Rote Muttermale, was genau ist das?

· 10 Oktober, 2014
Rote Muttermale, fast jeder Mensch hat sie. Sie sind grundsätzlich harmlos. Sobald du allerdings Veränderungen in Form und Farbe feststellst, solltest du einen Hautarzt aufsuchen.

Sicherlich hast du auf deiner Haut mindestens einen oder mehrere rote Pünktchen entdeckt: rote Muttermale oder Leberflecken.

Sie sind in der Regel klein und haben eine karmesinrote Farbe. Oftmals sind sie auch ein wenig erhöht und erscheinen vorwiegend auf deinem Hals, der Brust oder auf dem Rücken.

Vielleicht hast du dich auch schon gefragt, was die Ursache für rote Muttermale, medizinisch auch Nävus genannt, ist? Sind sie gefährlich? Musst du sie entfernen lassen?

In unserem heutigen Artikel wollen wir dir einige wichtige Informationen zu diesem Thema geben. Lies einfach weiter!

Muttermal (Nävus) ist der Oberbegriff für alle gutartigen Wucherungen von Zellen.

Mit dem Begriff Leberfleck werden umgangssprachlich gutartige Wucherungen von pigmentbildenden Zellen der Haut bezeichnet, in der medizinischen Fachsprache heißt der Leberfleck Pigmentnävus. Ein Leberfleck hat meist eine bräunlich-rote Farbe.

Manche Muttermale haben eine leuchtend rote Farbe und können durch ihr Auftreten auf der Haut zu Besorgnis führen.

In der Regel verursachen sie keine Schmerzen, sind aber für viele Menschen ein ästhetisches Problem.

Sicherlich hast du dich auch schon gefragt, woher sie kommen und wie sie entstehen? Sind sie gefährlich? Musst du deine Ernährung umstellen? Sind sie Anzeichen für eine Erkrankung?

Wir können dich beruhigen. Grundsätzlich sind rote Muttermale harmlos. Es gibt allerdings einige Dinge, die du wissen über sie wissen solltest.

Welche Ursachen haben rote Muttermale?

rote Muttermale

  • Sicherlich sind rote Muttermale für einige Menschen ein reizvolles individuelles Schönheitsmerkmal. Dennoch solltest du dir darüber im Klaren sein, dass es sich um Zellveränderungen deiner Haut handelt, die du beobachten musst. Der wissenschaftliche Name für die umgangssprachlich bezeichneten Blut-Schwämmchen ist Hämangiom. Sie treten meist bei Menschen mit sehr heller Hautfarbe auf und besonders bei Kleinkindern und Menschen in höherem Alter.
  • Normalerweise sind diese Pünktchen ungefährlich. Wenn sie aber plötzlich und in großer Anzahl erscheinen, könnten sie ein Anzeichen für eine Erkrankung sein. Experten sehen zudem einen Zusammenhang mit Leberproblemen.
  • Das Auftreten dieser Leberflecken kann auch durch eine schlechte Ernährung ausgelöst werden. Giftstoffe werden in der Leber oder dem Darm angesammelt und können oft nicht mehr ausreichend abgebaut werden.
  • Die Ursache ist auf ein anormales Wachstum der feinen Blutgefäße zurückzuführen.
  • Rote Muttermale haben einen Durchmesser von 1 bis 4 Milimeter und können an deinen Achselhöhlen, Fersen, Genitalbereich, Brust, Rücken, Armen, Beinen usw. erscheinen.
  • Wenn du rote Pünktchen im Gesicht, an deinen Händen oder anderen Körperpartien bemerkst, könnte das ein Hinweis darauf sein, dass du dich zu sehr der intensiven Sonnenstrahlung aussetzt. Du solltest hier sehr vorsichtig sein.
  • Betrachte genau den Rand und die Struktur dieser Fleckchen. Wenn sie unregelmäßig sind, rau und größer als 6 mm, solltest du deinen Hautarzt aufsuchen.
  • Auch bei deinen Kindern solltest du auf mögliche rote Muttermale achten. Besonders bei Kindern mit sehr heller Haut können diese auftreten. Untersuche die Haut deiner Kinder regelmäßig. So kannst du Veränderungen frühzeitig erkennen.
  • Oftmals sind Muttermale auch genetisch bedingt und somit vererbt.
  • Eine weitere Ursache für rote Muttermale können leichte Hormonstörungen bei Frauen sein.
  • Darüber hinaus sind sie oftmals auch eine altersbedingte Erscheinung.

