Kieferorthopädie bei Kindern: Alles Wissenswerte

Die Lösung von Bissproblemen in einem frühen Alter ist eine gute Idee, da die Knochen sich noch im Wachstum befinden. Dies ist ein Grund, warum die Kieferorthopädie bei Kindern effektiver und schneller sein wird. Lies im Folgenden weiter und erfahre alles, was du zum Thema wissen musst!
Kieferorthopädie bei Kindern: Alles Wissenswerte

Letzte Aktualisierung: 23. Juli 2021

Im Kindesalter kommt es oft zu Veränderungen in der Knochenentwicklung und der Zahnstellung, die zu Bissproblemen führen können. Die Kieferorthopädie bei Kindern ist die Art der Behandlung, die es uns ermöglicht, diese Probleme bereits in jungen Jahren zu korrigieren.

Ziel dieser Therapie ist es, das Knochenwachstum zu lenken, die Stellung von Kiefer und Zähnen zu korrigieren oder letztere im Zahnbogen auszurichten. Wenn die oberen und unteren Zähnen im richtigen Verhältnis zueinander stehen, ermöglicht dies dem Kind, die Funktionen des Mundes normal auszuüben.

Durch ein frühzeitiges Handeln können Probleme von Anfang an behandelt werden, um zu verhindern, dass die Situation fortschreitet und sich verschlimmert. So sind die Behandlungen im Kindesalter nicht nur effektiver, sondern auch komfortabler, kürzer und günstiger!

Lies im Folgenden weiter und erfahre alles, was du über die Kieferorthopädie bei Kindern wissen musst!

Wann ist eine Kieferorthopädie bei Kindern notwendig?

Es gibt viele Gründe, warum bei Kindern eine kieferorthopädische Behandlung erforderlich sein kann. In diesem Alter haben wir jedoch den Vorteil, dass die Knochen noch wachsen und die Zähne sich anpassen.

Dies ermöglicht die Verwendung von Zahnspangen zur Lösung vieler Zahnfehlstellungen und Fehlbissprobleme, wie zum Beispiel der folgenden:

  • Ogivaler oder schmaler Gaumen: Der Gaumen ist schmaler und hat einen gewölbten Bereich in der Mitte.
  • Klasse II oder Retrognathie: Der Oberkiefer ist gegenüber dem Unterkiefer stark vorgeschoben.
  • Klasse III oder Prognathie: Der Kiefer steht weit nach vorne.
  • Offener Biss: Die oberen und unteren Zähne kommen beim Schließen des Mundes nicht in Kontakt.
  • Kreuzbiss: Die unteren Zähne befinden sich beim Zubeißen außerhalb der oberen Zähne.
  • Zahnfehlstellungen: Die Zähne stehen außerhalb des Zahnbogens, sind eng gestellt oder schief.

Ein Zahnarzt stellt die Diagnose einer Fehlstellung in der Regel nach einer oralen Untersuchung und ergänzender Abklärungen. In jedem Fall gibt es einige Symptome, die Eltern beobachten können, die auf die Notwendigkeit einer Kieferorthopädie bei Kindern hinweisen. Zu diesen zählen beispielsweise die folgenden:

  • Vorzeitiger Verlust der Milchzähne
  • Dysfunktionale Gewohnheiten: Daumenlutschen, Nägelkauen, Flaschen- oder Schnullergebrauch nach dem 2. Lebensjahr, Mundatmung, atypisches Schlucken
  • Schwierigkeiten bei der Aussprache einiger Phoneme
  • Eng stehende, lückenhafte, schiefe Zähne oder ein unharmonisches Gesicht
  • Schmerzen, Geräusche oder Probleme beim Beißen oder Essen

Es ist wichtig, den Prozess des Zahndurchbruchs und die Art und Weise, wie Kinder kauen, schlucken und sprechen, zu beobachten, um abnormale Situationen zu erkennen. Außerdem kannst du auf diese Weise deinen Zahnarzt so schnell wie möglich informieren, so dass er etwaige Probleme sofort feststellen kann.

Ein Zahnarzt erkennt, ob ein Kind eine Kieferorthopädie benötigt
Ein Zahnarzt ist dafür verantwortlich, festzustellen, ob eine kieferorthopädische Behandlung notwendig ist und wenn ja, was die beste Option ist.

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Wann sollte ein Kind zum ersten Mal zum Zahnarzt?

