich ebenfalls auf die Schlafenszeit auswirken.

Neben den obigen Ratschlägen gibt es noch viele andere Dinge, die du tun kannst, um deine Abendroutine zu verbessern und infolgedessen besser zu schlafen. Eine Idee ist die, darauf zu achten, was du abends, vor dem Zubettgehen isst. Wenn du nachts sehr schwere Mahlzeiten zu dir nimmst, muss dein Körper hart arbeiten, um die Nahrung zu verdauen. Und dies wird sich natürlich auf deinen Schlaf auswirken.

Gleichzeitig ist es aber auch keine gute Idee, hungrig ins Bett zu gehen. Idealerweise solltest du mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen eine leichte, aber herzhafte Mahlzeit zu dir nehmen.

Darüber hinaus können auch bestimmte stimulierende Getränke deinen Schlaf beeinträchtigen. Experten raten daher davon ab, am späten Nachmittag noch Kaffee, Tee oder Energy Drinks zu trinken.

Eine weitere Empfehlung ist die, dein Bett nur zum Schlafen zu benutzen. Dies liegt daran, dass dein Gehirn eine Verbindung zwischen den Aktivitäten und deinem Bett herstellt, wenn du das Bett für andere Aktivitäten wie Essen, Lernen oder Fernsehen nutzt.

Auf diese Weise wird dein Bett zu einem Reizfaktor und wenn du dich schlafen legst, wird dein Nervensystem aktiviert. Eine Ausnahme stellt in dieser Hinsicht natürlich Sex dar, da es sich hierbei um eine entspannende Aktivität handelt, die dir sogar hilft, besser zu schlafen!

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