Wie erkennt man eine entzündete Leber?

· 29 März, 2015
Weißt du, dass wenn du grundlos zwischen ein und drei Uhr in der Nacht aufwachst, dies auf Leberbeschwerden hinweisen kann.

Die Leber leidet ganz besonders an einer schlechten Ernährung und an ungesunden Lebensgewohnheiten wie Stress. Auch emotionale Probleme oder beispielsweise Umweltverschmutzung schlagen sich auf die Leber nieder. Die Folgen davon können sich auf verschiedenste Arten zeigen: Sehprobleme, Krähenfüße, Durchblutungsstörungen, Verdauungsprobleme, Frühjahrsmüdigkeit usw.

In diesem Beitrag erfährst du mehr darüber, wie man eine entzündete Leber erkennt, um diese natürlich zu behandeln und Krankheiten vorzubeugen bzw. deine Lebensqualität zu verbessern.

Sehprobleme

In der Traditionellen Chinesischen Medizin heißt es, dass die Leber in direkter Verbindung mit Sehproblemen steht, da sich beide auf dem gleichen Meridian befinden. Es gibt natürlich auch genetische Faktoren und viele andere mögliche Ursachen für Augenprobleme, doch wenn Sehstörungen (beispielsweise Kurzsichtigkeit, Astigmatismus, Presbyopie usw.) auftreten, sollte auch die Leber überprüft werden.

auge

Schlaflosigkeit zwischen 1 und 3

Jedes Organ ist zu unterschiedlichen Zeiten ganz besonders aktiv und wird dabei regeneriert. So werden die Organe natürlich vor Krankheiten geschützt. Die Leber regeneriert sich zwischen 1 und 3 Uhr in der Nacht. Wenn du oft in dieser Zeit ohne offensichtlichen Grund munter wirst, ist es möglich, dass deine Leber nicht richtig funktioniert.

Dabei musst du allerdings auch beachten, dass ein spätes oder üppiges Abendessen die Nachtruhe negativ beeinflussen kann.

Krähenfüße

Die Falten in den Augenwinkeln und unter den Augen können auch mit einer Leberschwäche sowie Augenproblemen in Verbindung stehen. Wer also bereits vorzeitig viele Falten um die Augen aufweist, sollte vorsorglich die Leber untersuchen lassen. Wer die vorzeitige Faltenbildung verhindern möchte, muss sich nicht nur äußerlich sondern auch innerlich pflegen.

Durchblutungsstörungen

Auch Durchblutung und Leber stehen in enger Verbindung. Die Leber reinigt das Blut und ist deshalb auch für einen korrekten Blutfluss verantwortlich. Wer an Krampfadern oder Hämorrhoiden leidet, sollte deshalb auch untersuchen lassen, ob die Leberfunktionen richtig ausgeführt werden.

Schlechte Verdauung

Die Leber formt ebenfalls Teil des Verdauungsapparats und ist insbesondere für die Verdauung von Fetten zuständig. Dafür ist die Galle, die in der Leber erzeugt und in der Gallenblase gespeichert wird, notwendig. Wenn es also zu Verdauungsproblemen bei fetten Speisen kommt, muss die Leber unterstützt weden, damit sie nicht überlastet wird. Es ist vorteilhaft, weniger große Portionen, dafür jedoch öfter zu essen, damit die Leber besser arbeiten kann. Zusätzlich wird empfohlen, den Speisen etwas Zitronensaft hinzuzufügen, damit die Fette besser verdaut werden können.

Außerdem kann auch Verstopfung u.a. mit der Leber in Zusammenhang stehen.

öl-und-zitrone

Menstruationsstörungen

Da die Leber auch für die Blutreinigung und den korrekten Blutfluss zuständig ist, ist es nicht verwunderlich, dass bei Leberbeschwerden auch Menstruationsstörungen entstehen können: so zum Beispiel Schmerzen, prämenstruelle Symptome, Unregelmäßigkeiten usw. 

Bauchschmerzen

Aufgrund der Verdauungsstörungen kann es auch zu Blähungen und Druck auf den Bauch kommen, insbesondere ist ein drückender Schmerz über den Rippen auf der rechten Seite typisch, genau da wo sich die Leber befindet. Wenn die Leber entzündet ist, drückt sie nach außen und verursacht Beschwerden.

Migräne

Migräne kann durch verschiedene Ursachen entstehen, viele davon hängen jedoch mit Verdauungsbeschwerden und einer Überbelastung der Leber zusammen. In diesem Fall tritt die Migräne häufig zusammen mit der Menstruation, übermäßigem Essen oder Trinken oder dem Kontakt mit toxischen Stoffen (wie Tabakrauch, Umweltverschmutzung usw.) auf. Migräne kann die Folge einer Überanstrengung der Leber sein, um den Organismus von Schadstoffen zu befreien. 

Frühjahrsmüdigkeit

Viele spüren im Frühling eine abnormale Müdigkeit, wobei die täglichen Aufgaben mehr Mühe kosten als üblicherweise. Wenn dies in dieser Jahreszeit der Fall ist, kann auch eine Beziehung zur Leber bestehen, die durch natürliche Mittel wie beispielsweise grüne Säfte gestärkt werden sollte.

 

Bilder zur Verfügung gestellt von neuroticcamel und elle_ann