Der erste Besuch beim Zahnarzt sollte vor dem ersten Geburtstag des Kindes erfolgen. Frühe und regelmäßige Besuche, alle sechs Monate, ermöglichen es dem Fachmann, Probleme frühzeitig zu erkennen.

Neben der Untersuchung des Mundes und der Beobachtung des Wachstumsprozesses der Knochen und Zähne des Kindes berät der Zahnarzt die Eltern bezüglich der Pflege der Mundhöhle. Falls er eine Krankheit oder Störung feststellt, führt er die entsprechende Behandlung durch. Und wenn es ein Bissproblem gibt, das nicht gelöst werden kann, wird der Zahnarzt das Kind an einen Kieferorthopäden überweisen.

Wenn die ersten Milchzähne ausfallen, zwischen dem 6. und 7. Lebensjahr, ist es am besten, einen Kieferorthopäden aufzusuchen, der die Bisssituation deines Kindes analysieren kann. Der Fachmann wird die Zähne, den Mund und den Biss gründlich untersuchen.

Darüber hinaus kann es erforderlich sein, einige Röntgenbilder, Fotos oder Abdrücke des Mundes zu machen, um Modelle anzufertigen und den Fall zu untersuchen. Der Kieferorthopäde kann sich auch danach erkundigen, wie das Kind isst und spricht sowie nach seinen Gewohnheiten und eventuellen Bissproblemen.

Wenn du dein Kind zu einer frühen Konsultation bringst, bedeutet dies nicht, dass die Kieferorthopädie sofort eingesetzt werden sollte. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht es dem Fachmann, die beste Alternative und den idealen Zeitpunkt für deren Einsatz zu wählen.

Die Anwendung der Kieferorthopädie bei Kindern gibt uns die Möglichkeit, die Zähne neu zu positionieren und die wachsenden Knochen leichter zu formen als bei einem Erwachsenen. Darüber hinaus wird verhindert, dass sich die Änderung fortsetzt und die gesamte Situation verkompliziert.

Arten und Möglichkeiten der Kieferorthopädie bei Kindern

Die kieferorthopädische Behandlung korrigiert Okklusions- und Ausrichtungsprobleme durch kontinuierlichen Druck auf bestimmte Bereiche der Knochen oder der Zähne. Dies bewirkt, dass das Knochengewebe in eine bestimmte Richtung wächst oder die Zähne in die richtige Position wandern.

Für Kinder gibt es verschiedene kieferorthopädische Möglichkeiten. Die Wahl der Spangen oder Schienen hängt dabei von den Bedürfnissen des klinischen Falles und dem Alter des Patienten ab.

Funktionale Zahnspangen

Die Anwendung dieser Art der Kieferorthopädie bei Kindern ist bei einem provisorischen oder gemischten Gebiss sinnvoll, das heißt, wenn sich Milchzähne und bleibende Zähne im Mund befinden. Es handelt sich um herausnehmbare Zahnspangen, deren Design auf die Position der Muskeln wirkt, die für die Mobilisierung des Kiefers verantwortlich sind.

Dadurch werden die Richtung und Intensität der Muskelkräfte gelenkt, was sich im Laufe der Zeit auch in strukturellen Veränderungen im Mund niederschlägt. Denn es sind die Muskeln, die die Zähne bewegen und sogar den Knochen, der die Zähne trägt, verändern.

Interzeptive Kieferorthopädie

Hierbei handelt es sich um Behandlungen mit herausnehmbaren Apparaturen, die der Kieferorthopäde im Kindesalter einsetzt, während sich das Skelett noch entwickelt. Diese Art der Kieferorthopädie bei Kindern fängt ein abnormales Knochenwachstum ab und führt die Kieferstruktur zur korrekten Entwicklung.

Die interzeptive Kieferorthopädie verwendet herausnehmbare Geräte, die der Patient zum Essen und zur Hygiene selbst einsetzen und herausnehmen kann. Je öfter man die Apparatur jedoch verwendet, desto besser sind die Ergebnisse.

In der Regel bestehen sie aus Acrylplatten mit anderen Befestigungen wie Bögen, Federn oder Schrauben. Auf diese Weise übt die Apparatur eine aktive mechanische Kraft auf die Strukturen aus, die verändert werden müssen, entweder um das Knochenwachstum zu steuern und den Knochen zu erweitern oder um spezifische Zahnbewegungen zu erzeugen.

