Maca, eine Wunderpflanze für die Frau

· 23 März, 2016
Die Maca-Pflanze besitzt antioxidative Eigenschaften, regelt den Hormonhaushalt und lindert Menstruationsbeschwerden. Außerdem kann sie auch wirkungsvoll bei Unfruchtbarkeit helfen.

Die Maca-Pflanze (Lepidium meyenii) wächst im Andenhochland von Peru, in besonders wilden und unwirtlichen Zonen auf mehr als 3.500 m Seehöhe, wo es so gut wie keine andere Vegetation mehr gibt. In letzter Zeit wurde diese Wunderpflanze für die Frau auf der ganzen Welt bekannt.

Sie wirkt sehr anregend, reguliert das endokrine System und besonders empfehlenswert für Frauen mit bestimmten Hormonstörungen oder auch für Sportler, die ihre Leistungsfähigkeit verbessern und die Genesung nach einer Verletzung unterstützen wollen.

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Maca enthält Proteine, gesättigte Aminosäuren, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine B1, B2, B6 und Mineralstoffe wie Eisen, Calcium, Phosphor, Kalium, Natrium, Zink. Die sogenannte Wunderpflanze für die Frau enthält viele nährstoffreiche Inhaltsstoffe. Diese Inhaltsstoffe;:

  • tragen zur Wiederherstellung des Energiehaushalts bei und reduzieren Müdigkeit,
  • verleihen Energie und Vitalität,
  • erhöhen die Libido bei Männern und Frauen,
  • regeln die Hormonausschüttung auf mehreren Ebenen (Hypothalamus und Hirnanhangdrüse),
  • verbessern in einigen Fällen die Unfruchtbarkeit bei Männern und Frauen,
  • lindern Beschwerden des weiblichen Menstruationszyklus (Dysmenorrhoe oder Regelschmerzen, Beschwerden während der Menstruation oder Menopause etc.),
  • verlangsamen dank der antioxidativen Eigenschaften die Alterung im Allgemeinen und insbesondere die der Haut,
  • stärken das Haar,
  • fördern das Knochenwachstum,
  • vermindern chronische Erschöpfung und Fibromyalgie (Muskel-Faser-Schmerzen), da das natürliche Adrenalin erhöht wird,
  • zeigen sich wirkungsvoll gegen Stress,
  • lindern muskuläre Beschwerden und Knochenschmerzen wie Rheuma, Arthritis oder Arthrosis,
  • unterstützen den Gehirnkreislauf und verbessern daher das Gedächtnis und die Konzentration.

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Wie wird die Maca-Pflanze eingenommen?

Maca ist in Tabletten- oder in Pulverform erhältlich. Als Pulver kann man die empfohlene Dosis überdies besser kontrollieren. Da die Pflanze sehr anregend wirkt, beginnst du am besten mit einer kleinen Dosis und steigerst diese dann im Laufe der Behandlung kontinuierlich.

  • Die empfohlene Dosis beträgt 3 Gramm täglich (ca. ein Teelöffel).
  • Bei wichtigen und akuten Fällen (zum Beispiel bei Unfruchtbarkeit) kann die tägliche Dosis auf 6 bis 9 Gramm erhöht werden.
  • Kinder sollten nur die halbe Menge nehmen und dann auch mit einer kleineren Dosis beginnen, damit eine zu hohe Stimulierung verhindert werden kann.
  • Am besten konsumiert man das Pulver mit Saft vermischt.
Aufgrund der Wiederentdeckung ihrer kräftigenden sowie stärkenden, anregenden sowie homöostatischen Eigenschaften erfreut sich die Maca immer größerer Nachfrage und wird teilweise sogar als „Wunderpflanze für die Frau“ bezeichnet.
Sie kann ausgezeichnet mit Saft zu Mahlzeiten sowie als Erfrischungsgetränk an einem heißen Tag eingenommen werden.
Maca-Saft: Die Wunderpflanze für die Frau

Auch wenn einige positive Effekte unmittelbar zu bemerken sind, empfiehlt sich der Konsum über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten, um langfristige Resultate (wie zum Beispiel eine endokrine Regulation) zu erzielen.

Die Ergebnisse sollten danach mit einem Spezialisten besprochen werden. Unbedingt muss berücksichtigt werden, dass die Wirkungen für einen längeren Zeitraum andauern können, auch noch nach Ende des Konsums.

Kontraindikationen

Bevor natürliche Ergänzungsmittel eingenommen werden, ist es wichtig, einen Heilpraktiker zu konsultieren. Im Falle der Maca müssen wir bei Bluthochdruck besonders aufpassen und bei einer Überreizung des Immunsystems die Dosis dann genau im Auge behalten.

Bilder freundlicherweise von Food Thinkers zur Verfügung gestellt.

  • Večeřa, R., Orolin, J., Škottová, N., Kazdová, L., Oliyarnik, O., Ulrichová, J., & Šimánek, V. (2007). The influence of maca (Lepidium meyenii) on antioxidant status, lipid and glucose metabolism in rat. Plant Foods for Human Nutrition. https://doi.org/10.1007/s11130-007-0042-z
  • Rodrigo, M. E., Valdivieso, R., Suárez, S., Oriondo, R., & Oré, R. (2011). Hypoglycemic and antioxidant effect of maca (Lepidium meyenii Walp) in streptozotocin-induced diabetic rats. Anales de La Facultad de Medicina. https://doi.org/10.15381/anales.v72i1.1095