Heilsalbe mit Magnesium zur Linderung von Beinschmerzen

· 18 Februar, 2019
Diese Heilsalbe enthält nicht nur Magnesium, sondern besteht auch aus anderen Zutaten, die die Anschwellung der Beine verringern und entspannend und schmerzlindernd wirken.

Beinschmerzen kommen sehr häufig vor und können auf unterschiedliche Urachen zurückgeführt werden. In den meisten Fällen handelt es sich um eine Gelenkeerkrankung oder Verletzungen der Bänder, Sehnen oder Knochen.

Bei einer falschen Ernährung besteht ebenfalls ein erhöhtes Risiko, insbesondere dann, wenn es bei der Arbeit oder beim Spor zu Überanstrengungen kommt.

Deshalb ist auf ausreichend Magnesium und die korrekte Aufnahme dieses Minerals zu achten, denn damit kann Vorsorge geleistet und gleichzeitig Beschwerden gelindert werden.

Magnesium wirkt bei rund 300 Körperfunktionen mit. Die Muskelgesundheit hängt direkt davon ab.

Leider ist es nicht einfach, das richtige Maß an Magnesium einzunehmen, auch wenn man Nahrungsmittel mit Magnesium in den Ernährungsplan einbaut oder eine Nahrungsergänzung einnimmt.

Deshalb empfehlen wir dir heute eine Alternative: eine Heilsalbe mit Magnesium, die entspannend wirkt und Beinschmerzen lindert. Lies weiter, um zu erfahren, wie diese Heilsalbe hergestellt wird.

Wie wird die Heilsalbe mit Magnesium hergestellt?

Magnesiumfläschchen

Nachdem sich erwiesen hat, dass Magnesium durch die Haut leicht aufgenommen werden kann, haben viele Firmen begonnen Lotionen und Öle anzubieten, die eigentlich nur aus Magnesiumchlorid und Wasser bestehen.

Diese werden täglich aufgetragen, entweder vor der Dusche oder abends vor dem Zubettgehen.

Viele dieser Produkte reizen jedoch empfindliche Haut und lösen allergische Reaktionen aus.

Um dies zu vermeiden und trotzdem von den Vorteilen von Magnesium zu profitieren, kannst du Öl mit anderen entzündungshemmenden Zutaten kombinieren. So kannst du ganz einfach dein eigenes Heilmittel gegen Schmerzen und Durchblutungsstörungen an den Beinen herstellen.

Diese Heilsalbe ist cremig, was das Auftragen durch eine sanfte Massage erleichtert.

Wenn du jedoch eine flüssigere Lotion bevorzugst, kannst du Shea Butter und Bienenwachs durch Traubenkernöl oder Mandelöl ersetzen.

Lesetipp: Traubenkerne, wertvoll für Gesundheit und Kosmetik

Zutaten

  • 75 g Arnika
  • 75 g getrocknete Beinwellblätter
  • 150 ml Olivenöl
  • 45 g Shea Butter
  • 15 g Bienenwachs
  • 45 ml Magnesiumöl
  • 45 g Aloegel
  • 1 Glasflasche

Zubereitung

  • Arnika sowie Beinwellblätter in einem Glas vermischen.
  • Olivenöl hinzugeben und dann im Wasserbad erwärmen.
  • Bei geringer Hitze 2-3 Stunden köcheln lassen, wobei das Wasser dann nicht vollkommen verdunsten sollte.
  • Danach das Bienenwachs in einen Topf geben und ebenfalls im Wasserbad erwärmen. Das Bienenwachs kann dann auch in der Mikrowelle erwärmt werden.
  • Beides vermischen und dann die Shea Butter beifügen.
  • Das entstandene Produkt aus dem Herd nehmen und dann erkalten lassen, bis eine feine Schicht auf der Oberfläche entsteht.
  • Während das Produkt erkaltet, das Magnesiumöl mit dem Aloegel in einem hitzebeständigen Gefäß vermischen und dann erwärmen.
  • Hierfür Wasser im Topf zum Kochen bringen, das Gefäß dann im Wasserbad erwärmen.
  • Wenn beide Produkte sich gebunden haben, mit der Wachsmischung 5 Minuten lang verrühren.
  • Danach fest werden lassen.
  • Das Glas verschließen und dann kühl und trocken lagern.

Anwendung gegen Beinschmerzen

Frau

  • Eine kleine Menge mit einer aufsteigenden, sanften Massage auf die Beine auftragen.
  • 10 Minuten einmassieren und entspannen.
  • Die Absorption des Magnesium dauert ca. 20-30 Minuten. Die Hände erst nach 30 Minuten waschen, um von der zurückbleibenden Salbe zu profitieren.

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Weitere Anwendungen

Diese Salbe kann nicht nur gegen Entzündungen und Beinschmerzen verwendet werden, sie hilft auch bei anderen Beschwerden:

Wenn Beinschmerzen dir den Alltag erschweren, solltest du dieses wunderbare Heilmittel testen.

Erhöhe jedoch auch die Einnahme von Magnesium durch die Auswahl entsprechender Nahrungsmittel.

  • Musso, C. G. (2009). Magnesium metabolism in health and disease. International Urology and Nephrology. https://doi.org/10.1007/s11255-009-9548-7
  • de Baaij, J. H. F., Hoenderop, J. G. J., & Bindels, R. J. M. (2015). Magnesium in Man: Implications for Health and Disease. Physiological Reviews. https://doi.org/10.1152/physrev.00012.2014