In diese Kategorie fallen auch Masken zur äußerlichen Anwendung, die beispielsweise bei der Behandlung von Klasse-III-Fehlstellungen nützlich sind. Das Kind benutzt sie nachts während es schläft.

Feste Apparaturen

Bei festen Zahnspangen werden Klammern auf den Zahnoberflächen angebracht, die durch einen Metallbogen verbunden sind. Wie der Name schon sagt, werden die Zahnspangen an den Zähnen befestigt und der Patient kann sie nicht entfernen.

Dieses kieferorthopädische System ist in der Lage, jeden Zahn einzeln in jede gewünschte Richtung zu bewegen. Es wird häufig während der Jugend eingesetzt, wenn das Ausfallen der Milchzähne abgeschlossen ist, der Knochen aber noch wächst.

Manchmal ist es notwendig, die Behandlung durch das Entfernen bestimmter Zähne zu ergänzen, vor allem, wenn nicht genügend Platz für die Neuordnung der Zähne vorhanden ist. Dieser Ansatz ist wirksam bei Zahnlücken, engstehenden Zähnen, Zahnrotationen und anderen Zahnfehlstellungen.

Obwohl wir die festsitzende Kieferorthopädie mit der klassischen Verwendung von Klammern und Metalldrähten verbinden, gibt es viele Variationen, damit sich Patienten mit ihrer Zahnspange wohl fühlen. Es gibt ästhetischere Optionen, die Keramikbrackets oder Saphirbrackets verwenden, und sogar einige, die an der Innenseite der Zähne angebracht werden, so dass sie nicht sichtbar sind.

Ebenso sind die Klammern in verschiedenen Farben erhältlich, so dass das Kind sie nach Belieben wechseln und kombinieren kann.

Unsichtbare Kieferorthopädie mit Invisalign

Diese kieferorthopädische Option für Kinder verwendet transparente Aligner, die der Patient selbst einsetzen und entfernen kann. Die Wirkung dieser Geräte ist ähnlich wie bei einer Zahnspange, kann aber komfortabler und einfacher in der Anwendung sein.

Der Zahnarzt fertigt hierbei eine Reihe von speziellen durchsichtigen Kunststoffschienen für den Mund an. Diese werden periodisch ausgetauscht, um die notwendigen Kräfte zur Mobilisierung der Zähne aufzubringen.

Der Patient muss sie zum Essen, Reinigen und Desinfizieren des Mundes herausnehmen, sollte sie aber den größten Teil des Tages, mindestens 22 Stunden am Tag, tragen, damit die Behandlung wirksam ist.

Pflege und sonstige Empfehlungen rund um Zahnspangen

Die Durchführung kieferorthopädischer Behandlungen bei Kindern erfordert, dass eine Reihe von Details beachtet werden, die dafür sorgen, dass die Behandlung erfolgreich verläuft und den Rest des Mundes bei guter Gesundheit hält. Im Folgenden findest du einige Maßnahmen, die du berücksichtigen solltest, wenn deine Kinder kieferorthopädische Geräte verwenden.

Zahnhygiene

Es ist wichtig, der Sauberkeit des Mundes besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Denn Zahnspangen und -schienen begünstigen die Ansammlung von bakteriellem Zahnbelag und erhöhen das Risiko von Problemen wie Karies und Zahnfleischentzündungen.

Das Zähneputzen sollte täglich nach jeder Mahlzeit erfolgen, wobei darauf zu achten ist, dass alle Zahnoberflächen gereinigt werden. Dazu sollten eine Zahnbürste mit weichen Borsten und eine fluoridhaltige Zahnpasta verwendet werden. Darüber hinaus sollte das Kind einmal täglich Zahnseide verwenden und den Mund mit einer Mundspülung spülen, wenn der behandelnde Zahnarzt dies empfiehlt.

Patienten, die herausnehmbare Apparaturen tragen, sollten diese entfernen, um sie zu desinfizieren und ihre Zähne wie gewohnt zu putzen. Die durchsichtigen Schienen sollten einmal wöchentlich mit Brausetabletten gereinigt werden, um Verunreinigungen zu entfernen.

