Morgendliche Erschöpfung: Ursachen und Behandlung

· 15 November, 2014
Nach Expertenmeinung ist morgendliche Erschöpfung in der Regel ein Symptome einer Krankheit und muss deshalb ärztlich untersucht werden. Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren. 

Du stehst am Morgen bereits erschöfpt und müde auf? Vielleicht gehst du deshalb freud- und lustlos an die Arbeit, doch das muss nicht sein. Erfahre in unserem heutigen Artikel mehr über morgendliche Erschöpfung, was dazu führt und was du dagegen tun kannst.

Natürlich ist eine gute Schlafqualität Voraussetzung für Erholung und Energie am nächsten Tag. Doch die morgendliche Erschöpfung ist nicht immer nur auf Schlafprobleme zurückzuführen.

Nach Expertenmeinung ist morgendliche Erschöpfung in der Regel ein Symptom einer Krankheit. Deshalb muss sie ärztlich untersucht werden.Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren. 

Morgendliche Erschöpfung: Symptome

Morgendliche Erschöpfung: Symptome

  • Schwindel beim Aufstehen
  • Trockener Mund
  • Diffuse Muskelschmerzen
  • Magenbeschwerden
  • Schüttelfrost
  • Niederer Blutdruck am Morgen (Hypotonie)
  • Augentrockenheit
  • Extreme Müdigkeit, die im Laufe des Morgens abnimmt

Mögliche Ursachen für morgendliche Erschöpfung

Wenn morgendliche Erschöpfung über einen längeren Zeitraum auftritt, ist dies ein Anzeichen für Störungen im Organismus.

Betroffene fühlen sich schlaff und nicht in der Lage, ihren täglichen Verpflichtungen nachzukommen. Schlafstörungen oder Schlafmangel sind zwar oft, jedoch nicht immer dafür verantwortlich.

Andere Ursachen für morgendliche Erschöpfung über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen sind:

1. Herzprobleme

Morgendliche Erschöpfung durch Herzprobleme

Am Morgen treten besonders häufig Herzprobleme auf. Es könnte zum Beispiel zu einem Kreislaufkollaps (Synkope) durch eine mangelhafte Gehirndurchblutung kommen. 

Wenn du jeden Morgen erschöpft und müde aufwachst und dich auch schwach und energielos fühlst, solltest du dich auf jeden Fall ärztlich untersuchen lassen. In manchen Fällen treten zusätzlich zu den genannten Symptomen auch Schwindelanfälle auf.

2. Hormonstörungen

Morgendliche Erschöpfung durch Schilddrüsenstörung

Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) kommt es zu einem Mangel an Schilddrüsenhormonen. Dies wirkt sich auf den gesamten Organismus aus.

Dadurch wird der Stoffwechsel langsamer und die Leistungsfähigkeit nimmt ebenfalls ab. Müdigkeit und Erschöpfung sind die Folge, insbesondere am Morgen.

3. Emotionale Probleme

Morgendliche Erschöpfung durch Probleme

Der morgendliche Gefühlszustand ist Spiegel unserer körperlichen und emotionalen Gesundheit.

Nach dem Aufstehen muss man sich den täglichen Aufgaben stellen: Arbeit, Kinder und sonsitge Pflichten warten… Wenn die seelische Verfassung nicht optimal ist, kann bereits eine kleine Anstrengung ein großes Hindernis darstellen. 

Depressionen gehen meist mit Muskelschmerzen und extremer Müdigkeit einher. Auch Teilnahmslosigkeit und allgemeine Traurigkeit machen sich in diesem Fall bemerkbar.

Am Morgen sind diese Anzeichen einer Depression oft besonders stark.

4. Falsche Ernährung

Morgendliche Erschöpfung durch falsche Ernährung

Die Ernährung ist ebenfalls grundlegend, um am Morgen fit und voller Schwung in den Tag zu starten.

Strikte Abnehmdiäten oder eine Mangelernährung können schwere gesundheitliche Konsequenzen nach sich ziehen. 

Dadurch kann es zum Beispiel zu Stoffwechselstörungen, Ohnmacht, einem unausgeglichenen Wasser-Elektrolyt-Haushalt oder auch zu Herzbeschwerden und anderen Gesundheitsproblemen kommen.

Morgendliche Erschöpfung: Behandlung

Morgendliche Erschöpfung: richtiges Frühstück

  • Als Erstes ist ein Arztbesuch fällig, wenn die morgendliche Erschöpfung länger als zwei Wochen andauert. Erkrankungen müssen ausgeschlossen beziehungsweise richtig diagnostiziert werden. 
  • Du solltest dir Zeit für deine emotionale Gesundheit nehmen. Halte Innenschau, um selbst mögliche Gründe für die Müdigkeit herauszufinden, die emotional bedingt sein könnten. Lass dir von deiner Familie oder von Freunden helfen. Auch Entspannungsmethoden, Yoga oder Meditation können in diesem Fall von Nutzen sein, um mehr Ruhe zu finden und emotionale Belastungen abzubauen.
  • Sei vorsichtig mit Abnehmdiäten. Achte auf eine vielseitige, ausgeglichene Ernährung, die deinen Körper mit den notwendigen Nährstoffen versorgt. Vergiss nicht, viel Wasser zu trinken!
  • Verzichte nie auf das Frühstück. Es versorgt deinen Körper nach der Ruhephase mit neuer Energie. Baue vitaminreiches Obst und Ballaststoffe (z.B. Haferflocken) in dein Frühstück ein, um in Schwung zu kommen. Besonders empfehlenswert sind Äpfel mit Schale, Erdbeeren, Heidelbeeren und auch Nüsse, die Energie liefern und den Gemütszustand verbessern. Ersetze Kuhmilch am besten durch Pflanzenmilch.
  • Bereite bereits am Vorabend die wichtigsten Dinge vor, damit du am Morgen alles griffbereit hast. Du musst dich dann nur noch um Hygiene und Frühstück kümmern.
  • Trinke Tee mit Ginseng, Ingwer oder Maca. Drei Tassen täglich verhelfen dir zu mehr Vitalität und Energie und stärken deinen Körper.
  • Achte auf einen geregelten Lebensrhythmus und Schlafzeiten. Du solltest 8 Stunden am Stück schlafen, um zu neuen Kräften zu kommen. Vergiss nicht, jeden Tag ein bisschen Sonne zu tanken (nicht in der Mittagszeit, wenn die Strahlung am intensivsten ist).