Wassereinlagerungen natürlich vorbeugen

28 Januar, 2015
Auch wenn jeder Tee helfen kann, sind grüner Tee und Schachtelhalmtee besonders empfehlenswert, um Flüssigkeitseinlagerungen zu bekämpfen.

Wassereinlagerungen sind zwar keine ernste Erkrankung, können aber Komplikationen mit sich bringen. Es kann sich auch um ein Symptom eines Leidens handeln oder ein ernstes Ungleichgewicht bedeuten, dem Beachtung geschenkt werden sollte.

Wichtige Fakten über Wassereinlagerungen

Insbesondere Frauen leiden an Wassereinlagerungen. Um diese richtig behandeln zu können, sollten die Ursachen erkannt werden.

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Der Organismus ist stets darum bemüht, den Wasserhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Wenn mehr Wasser als nötig getrunken wird, wird dieser Überschuss durch Schweiß und Urin ausgeschieden. Problematisch wird es jedoch, wenn der Körper nicht in der Lage ist, überschüssige Flüssigkeit auszuscheiden. Hauptursachen für Wassereinlagerungen sind:

  • Schlechte Ernährung
  • Hormonschwankungen
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Zu viel Salz
  • Leberschaden oder -erkrankung
  • Herzfunktionsstörungen
  • Einnahme von bestimmten Arzneimitteln oder chemischen Stoffen
  • Nährstoff- oder Eiweißmangel
  • Sesshaftigkeit
  • Schwangerschaft
  • Wechseljahre
  • Bestimmte Phasen des Menstruationszyklus

Die häufigsten Symptome bei Wassereinlagerungen sind:

  • Grundlose Gewichtszunahme
  • Geschwollene Hände und Beine
  • Herzflimmern
  • Unwohlsein
  • Krämpfe
  • Schwäche oder Müdigkeit
  • Bluthochdruck
  • Cellulite
  • Unzureichendes Wasserlassen

Verbotene Nahrungsmittel bei Wassereinlagerungen

  • Tafelsalz sollte aus der Ernährung verbannt und durch Meersalz ersetzt werden. Die Gerichte können stattdessen auch mit Meeresalgen, Kräutern oder Kardamon gewürzt werden. Außerdem sollte beachtet werden, dass Wurstwaren, Geräuchertes, Konserven, Pürees, verarbeitete Nahrungsmittel, Saucen, Mayonnaise, Käse, Tiefkühlwaren, Instantsuppen oder-brühen, Sojasauce, Fertigwürzmittel usw. viel verstecktes Salz beinhalten.
  • Gesättigte Fettsäuren und Rotfleisch
  • Kuhmilch sollte aufgrund des hohen Fettanteils gemieden werden. Magermilch oder laktosefreie Milch sind auch nicht ratsam, da diese durch die chemische Veränderung dem Körper eine höhere Leistung abverlangen. Die Milch bleibt außerdem an den Darmwänden hängen, was die Ausscheidung von Giftstoffen erschwert. Pflanzliche Milch, wie Mandelmilch, Reismilch, Hafermilch usw., sind eine leckere Alternative.

Wassereinlagerungen

Natürliche Heilmittel gegen Wassereinlagerungen

  • Löwenzahn: Löwenzahn ist eine der nützlichsten Pflanzen gegen Flüssigkeitsretention. Eine Handvoll Blätter und Wurzeln dieser Pflanze in 1,5 Liter Wasser 15 Minuten lang kochen. Zudecken und erkalten lassen. Eine Tasse dieses Tees vor den Mahlzeiten einnehmen.
  • Maishaare: Ein Löffel Maishaare in etwas Wasser 20 Minuten kochen. Davon eine Tasse täglich trinken, um die Wasserausscheidung der Nieren zu fördern. Dies ist vor allem bei Niereninsuffizienz angebracht (auf jeden Fall zuerst mit dem behandelnden Arzt sprechen).

Mais

  • Tee: Alle Teesorten sind hilfreich, um Wassereinlagerungen zu verhindern. Pro Tasse wird normalerweise ein Teelöffel Kräuter verwendet.
  • Wiesenkönigin: Diese Pflanze hat entschlackende Eigenschaften und fördert den Abbau von Ödemen und überschüssiger Flüssigkeit. Für eine Tasse Tee werden vier Gramm Blüten und Blätter überbrüht. Zwei Mal am Tag einnehmen.
  • Sonnentau: Sonnentau hat einen hohen Anteil an Flavonoiden und besitzt hervorragende diuretische Eigenschaften. 1-2 Gramm Sonnentau für eine Tasse Wasser drei Mal am Tag einnehmen.
  • Kirschbaum: Fördert die Nierenfunktion und hilft gegen Fettleibigkeit, Ödeme, Entzündungen und Niereninsuffizienz.

Kirschen

  • Chicorée: Hilft bei Leberstörungen und fördert die Nierenfunktion. Chicorée ist insbesondere bei Gicht oder Arthritis zu empfehlen. 30 Gramm getrocknete Wurzeln dieser Pflanze werden in 1 Liter Wasser gekocht. Zwei Tassen am Tag einnehmen.

Obstsäfte gegen Wassereinlagerungen

  • Grapefruit-Apfel-Sellerie-Saft: 1 Grapefruit, 1 Apfel und 1/4 Staude Sellerie. Den Sellerie waschen und die Grapfruit entsaften. Mit dem Stabmixer alles gut vermischen. Den Saft filtern und davon 1 Glas alle 3 Tage trinken.
  • Spargel-Gurken-Saft: 1 Bund Spargel und 2 Gurken, waschen, schälen und zerkleinern. Mit dem Stabmixer pürieren und davon 1 Glas täglich einnehmen.
  • Petersil-Karotten-Saft: 1 Bund Petersilie und 2 große Karotten waschen und kleinschneiden. Mit einem Glas Wasser im Standmixer zu Saft verarbeiten und filtern. 1 Glas am Tag trinken.
  • Karotten-Gurke-Petersil-Apfel-Ananas-Saft: Für diesen Saft werden 2 Karotten, 1 Gurke, 5 Petersilienzweige, 1 Apfel und 2 Scheiben Ananas gewaschen und kleingeschnitten. Alles mit einem Glas Wasser im Stabmixer pürieren. Täglich vor dem Frühstück auf leeren Magen trinken.

Obstsaft

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