Wie kann Migräne gestoppt werden?

· 28 Oktober, 2016
Diese Heilmittel helfen bei Migräne vorbeugend und behandelnd.

Viele leiden an Migräne, die viel intensiver und konstanter auftritt als „normale“ Kopfschmerzen. Oft kommt es anfangs zur sogenannten Migränenaura, Sehstörungen und pulsierenden Schmerzen auf einer Seite des Kopfes.

Auch Übelkeit, Erbrechen und eine starke Beeinträchtigung des Alltagsleben sind häufige Folgen dieser Krankheit.

Jeder kann an Migräne leiden, Alter und Geschlecht spielen hier keine Rolle, auch wenn das Risiko bei Frauen über 45 größer ist.

Hauptursache ist eine anormale Hirnreaktion auf Reize, wie Koffeinabstinenz, Zigarettenqualm oder stimulierende Substanzen.

Zur Behandlung werden normalerweise Analgesika und Entzündungshemmer verwendet. Jedoch sind nicht alle effektiv und können auch unerwünschte Nebenwirkungen auslösen.

Doch es gibt auch natürliche Mittel zur Linderung von Migräne, die sehr wirksam sein können.

Wir eklären dir heute, welche am besten geeignet sind, damit auch du davon profitieren kannst.

Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren!

Kamillentee

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Die Kamille hat beruhigende und entzündungshemmende Eigenschaften, die den pulsierenden Schmerz verringern können.

Zutaten

Zubereitung

  • Das Wasser zum Kochen bringen und die Kamillenblüten hinzugeben.
  • Vom Herd nehmen und 10 Minuten ruhen lassen.
  • Filtern und bis zu 3 Mal am Tag trinken.

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Apfelessig

Apfelessig ist eine hervorragende Lösung gegen Migräne, wenn diese durch Stress oder Verspannung hervorgerufen wird.

Er enthält Antioxidantien und Mineralien, welche die Durchblutung aktivieren und beruhigend wirken.

Zutaten

Zubereitung

  • 10 ml Apfelessig mit Wasser verdünnen und bereits nach den ersten Anzeichen von Migräne trinken.
  • Nicht mehr als 2 Gläser am Tag einnehmen.

Himalayasalz

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Himalayasalz enthält 84 essentielle Mineralien und wird deshalb sogar Zaubersalz genannt. Die Elektrolytwerte werden damit stabilisiert und der Körper wird revitalisiert.

Wenn du Himalayasalz mit etwas Zitronensaft vermischst, erhälst du ein wunderbares Heilmittel, das die Symptome von Migräne schnell reduziert.

Es hat sich zwar wissenschaftlich noch nicht erwiesen, jedoch behaupten diejenigen, die dieses Mittel probiert haben, dass die Linderung innerhalb von 10 Minuten eintritt.

Zutaten

  • 200 ml Wasser
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 5 g Himalayasalz

Zubereitung

  • Alle 3 Zutaten in einem Glas gut vermischen.
  • Bei den ersten Symptomen schluckweise einnehmen.
  • Zur Vorbeugung kannst du dieses Heilmittel morgens auf nüchternen Magen dreimal in der Woche einnehmen.
  • Jedoch nicht mehr als einmal täglich, da zu viel Salz schädlich ist.

Ingwertee

Die Ingwerwurzel enthält Gingerol, eine Substanz, die ihr diesen charakteristischen Geschmack gibt, aber auch entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt.

Deshalb hilft Ingwer auch gegen Kopfschmerzen, Migräne und andere entzündungsbedingte Erkrankungen.

Zutaten

  • 20 g gemahlener Ingwer
  • 250 ml Wasser
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 25 g Honig (nach Wunsch)

Zubereitung

  • Ingwer in 1 Tasse kochendes Wasser geben und ziehen lassen.
  • Vor der Einnahme Zitronensaft und Honig hinzugeben.
  • Schluckweise einnehmen. Am besten bevor die Symptome intesiver werden.

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Ringelblumentee

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Die Ringelblume ist vielen als Naturheilmittel bekannt. Sie wird dank ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften bereits seit der Antike zur Linderung von verschiedenen Erkrankungen und Beschwerden angewendet.

Die Ringelblume hat auch entspannende Wirkungen und hilft gegen Schmerzen und Erschöpfung.

Zutaten

  • 30 g getrocknete Ringelblumen
  • 250 ml Wasser

Zubereitung

  • Die Ringelblumen 3 Minuten lang im Wasser kochen.
  • Vom Herd nehmen und einige Minuten ziehen lassen.
  • Den Sud filtern und bis zu zweimal täglich einnehmen.
  • Dieser Tee ist bei einer Allergie gegen Gänseblümchen, Chrysantemen oder andere Pflanzen der Familie der Korbblütler nicht zu empfehlen.

Wähle jenes Mittel, das sich am besten an deine Bedüfnisse anpasst und folge den Anweisungen. Kombiniere die Mittel jedoch nicht, um unerwünschte Reaktionen zu verhindern.

Wenn der Schmerz nicht nachlässt, solltest du einen Arzt aufsuchen.