Diagnose

Ärztin untersucht rote Muttermale

Wenn du auf deiner Haut rote Muttermale entdeckst, musst du dir zunächst einmal keine Sorgen machen. In der Regel sind sie harmlos und müssen nicht behandelt werden.

Folgende Punkte gilt es dennoch zu beachten:

  • Wenn du vermehrt rote Muttermale auf deinem Brustkorb (Thorax) bemerkst, solltest du einen Hautarzt aufsuchen. Ein oder zwei sind nicht schlimm, sollten aber plötzlich mehrere gleichzeitig auftauchen, könnte dies ein Hinweis auf ein Gesundheitsproblem sein.
  • Weiterhin solltest du die Fleckchen bezüglich ihrer Form untersuchen. Sind sie symmetrisch oder asymmetrisch geformt? Wenn die Muttermale eine asymmetrische Form haben, solltest du deinen Arzt aufsuchen.
  • Weiterhin solltest du auch die Farbe der Muttermale beobachten. Eine rote gleichmäßige Farbe ist kein Problem. Wenn sich die Farbe jedoch verändert und die Muttermale immer dunkler werden, solltest du dich von einem Spezialisten untersuchen lassen.

Behandlung und Vorbeugung

Zitronen gegen rote Muttermale

  • Zur Vermeidung bzw. Verzögerung der Entstehung roter Muttermale empfehlen Fachleute eine regelmäßige Darmreinigung. Dadurch wird auch deine Leber gestärkt.
  • Trinke täglich mindestens zwei Liter Wasser.
  • Iss ausreichend frisches Gemüse. Gemüsesäfte sind auch sehr geeignet, beispielsweise Karotten-, Artischocken- oder Sellerie-Saft.
  • Auch die Spirulina-Alge ist perfekt, um Giftstoffe im Darm abzubauen.
  • Natürlich sollten Avocado und Olivenöl in deiner Ernährung nicht fehlen.
  • Beginne deinen Tag mit einem Glas Zitronensaft.
  • Trinke zwei Mal am Tag ein Glas Obstsaft (Cranberry, Ananas, Granatapfel…)
  • Weiterhin solltest du Milchprodukte vermeiden. Stattdessen kannst du sie durch pflanzliche „Milch“-Produkte ersetzen. Versuche doch einmal eine Mandel- oder Kokosmilch, sie schmecken köstlich.
  • Ergänzend solltest du einmal täglich eine Tasse Löwenzahn-Tee trinken, er hat eine sehr starke Reinigungswirkung.
  • Neben einer gesunden Ernährung kannst du noch weitere Maßnahmen treffen, um unschöne rote Muttermale zu vermeiden. Besonders wichtig ist es, dass du dich vor zu viel  Sonne schützt. Vermeide besonders die Zeiten, wenn die Sonne am stärksten ist. Benutze Sonnenschutz und Sonnencreme, versorge deine Haut ausreichend mit Feuchtigkeit und nimm reichlich Vitamin C zu dir.
  • Normalerweise verschwinden die roten Muttermale nicht mehr. Wenn sie dich aber dennoch stören, dann kannst du auf verschiedene natürliche Behandlungsmethoden zurückgreifen. So kannst du täglich Zwiebelsaft auf das Muttermal geben und alles mit einem Pflaster oder einer Bandage bedecken. Wiederhole diese Anwendung, bis der Leberfleck oder das Muttermal verschwindet. Eine alternative Behandlung ist die tägliche Einnahme von Vitamin C-Präparaten.

Grundsätzlich solltest du auf eine ausgewogene Ernährung achten, sodass Giftstoffe in deinem Körper leichter abgebaut werden können. Dadurch kannst du der Entstehung von roten Muttermalen vorbeugen.

Deine Haut wird es dir sicherlich danken!