7 Dinge über Hautkrebs, die jeder wissen sollte

· 28 September, 2016
Zur Vorsorge gegen Hautkrebs musst du bei Sonnenexposition sehr vorsichtig sein und Hautflecken und Muttermale regelmäßig auf mögliche Veränderungen von Form oder Farbe kontrollieren.

Hautkrebs zählt zu den großen Bedrohungen der modernen Welt: Er zählt zu den am häufigsten diagnostizierten Krebsarten.

Meist sind davon Personen über 50 betroffen, doch auch bei jüngeren Menschen wurde diese Krankheit bereits diagnostiziert, insbesondere wenn diese häufig und lange der Sonne ausgesetzt waren.

Die häufigste und am wenigsten gefährliche Art von Hautkrebs ist das Basalzellkarzinom, bei dem meist hautfarbene Knötchen mit glänzender Oberfläche festzustellen sind.

Zu den gefährlichsten Risikofaktoren zählt die UV-Strahlung, welche die DNA in den Epithelzellen bei Sonnenexposition verändert.

Auch wenn es sich um eine immer häufiger auftretende Krankheit handelt, ist die Sterblichkeitsrate konstant geblieben, denn es ist immer einfacher eine frühzeitige Diagnose zu stellen.

Wichtig ist jedoch, über diese Krankheit gut Bescheid zu wissen, um frühzeitige Alarmzeichen identifizieren zu können. 

Deshalb erklären wir anschließend 7 ausschlaggebende Fakten über Hautkrebs.

1. Sonnenexposition erhöht das Risiko

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Noch immer betrachten viele die kontinuierliche Sonnenexposition als bedenkenlos, denn danach fühlen sie höchstens leichtes Brennen, das in wenigen Tagen wieder vergeht.

Doch was viele ignorieren ist, dass die Auswirkungen der Sonnenstrahlung für die Hautzellen erst langfristig zu spüren sind und damit das Risiko für Hautkrebs deutlich steigt.

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2. Sonnencreme ist nicht ausreichend

Sonnenschutz reduziert zwar die schädlichen Auswirkungen der Sonne auf die Haut, doch die Verwendung garantiert noch lange nicht, dass man vor Krebs geschützt ist.

UV-Strahlung ist nur einer der Risikofaktoren, auch Schadstoffe, Tabak und schlechte Ernährung spielen dabei eine wichtige Rolle.

3. Jedes Muttermal kann sich bösartig entwickeln

hautkrebs

Meist entwickelt sich Hautkrebs durch Hautflecken, die beginnen, sich abnormal zu vergrößern.

Auch bereits existierende Leberflecken oder Muttermale müssen auf Veränderungen beobachtet werden, da sie sich ebenfalls bösartig entwickeln könnten.

Maligne Melanome treten nicht so häufig auf, sind jedoch sehr aggressiv.

4. Größere Leberflecken bedeuten höheres Risiko

Das Risiko, dass sich ein Leberfleck verändert und bösartig entwickelt nimmt mit der Größe zu,  insbesondere dann wenn es sich um einen konnatalen Nävuszellnävus handelt.

Diese Hautveränderung besteht bereits bei der Geburt und vergrößert sich meist mit zunehmendem Alter.

5. Das Sonnenstudio kann gefährlich sein

Wer sich kontinuierlich im Sonnenstudio bräunen lässt, sollte sich bewusst sein, dass auch damit das Risiko für Hautkrebs zunimmt.

Die Bräunung im Studio scheint zwar eine Alternative zur natürlichen Sonnenexposition, doch auch hier kommen ultraviolette Strahlen zur Anwendung, die gefährlich sein können. 

6. Eine Infektion kann zu Hautkrebs führen

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Zu den möglichen Ursachen dieser Krankheiten zählen auch Verletzungen und chronische Entzündungen durch schwere Verbrennungen oder Infektionen.

Wenn die Haut, deren Aufgabe es ist, den Organismus zu schützen, schwere Verletzungen aufweist, ist die Gefahr, dass sich bösartige Zellen entwickeln, deutlich höher.

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7. ABCDE-Regel, um Hautkrebs zu identifizieren

Plötzlich auftauchende Hautflecken oder Veränderungen von Leberflecken sind ein Hinweis darauf, dass es sich um Hautkrebs handeln könnte.

Es empfiehlt sich, die ABCDE-Regel anzuwenden, um feststellen zu können, ob tatsächlich Gefahr besteht.

  • A für Asymmetrie: Der Hautfleck ist nicht symmetrisch.
  • B für unregelmäßige Begrenzung: Die Ränder der Flecken sind unregelmäßig und nicht normal.
  • C für Colorit: Die Pigmentierung der Flecken weist braune und schwarze Schatten auf, manchmal können sie auch rötlich, weißlich oder bläulich sein.
  • D für Durchmesser: Der Hautfleck hat einen Durchmesser von über 5- 6 mm.
  • E für Elevation: Der Fleck ist erhaben und hebt sich über das Hautniveau ab.

Vergiss nicht, einmal jährlich eine Kontrolluntersuchung beim Hautarzt durchzuführen, um mögliche Risiken auszuschließen.

Bei den erwähnten Anzeichen solltest du ebenfalls eine fachärztliche Untersuchung durchführen lassen, um sicher zu gehen, dass keine Gefahr besteht, oder gegebenenfalls schnellstmöglich eine Behandlung einzuleiten.