Schmerzen im unteren Rückenbereich natürlich lindern

· 29 August, 2016
Sehr häufig kommt es zu Schmerzen im unteren Rückenbereich, die du mit verschiedenen Hausmitteln meist selbst lindern kannst.

Viele leiden an Schmerzen im unteren Rückenbereich. Die Ursachen dafür können vielseitig sein: eine falsche Schlafposition, zu wenig Schlaf oder Steife, Überlastung während des Tages, falsche Haltung usw.

In unserem heutigen Artikel möchten wir dir einige einfache und effektive Tipps geben, um Schmerzen im unteren Bereich des Rückens zu lindern.

Warum habe ich Schmerzen im unteren Rückenbereich?

Schmerzen

Im unteren Rückenbereich haben viele Menschen Schmerzen.

Stundenlanges Stehen oder Sitzen ist oft dafür verantwortlich, jedoch spielen Ernährung, Emotionen, fehlender oder falsch durchgeführter Sport, Magen-Darm-Störungen und andere Faktoren ebenfalls eine wichtige Rolle.

Die Nieren haben ebenfalls einen direkten Bezug zum Rücken, da sie sehr nahe liegen. Aus diesem Grund sollten diese immer beachtet und gepflegt werden.

Lesetipp: Petersilien-Getränk zur Reinigung der Nieren

Heilmittel zur Linderung der Rückenschmerzen

Schwimmbad

1. Warmwasserstrahlen

Mit warmem Wasser kann man diese Schmerzen lindern, kaltes Wasser, Feuchtigkeit sowie Sesshaftigkeit sind in diesem Fall nicht zu empfehlen.

Die Hydrotherapie wird wie folgt durchgeführt:

  • Der Wasserstrahl sollte anfangs lauwarm sein und du solltest ihn dann von einer Seite zur anderen bewegen. Die Temperatur allmählich erhöhen, bis eine noch erträgliche warme Temperatur erreicht wird.
  • 3-4 Minuten durchführen, am besten sitzend.
  • Ideal wäre es, wenn uns jemand dabei hilft und wir entspannt und bequem sitzen könnten.
  • Diese Methode sollte bei Ischialgie sowie Leistenbruch nicht angewendet werden.

2. Abwechselnde Temperaturen

Für diese Methode wird ebenfalls Wasser verwendet. Wenn man abwechselnd kaltes sowie warmes Wasser verwendet, können Entzündungen gelindert sowie die Durchblutung gefördert werden. 

Auch hier sollte dir jemand helfen. Du benötigst warmes und kühles (nicht zu kaltes) Wasser und 2 mittelgroße Handtücher.

Vorgehensweise

  • 1 Handtuch mit dem warmen Wasser befeuchten, etwas ausdrücken und auf die betroffene Zone legen. Hierfür solltest du dich auf den Bauch legen.
  • Das warme Handtuch 30-60 Minuten wirken lassen.
  • Danach dieselbe Prozedur mit kaltem Wasser durchführen.
  • Mindestens je 5 Mal wiederholen und immer mit warmem Wasser abschließen.
  • Danach die behandelte Zone gründlich trocknen und warm halten.

3. Massage mit Sesam-Arnika-Öl

Öl

Eine Massage kann gegen Rückenschmerzen Wunder wirken. Der lumbale Bereich ist außerdem eine Gegend, die wir selbst problemlos erreichen können, auch wenn es praktischer ist, wenn jemand die Massage durchführt.

Für diese Massage kannst du Sesamöl mit Arnika (Öl, Gel oder Creme) verwenden, um den Bereich zu wärmen und Entzündungen zu lindern.

Vorgehensweise

  • Mit einer sanften Massage beginnen, um die Zone zu erwärmen sowie vorzubereiten. Kein Druck ausüben.
  • Nun auf beiden Seiten der Wirbelsäule etwas Druck ausüben und dabei vertikale Bewegungen durchführen.
  • Danach den Hüftbereich massieren.

4. Kohlumschlag

Dieses Heilmittel kann ebenfalls zu Hause angewendet werden. Du benötigst nur einige frische Kohlblätter.

Kohl hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann überdies an allen Körperstellen angewendet werden (am Unterleib bei Menstruationsbeschwerden, bei Knieschmerzen usw.).

Vorgehensweise

  • 4-6 frische Kohlblätter, je grüner desto besser.
  • Wasser zum Kochen bringen und die Blätter dann nicht mehr als 10 Sekunden eintauchen.
  • Diese mit einem Mörser zerdrücken, damit der Saft austritt.
  • Noch warm auf den unteren Rückenbereich auflegen, zuerst mit einem Tuch und darüber mit einem trockenen Handtuch.
  • Dann 15 Minuten einwirken lassen.
  • 2-3 Mal am Tag wiederholen.
  • Lower back pain. (2004). Occupational Health. https://doi.org/10.1093/emph/eou034
  • Alpert, P. T. (2014). Management of Chronic Lower Back Pain. Home Health Care Management and Practice. https://doi.org/10.1177/1084822313505199