Nierenzysten: Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

7 Januar, 2015
Auch wenn Nierenzysten meist nicht schwerwiegend sind, müssen sie untersucht und kontrolliert werden, um ernstere Beschwerden zu verhindern.

Nierenzysten kommen häufig vor, dabei handelt es sich jedoch nicht um eine schwerwiegende Erkrankung. Trotzdem ist es ratsam, die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten zu kennen. In diesem Beitrag erfährst du mehr darüber.

Was sind einfache Nierenzysten?

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Wir alle wissen, wie wichtig die Nieren sind: Sie filtern das Blut, reinigen den Organismus, regulieren den Salzhaushalt und helfen bei der Ausscheidung von Schadstoffen über den Harn. Es handelt sich um ein lebenswichtiges Organ, deshalb ist es wichtig Nierenkrankheiten zu kennen und frühzeitig zu diagnostizieren.

Was sind Nierenzysten? Es handelt sich um flüssigkeitsgefüllte Hohlräume in der Niere. Diese erinnern an Blasen, die sowohl innerhalb als auch außerhalb der Niere auftreten können. Meist sind diese so klein wie eine Linse, in manchen Fällen können sie jedoch so groß wie ein Apfel werden. Sie wachsen langsam und enthalten in ihrem Inneren eine unschädliche Flüssigkeit.

Wer ist gefährdet?

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Nierenzysten treten sehr häufig auf, insbesondere mit zunehmendem Alter (ab 50 Jahren). Sie können auch früher auftreten, doch ab 55 – 60 Jahren kommen Nierenzysten vermehrt vor. 

Wie entstehen Nierenzysten?

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Nierenzysten entstehen mit den Jahren, da die Nephrone (die das Blut filtern) größer werden und sich mit Flüssigkeit füllen. Die genaue Ursache ist unbekannt, es handelt sich um kleine Verletzungen, bei denen sich die Flüssigkeit ansammelt und eine Art Blase bildet. Nierenzysten werden nicht vererbt.

Welche Folgen haben Nierenzysten?

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Normalerweise sind einfache Nierenzysten nicht schwerwiegend und verursachen keine bösartigen Tumore. Sie sind fast immer unschädlich. Trotzdem ist es sehr wichtig, Nierenzysten zu diagnostizieren und zu kontrollieren. Wenn die Wände dick und unregelmäßig sind, kann ein Zusammenhang mit Krebs bestehen. Doch 70% sind gutartig und nicht weiter problematisch.

Welche Symptome treten auf?

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Einfache Nierenzysten verursachen meist keine Symptome. Deshalb wissen die meisten gar nicht, dass sie daran leiden. Meist werden sie nur zufällig entdeckt, wenn aus anderen Gründen ein Röntgenbild oder eine Computertomographie gemacht wird. Wenn die Zysten platzen kann dies jedoch zu einem ernsten Problem führen, bei dem es zu verschiedenen Symptomen kommt: 

  • Schmerzen im Bauchbereich, an den Rippen, der Hüfte, dem Magen oder dem Rücken
  • Leichtes Fieber
  • Vermehrter Harndrang, Blut im Harn
  • Erhöhter Blutdruck

Wie werden einfache Nierenzysten behandelt?

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Da Nierenzysten normalerweise nicht schwerwiegend sind, werden sie auch nicht behandelt. Wenn eine Zyste jedoch großen Druck auf die Niere ausübt und deshalb die Funktion behindert, ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich. Es gibt dabei zwei verschiedene Möglichkeiten, es hängt davon ab, wo genau sich die Zyste befindet und wie groß sie ist:

  • Absaugen oder Mikroschaumverödung: Durch das Injizieren von Schaum wird die Flüssigkeit in der Zyste entfernt.
  • Chirurgie: Meist wird eine Laparaskopie gemacht, bei der ein Spezialendoskop in den Bauchraum geführt wird, um die Flüssigkeit zu entfernen und die Zyste zu beseitigen. Dieser Eingriff ist sehr schnell und benötigt keinen langen Spitalsaufenthalt.

Kann Nierenzysten vorgebeugt werden?

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Wie bereits erwähnt entstehen Nierenzysten normalerweise mit dem Alter. Doch eine gute Methode, die Nieren immer gesund zu halten sind gute Lebensgewohnheiten: 

  • Auf Tabak und Alkohol verzichten
  • Täglich 2 Liter Wasser trinken
  • Salz, raffiniertes Mehl, Zucker und kohlensäurehaltige Getränke vermeiden
  • Frisches Obst und Gemüse konsumieren, auf rotes Fleisch verzichten
  • Natürliche Fruchtsäfte trinken
  • Mindestens 10 Tage im Monat ein Glas Wasser mit einem Teelöffel  Natron nach dem Abendessen trinken.
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