Bei Kindern, die eine feste Zahnspange tragen, ist die Reinigung schwieriger, aber sie müssen sich dennoch die Zeit nehmen, um dies richtig zu machen. Die Verwendung spezieller kieferorthopädischer Bürsten, ob interdental oder elektrisch, kann eine große Hilfe sein, um diese Aufgabe zu meistern und alle Bereiche zu erreichen. Mundduschen sind in dieser Hinsicht ebenfalls sehr nützlich.

Kieferorthopädie bei Kindern: Achte auf ihre Ernährung

Wenn das Kind eine herausnehmbare Zahnspange trägt, nimmt es diese zu den Mahlzeiten heraus und isst normal. Andererseits ist bei Kindern, die eine feste Zahnspange tragen, bei bestimmten Lebensmitteln Vorsicht geboten.

So sollten sehr harte oder klebrige Lebensmittel, die das Gerät zerbrechen oder ablösen könnten, vermieden werden. Süßigkeiten, Nüsse, Schokolade, Äpfel und sehr zähe Lebensmittel sind einige Beispiele.

Kieferorthopädische Geräte können festsitzend oder herausnehmbar sein
Kieferorthopädische Apparaturen können festsitzend oder herausnehmbar sein, wobei letztere idealerweise täglich 22 Stunden getragen werden sollten.

Umgang mit Unannehmlichkeiten

Der Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung bei Kindern kann unangenehm sein. Nicht nur, dass sich ein Fremdkörper im Mund des Kindes befindet, an den es sich erst gewöhnen muss, auch die Kräfte, die durch die Apparatur ausgeübt werden, können Schmerzen verursachen.

In der Regel sind diese Empfindungen jedoch vorübergehend und das Kind gewöhnt sich daran. In jedem Fall kann der Zahnarzt für diese kritischen Momente Medikamente verschreiben.

Ebenso ist die Verwendung von fluoridhaltiger Zahnpasta wichtig, um die damit verbundene Zahnempfindlichkeit zu vermeiden. Und auch Verletzungen der Mundschleimhaut durch Reibung oder Traumata aufgrund der Apparaturen sind keine Seltenheit. Normalerweise klingen diese von selbst wieder ab. Allerdings lässt sich dieses Problem durch das Auftragen von kieferorthopädischem Wachs an den scharfen Stellen verhindern.

Kieferorthopädie bei Kindern: Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind wichtig

Es ist wichtig, die vereinbarten Termine beim Zahnarzt einzuhalten und dessen Anweisungen zu befolgen. Der Zahnarzt überwacht die Behandlung und passt sie entsprechend an, um Fortschritte zu erzielen. Infolgedessen ist es wichtig, den Fachmann zu konsultieren, wenn es zu einem Problem, einem Unfall oder einem Bruch der Apparatur kommt.

Herausnehmbare Spangen und Schienen sowie elastische Bänder sollten so lange wie empfohlen getragen werden und es sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht verloren gehen. Daher muss die Zeitspanne, während der die spezielle Apparatur im Mund platziert wird, um die Zähne in Position zu halten, beachtet werden. Dies verhindert, dass die Zähne in ihre Ausgangsposition zurückwandern.

Wie lange werden die Spangen und Schienen benötigt?

Die Dauer kieferorthopädischer Behandlungen bei Kindern hängt von dem jeweiligen Problem und den verwendeten Apparaturen ab. Im Allgemeinen liegt die Anwendungsdauer zwischen 18 und 36 Monaten. Dies wiederum hängt auch von der Mitarbeit des einzelnen Patienten ab.

Während der Behandlung sollte das Kind regelmäßig, etwa einmal im Monat, zum Kieferorthopäden gehen. Bei diesen Kontrolluntersuchungen werden Anpassungen vorgenommen und Fortschritte überwacht.

Die Kieferorthopädie bei Kindern hilft, zukünftige Komplikationen zu vermeiden

Die Durchführung einer kieferorthopädischen Behandlung hilft, die aktuellen Probleme im Mund des Kindes zu lösen. Die Behandlungsoptionen ermöglichen es den Kindern, normal zu beißen, zu essen und zu sprechen. Darüber hinaus wird auch ihr Lächeln schöner aussehen.

Daher solltest du dir vor Augen führen, dass ein frühzeitiges Handeln viele Probleme in der Zukunft verhindert. Denn die Behandlungen, die im Kindesalter durchgeführt werden, sind schneller, bequemer, effektiver und günstiger. Die Lösung von Bissstörungen in der Kindheit trägt zu einer guten Mundgesundheit im Erwachsenenalter bei.

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