Weichspüler in 5 einfachen Schritten selber machen

10 Juli, 2016
Mit diesem selbstgemachten Weichspüler kann man die Umwelt schonen und gleichzeitig Kalkreste aus der Waschmaschine entfernen.

Weichspüler ist in fast jedem Haushalt vorhanden. Damit werden die Stoffe der Lieblingskleidungsstücke geschützt, schlechte Gerüche neutralisiert und eine sanfte Textur erreicht, was das Tragen sehr angenehm macht.

Weichspüler gibt es in verschiedensten Ausführungen, Größen, mit unterschiedlichen Düften und Preisklassen.

Wer jedoch eine umweltfreundlichere und gesündere Alternative ausprobieren möchte, kann dieses Rezept mit natürlichen Zutaten herstellen, die preiswert und einfach erhältlich sind.

Anschließend erklären wir, welche Vorteile dieser Weichspüler hat und wie er in einfachen Schritten hergestellt wird. Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren.

Warum Weichspüler selber machen?

Weichspüler verwenden

Vielleicht denkst du dir, warum so kompliziert, wenn es einfach auch geht und man den Weichspüler fast überall fertig kaufen kann. Doch Weichspüler kann ganz einfach selbst hergestellt werden, wobei dies verschiedene Vorteile hat.

Das Rezept, das wir dir heute vorstellen, macht die Kleidung weich, konserviert die Farbe und gibt keine Flecken.

Bei dunkler Kleidung wird die Farbe intensiviert, doch auch Schweißflecken, welche auf weißer Wäsche besonders zu sehen sind, können damit entfernt werden.

Zum Unterschied zu anderen Produkten mit dem gleichen Zweck, ist dieser Weichspüler umweltfreundlich und schont gleichzeitig die Waschmaschine, indem der Kalk, Seifenreste und auch Schimmel entfernt werden.

Da darin keine für die Umwelt oder die Haut aggressiven Chemikalien enthalten sind, handelt es sich um eine ausgezeichnete Alternative für alle, die Allergien oder eine empfindliche Haut haben.

Darüber hinaus ist dieser Weichspüler ausgezeichnet geeignet, um sanfte Babywäsche im besten Zustand zu erhalten. 

Lesetipp: Weichspüler: was steckt dahinter?

Er enthält keine Duftstoffe oder andere schädlichen Substanzen

Meist sind wir uns zwar darüber nicht bewusst, doch viele Duftstoffe und Chemikalien, die kommerzielle Weichspüler enthalten, können zu Gesundheitsproblemen führen.

Sie riechen zwar sehr gut, doch man sollte bedenken, dass einige dieser Substanzen Rhinitis oder Hautreizungen verschlechtern oder verursachen können. 

Die meisten negativen Auswirkungen spürt man, wie bei den meisten handelsüblichen Reinigungsmitteln, nicht sofort. Reaktionen können erst Tage oder Wochen nach dem Kontakt auftreten.

Forschungsstudien weisen darauf hin, dass die darin enthaltenen Ftalate – chemische Wirkstoffe, die das Aroma länger wirken lassen – für Hormonstörungen bei verschiedenen Tierarten verantwortlich sein sollen. 

Aus all diesen Gründen ist zweifellos eine umweltfreundliche Alternative zu empfehlen.

Wer bereits davon überzeugt ist, sollte auf jeden Fall folgendes Rezept ausprobieren, um auch davon zu profitieren.

Lesetipp: Selbstgemachtes, umweltschonendes Waschmittel

Herstellung eines natürlichen Weichspülers

selbstgemachter Weichspüler

Dieser natürliche Weichspüler nutzt die grundlegenden Eigenschaften von Zutaten wie Natron und weißem Essig, die als natürliche Reinigungsmittel sehr bekannt und beliebt sind.

Beide enthalten aktive Wirkstoffe, welche die Kleidung reinigen und die Farben zum Leuchten bringen.

Zutaten

  • 2 Tassen Wasser (500 ml)
  • 1 Tasse Essig (250 ml)
  • 1/3 Tasse Natron (66 g)
  • 6 Tropfen ätherisches Öl mit dem bevorzugten Aroma

Schritt 1

Den weißen Essig mit dem Wasser in einer Schüssel vermischen.

Schritt 2

Vorsichtig das Natronpulver dazugeben. Dabei kommt es zum Sprudeln, deshalb das Natron nur allmählich und nicht alles auf einmal unterrühren.

Schritt 3

Mit einem Löffel alles gut vermischen und anschließend das ätherische Öl dazugeben, damit es angenehm duftet.

Schritt 4

Den Weichspüler zum Waschen wie handelsüblichen Weichspüler verwenden.

Schritt 5

Einen normalen Waschgang einstellen. Sobald die Wäsche trocken ist, wirst du den Unterschied spüren.

Lesetipp: 7 Naturheilmittel mit Natron

Tipps, die man beachten sollte

mit Weichspüler behandelte Wäsche

  • Wenn du möchtest, dass das Produkt etwas dickflüssiger ist, kannst du ein bisschen Haarconditioner dazugeben.
  • Falls die Wäsche mit Schweißflecken im Achselbereich oder am Kragen sehr verschmutzt ist, weichst du diese am besten vor dem Waschen 30 Minuten in dem Weichspüler ein. Du kannst auch etwas weißen Essig auf die betroffenen Stellen auftragen.
  • Um die Farben bei gefärbten Textilien zu fixieren kannst du eine Tasse weißen Essig beim letzten Spülgang dazugeben.

Wie du siehst, benötigst du nur wenige preiswerte Zutaten für einen ausgezeichneten selbstgemachten Weichspüler, der Gesundheit und Umwelt schont. Probiere es selbst aus!

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