Hypotonie und Hypertonie – Ursachen und Behandlung

Ein zu hoher oder zu niedriger Blutdruck kann manchmal eine Nebenwirkung einer ernsteren Krankheit sein, deshalb ist eine fachärztliche Diagnose sehr wichtig.

Hypotonie und Hypertonie bedeuten ein Ungleichgewicht im Blutdruck und sollten nicht unterschätzt werden, da sie je nach Grad schwere Folgen haben können. Nachfolgend erfährst du mehr über Ursachen und Symptome dieser leiden. 

Ursachen

Hypotonie ist vererblich und kommt häufiger vor als Hypertonie. Vor allem schlanke und junge Frauen leiden an Hypotonie. Wenn deine Mutter darunter gelitten hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du darunter leidest, hoch. Da diese Krankheit jedoch keine ernsten Symptome aufweist, wird sie oft nicht behandelt.

Erkrankungen, die Hypotonie bewirken können sind: Hypotyreose, Morbus Addison, Hypophyseninsuffizienz, Herzinsuffizienz, Herzbeutelentzündung, Herzrhythmusstörungen und andere Herzerkrankungen, langanhaltende Unbeweglichkeit, Flüßigkeits- oder Natriummangel.

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Arzneimittel können auch Hypotonie auslösen: Psychopharmaka (gegen Schlaflosigkeit, Angstgefühle oder Antidepressiva), Arzneimittel zur Herzrhythmusregelung, gegen Hypertonie oder Angina pectoris sowie Diuretika oder Vasodilatatoren.

Ursachen für Hypertonie

Bluthochdruck kann jederzeit auftreten. Diese Erkrankung gilt als Herz-Kreislauf-Erkrankung und kann einen Herzinfarkt hervorrufen. Das Problem liegt darin, dass 95% der Fälle symptomslos verlaufen.

Fettleibigkeit oder Übergewicht, Sesshafitgkeit oder fehlende sportliche Tätigkeit, übermäßiger Salz-, Alkohol- oder Fettkonsum sowie Stress und Zigarettenkonsum können Bluthochdruck verursachen. Bei langanhaltender Hypertonie können lebenswichtige Organe beeinträchtigt werden (Gehirn, Herz, Nieren oder Augen). Die Folgen sind oft Sehverlust, Herzinsuffizienz oder -infarkt oder Hirnschläge.

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Bluthochdruck kann genetisch bedingt sein. Die männliche Bevölkerung ist anfälliger, vor allem nach dem 40. Lebensjahr, wobei Übergewicht und ein hoher Cholesterinspiegel direkt mit hohen Blutdruckwerten in Verbundung stehen.

Symptome einer Hypotonie

Die Betroffenen können ein oder mehrere Symptome aufweisen: Schläfrigkeit, Konzentrationsprobleme, depressive Phasen, Teilnahmslosigkeit, Schlafstörungen, Energieverlust, Körperschwäche, Schwindelgefühl, Kraftlosigkeit, morgendliche Erschöpfung, schnelle Ausgelaugtheit, erhöhtes Kälteempfinden (vor allem an Händen und Füßen), Blässe usw.

Die Symptome einer Hypotonie treten auf, wenn das Gehirn ein Blut- bzw. Sauerstoffdefizit registriert. Dies kann an heißen Tagen oder bei einer längeren Sonnenaussetzung vorkommen. Erschöpfung und Ausgelaugtheit sind sehr häufig, vor allem nach den Mahlzeiten, da das Blut sich im Magenbereich ansammelt.

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Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Ohnmacht, kurze Bewusstlosigkeit (das Gehirn erhält nicht ausreichend Sauerstoff, die Muskelkontrolle lässt nach) oder okulare Veränderungen treten ebenfalls sehr häufig auf, was klare Anzeichen sind. Herzrasen, Verengung der Hautgefäße (Grund für Blässe und kalte Hände und Füße), kalter Schweiß usw. werden verursacht. 

Symptome einer Hypertonie

Bluthochdruck weist zwar ebenfalls Symptome auf, jedoch werden die ersten Anzeichen meist nicht erkannt, sie sind nicht spezifisch und entwickeln sich allmählich.

Die häufigsten Symptome sind u. a. Schwierigkeiten zum Einschlafen, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, unruhiger Schlaf, Albträume, häufiges Erwachen, Hörprobleme wie Tinnitus oder Ohrensaußen.

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Intensive Kopfschmerzen oder Schwindelgefühle können auf einen Bluthochdruck hinweisen, vor allem wenn diese nach einer stressigen oder nervenangreifenden Phase auftreten. Bei Frauen ab dem 50. Lebensjahr ähneln viele Symptome des Bluthochdrucks denen der Wechseljahre (Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl), so dass eine Behandlung häufig ausbleibt. Bei der männlichen Bevölkerung im mittleren Alter kann eine Hypertonie durch Erektionsstörungen ausgelöst werden.

Bei Herzrhythmusstörungen, Brustschmerzen, Atemnot, Brustdruck usw. sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, um ernstere Herzbeschwerden frühzeitig zu vermeiden.

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