So lernt dein Baby durchschlafen

Dass das Baby durchschlafen kann, ist ein Traum vieler junger Eltern. Erfahre, was du tun kannst, damit dein Baby nachts nicht wach wird.
So lernt dein Baby durchschlafen

Geschrieben von Thady Carabaño

Letzte Aktualisierung: 18. Juli 2022

Sobald ein Baby durchschlafen kann, ist das für die Eltern eine große Erleichterung und Erholung. Doch manche Babys können sehr lange nicht durchschlafen und wecken ihre Eltern bis zu mehreren Malen pro Nacht.

Wir erklären, was du dazu beitragen kannst, um dein Baby durchschlafen zu lassen.

Kann dein Baby durchschlafen?

Ob dein Baby durchschlafen kann, ist bestimmt eine der Fragen, die du besonders oft gestellt bekommst. Und sicher schummelst du manchmal ein wenig bei der Antwort, denn schließlich scheint es, als müsse jedes Baby durchschlafen können. Und das schon ab dem ersten Tag an.

Setze dich nicht unter Stress, wenn dein Baby durchschlafen noch für unnötig und dich die ganze Nacht auf Trab hält.

Es gibt Methoden, mit denen du dazu beitragen kannst, dass auch dein Baby durchschlafen lernt. Und dann hat der Stress ein Ende, du wirst sehen, wie das deine Beziehung zu Mann und Kind entspannen wird…

Ab wann kann ein Baby durchschlafen?

Verlange nicht zu viel von deinem Baby. Bis zu einem Alter von 6 Monaten ist es völlig normal, dass dein Sprössling in der Nacht „kommt“, und das manchmal auch mehrmals.

Auch später wird dein Kind nachts immer wieder wach, so wie auch du kurze Wachphasen in deinem Schlaf haben kannst.

Doch dann kommt es darauf an, ob das Kind in der Wachphase wieder in den Schlaf zurück findet oder nicht. Und genau das ist der Punkt, an dem du dafür sorgen kannst, dass die Nacht für euch alle nicht zum Tag wird. Wir erklären dir, was die Meinung der Experten ist.

Das Einschlafen bedingt das Durchschlafen

Viele Experten sind der Meinung, dass ein Baby, wenn es wach wird, unbewusst überprüft, ob die Umgebung, in der es wach wird, der entspricht, in der es eingeschlafen ist.

Entspricht die Umgebung nicht der, die es beim Einschlafen wahrgenommen hat, ist es verunsichert und bleibt wach.

Falls die Umgebung sich für das Kind zu sehr verändert hat, findet es vor lauter Verunsicherung nicht zurück in den Schlaf und fängt auch an, zu weinen.

Ein Beispiel: Ist dein Baby beim Stillen eingeschlafen und wacht danach in seinem Bett wieder auf, war die letzte Umgebungssituation „Körperkontakt mit Mama“ oder „Nahrungsaufnahme“.

Da Mama nicht im Babybett liegt und es dort auch keine Mahlzeit gibt, ist das Kind aufgrund der neuen Umgebung verunsichert oder gar erschreckt. Trenne also „Nahrungsaufnahme“ zeitlich von „Einschlafen“, ebenso wie „Körperkontakt“ und „Einschlafen“ getrennt sein sollte.

Körperkontakt ist wichtig – aber nicht zum Einschlafen!

Warum Körperkontakt für dein Kind so wichtig ist

Die Einschlafsituation ist entscheidend

Das genau ist der Punkt, an dem du dafür sorgen kannst, dass dein Kind durchschläft: lasse es genau dort einschlafen, wo es nachts aufwachen wird. In seinem Babybett, im Dunkeln. Und nicht auf deinem Arm im Hellen. Bringe dein Baby von Anfang an ins Bett, wenn es schlafen soll.

Und zwar in sein eigenes Bett, nicht in dein Bett, aus dem du es früher oder später doch wieder heraus legen wirst. Nicht in derselben Nacht vielleicht, aber in ein paar Monaten – und dann fängt das Theater wieder an…

Wird dein Kind in der Nacht wach, so bleibe dabei: es schläft ein, wo es wieder wach wird, in seinem Bett und nicht auf deinem Arm. Beruhige es und lege es zurück ins Bett, damit es dort einschläft. Sei konstant und wiederhole den Vorgang so lange, bis es im Bett einschläft. Und nicht auf deinem Arm!

Nimm das Kind nicht aus dem Bett

Wird dein Kind nachts wach und ruft nach dir, so gewöhne dir vom ersten Moment an, es nicht herauszunehmen. Streichele es beruhigend, sei bei ihm, lass es deine Stimme hören, vermittele ihm Sicherheit in seinem Bett. Denn dort wird es ja auch aufwachen.

Klappt das gut, so gehe dazu über, nur noch beruhigend mit deinem Kind zu sprechen, wenn es nachts nach dir schreit. Verwende dazu immer dieselben Wörter, an denen dein Kind erkennt „Mama (oder Papa) ist da, alles ist gut“.

Funktioniert das gut, so versuche, mit genau diesen Worten in genau derselben Tonlage aus der Ferne mit deinem Baby zu sprechen, wenn es nach dir ruft. Aus dem Türrahmen oder der anderen Zimmerecke. Ziel ist es, deinem Baby zu vermitteln, dass es in seinem Bett sicher ist. So lernt auch dein Baby durchschlafen! Und die Eltern auch…


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