Schwimmen lernen im Schwimmbad: So geht’s!

· 2 November, 2018
Wenn du Schwimmen lernen willst, ist das Schwimmbad ein guter und geschützter Ort dafür. Wichtig ist, dass du zuerst in den Bereichen beginnst, in denen das Wasser nicht zu tief ist. Denn so hast du keine Angst und kannst Selbstvertrauen gewinnen.

In einem Schwimmbad ist Schwimmen lernen einfacher als beispielsweise im Meer. Denn hier gibt es keine Wellen oder Strömungen. Diese können gerade jemanden, der erst noch Schwimmen lernen möchte, Angst machen. Und Angst hilft bekanntlich beim Lernen überhaupt nicht.

Das Schwimmbad hingegen ist ein sicherer Ort. Hier kannst du die flacheren Bereiche zum Schwimmen lernen nutzen. Darüber hinaus gibt es in Schwimmbädern Stufen, Leitern usw., an denen du dich festhalten kannst. Und so kannst du dir gewiss sein, nicht zu ertrinken.

Soweit, so gut. Wie kannst du mit dem Schwimmen in einem Schwimmbad beginnen? Hier geben wir dir ein paar Tipps, die dir den Einstieg erleichtern.

Such dir eine Stelle, an der du stehen kannst

Schwimmende Frau

Um Schwimmen zu lernen, ist es auf jeden Fall gut, im Nicht-Schwimmer-Bereich anzufangen. Das heißt, in dem Bereich, wo du noch stehen kannst. Das Wasser sollte dir nicht über die Brust reichen. Sonst kann es Angst und Unsicherheit in dir hervorrufen. Und das wirkt sich negativ auf deinen Lernprozess aus.

Wichtig ist auch, dass du dich ruhig und entspannt fühlst. Denn sonst ist Schwimmen lernen fast unmöglich. Gut, dann schauen wir uns mal die konkreten Schritte an, mit denen du beginnen solltest:

  • Zuerst die Füße: Geh zu einer der Leitern oder an den Beckenrand und halte dich daran fest. Dann lässt du deinen Körper im Wasser treiben und bewegst dabei die Füße. Auf diese Weise bekommst du das Vertrauen, dass du nicht einfach untergehen wirst. Dabei kannst du unterschiedliche Bewegungen mit den Füßen und Beinen machen. Zum Beispiele solche, die verschiedenen Schwimmstilen entsprechen.
  • Schwimmstile: Sobald du dich mit den Fußbewegungen sicher fühlst, solltest du als Erstes das Brustschwimmen lernen. Bei diesem Schwimmstil führen Beine und Arme gleichzeitige, sich entsprechende Bewegungen aus. Während du die Arme nach vorne streckst, ziehst du die Beine an. Dann machst du mit den Armen eine kreisförmige Bewegung nach hinten und die Beine strecken sich. So bekommst du Schwung.

Wenn du anfängst, die Armbewegungen alleine zu probieren, ist es vielleicht gut, eine Schwimmhilfe zu benutzen. Zum Beispiel eine Schwimmnudel, Schwimmgürtel oder Schwimmwesten etc. Oder du lässt dich von jemandem halten, während du die Armbewegungen übst. So fühlst du dich sicherer und kannst leichter Vertrauen in dein Können gewinnen.

Ein Lesetipp: Wie kann Schwimmen deine Gesundheit fördern?

Achte beim Schwimmen auf die Atmung

Schwimmen lernen erfordert nicht nur körperliche Geschicklichkeit. Wichtig ist auch, dass du auf die Atmung achtest. Denn diese begleitet deine Bewegungen. Außerdem hängt von der richtigen Atmung auch ab, wie lange du Kraft hast, zu schwimmen.

Zu Beginn ist es ganz normal, dass du eine etwas unruhige Atmung hast. Denn du bist sicher ein bisschen aufgeregt. Aber das führt dazu, dass du schnell ermüdest. Und du bist zunächst vielleicht verblüfft darüber, dass andere Personen so viel länger ohne Pause schwimmen können.

Jeder Schwimmstil hat seine eigene Atemtechnik. Bei manchen muss du den ganzen Kopf unter Wasser tauchen. Das hilft dabei, den Rhythmus beim Atmen konstant zu halten. Denn automatisch atmest du tief ein, wenn der Kopf aus dem Wasser auftaucht. Anfänger atmen zu Beginn oft zu wenig ein. Das ist ganz normal und du wirst mit der Zeit lernen, genug Luft einzuatmen.

Schwimmen hilft dir nämlich, deine Lungenkapazität zu erhöhen. Es erfordert also etwas Übung, bis du nicht mehr das Gefühl der Kurzatmigkeit oder gar des Erstickens hast. Aber keine Panik. Bald wirst du merken, dass deine Atmung tiefer, ruhiger und regelmäßiger wird. Denn wie es so schön heißt: Übung macht den Meister!

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Nächster Schritt: Steigere den Schwierigkeitsgrad

Schwimmen lernen

Die ersten Lernerfolge beim Schwimmen haben sich eingestellt? Das heißt, du fühlst dich im Wasser schon sicherer. Und du beherrscht das Brustschwimmen sowie die richtige Atmung, ohne dabei zu sehr zu ermüden. Dann ist der Moment gekommen, den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen. Hier haben wir einige Vorschläge dafür:

  • Versuche nun, in einen tieferen Bereich des Beckens zu gehen. Du solltest aber immer noch stehen können. So kannst du nach und nach dein Selbstvertrauen testen. Und du wirst so mit der Zeit ganz ohne Angst vor dem Ertrinken auch in den Bereichen schwimmen können, in denen du nicht mehr stehen kannst.
  • Probiere andere Schwimmstile aus: Wenn du den einfachsten Stil beherrschst, dann lerne weitere dazu. Es gibt viele andere Schwimmstile wie Schmetterling oder Kraulen. Indem du schwierigere Dinge ausprobierst, wirst du beim Schwimmen geschickter und besser.

Schwimmen hat viele gesundheitliche Vorteile, so wie im Grunde jede sportliche Tätigkeit. Doch gerade beim Schwimmen sind wirklich alle Körperteile miteinbezogen. Daher tut es dir rundum gut! Also du siehst: Es lohnt sich, dir die Zeit fürs Schwimmen lernen zu nehmen.

Du kannst noch nicht schwimmen? Du hast es schon mal versucht, aber dann immer wieder aufgegeben? Lass dich nicht entmutigen! Mit der Zeit wirst du es schaffen. Denn Schwimmen ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch einfach schön. Du kannst es im Schwimmbad machen, aber auch an Seen, Flüssen oder im Meer. Und was gibt es Schöneres, als gleichzeitig zu trainieren und zu genießen?