Diese Gewohnheiten solltest du deinen Kindern beibringen

Die Gewohnheiten, die du deinen Kindern vermittelst, sind für ihre Entwicklung von wesentlicher Bedeutung. In unserem heutigen Artikel erklären wir dir, welche guten Gewohnheiten und Routinen du deinen Kindern beibringen solltest, damit sie zu guten und gesunden Erwachsenen heranwachsen.
Diese Gewohnheiten solltest du deinen Kindern beibringen

Letzte Aktualisierung: 25. Mai 2021

Eine der größten Herausforderungen für Eltern besteht darin, ihren Kindern gute Gewohnheiten zu vermitteln, um ihnen das Heranwachsen zu lebensfähigen und bewussten Erwachsenen zu ermöglichen. Daher musst du deinen Kindern gesunde und positive Gewohnheiten beibringen, damit sie sich als Erwachsene gut verhalten und in der Welt Gutes tun. Möglicherweise ist dies sogar eine der wichtigsten Aufgaben, die Eltern bei der Erziehung bewältigen müssen.

Gewohnheiten sind Verhaltensweisen, die durch Wiederholen derselben oder ähnlicher Handlungen erworben werden. Laut der Psychologie kann eine Gewohnheit alles von einer Geste bis zur Befriedigung persönlicher Wünsche umfassen. Daher sind diese Gewohnheiten ein grundlegender Bestandteil des Lernprozesses. Das bedeutet, Eltern müssen sie ihren Kindern beibringen.

Wie du Kindern Routinen oder Gewohnheiten beibringen kannst

Zunächst einmal solltest du dir vor Augen führen, dass der wichtigste Aspekt darin besteht, dass sich dein Kind sicher fühlt. Ein Kind muss die Abfolge einzelner Aktivitäten kennen. Zum Beispiel: Abend essen, sich die Zähne putzen und anschließend schlafen gehen. Wenn deine Kinder diese Routine kennen, vermittelt ihnen dies Ruhe und Sicherheit.

Infolgedessen fühlen sich Kinder auch besser, sicherer und selbstbewusster. Und auch ihr Verhalten im familiären Umfeld wird sich auf positive Weise verbessern.

Wenn alle Haushaltsmitglieder die gleichen Verhaltensmuster haben, wird es dir wesentlich einfacher fallen, deinen Kindern ebenfalls gute Gewohnheiten beizubringen. Das bedeutet, dass die Mutter, der Vater und die Geschwister genau wissen müssen, wie sie sich jeweils verhalten sollen und welche Rolle sie in der Familie spielen. Das bedeutet, dass jedes Familienmitglied eine Rolle haben muss. Außerdem solltest du deine Kinder dazu ermutigen, sich aktiv einzubringen.

Aber dennoch solltest du nicht vergessen, dass es für Kinder sehr wichtig ist, stabile und verlässliche Routinen zu haben. In ihrer Arbeit “Die Bedeutung von Gewohnheiten und Routinen bei 3-Jährigen” stellt Badia fest, dass Gewohnheiten Kindern helfen, autonom zu sein. Wenn sich Kinder Gewohnheiten aneignen, führt dies dazu, dass sie mehr Werkzeuge zur Verfügung haben, um ihr tägliches Leben zu bewältigen.

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Lesen und die Entschlossenheit, neue Dinge zu lernen, sind gute Gewohnheiten, die du deinen Kindern beibringen solltest.

Diese Gewohnheiten solltest du deinen Kindern beibringen

Am besten ist es, wenn du deinen Kindern stets gute Gewohnheiten beibringst und ihnen gleichzeitig erklärst, warum sie schlechte vermeiden sollten. Dies ist eine entscheidende Aufgabe für die Eltern und ein Wendepunkt im Leben der Kinder. Nachfolgend werden wir dir aufzeigen, welche Gewohnheiten du deinen Kindern beibringen solltest, weil sich diese als hilfreich erweisen können.

1. Weder das Frühstück noch eine andere Mahlzeit auslassen

Das Frühstück ist definitiv die wichtigste Mahlzeit des Tages für Kinder. Ja, Kinder sollten drei Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen, aber die erste Mahlzeit des Tages gibt ihnen die Energie, die sie brauchen, um sich dem Tag zu stellen.

Wenn Kinder nicht frühstücken, wird ihr Körper metabolisch ermüden. Mit anderen Worten, er verfällt in eine Art “Energiesparmodus”. Dies wiederum beeinträchtigt die Konzentration und kann zu vorzeitiger Ermüdung und mangelnder Leistungsfähigkeit führen.

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2. Tägliches Lesen gehört zu den Gewohnheiten, die du deinen Kindern beibringen solltest

Lesen schärft die Sinne, regt den Wissensaustausch an, fördert Konzentration und Empathie und hilft, das Wissen der Welt zu erweitern.

Du kannst deinem Kind beispielsweise vor dem Schlafengehen eine Geschichte oder ein Buch vorlesen. Wenn du täglich ein Kapitel vorliest, hat dies außerdem den Effekt, dass sich dein Kind schon neugierig und aufgeregt auf das abendliche Zubettgehen freut, weil es natürlich wissen will, wie die Geschichte weitergeht. Wie du siehst, besteht eines der Geheimnisse darin, dass du diese Gewohnheit für dein Kind interessant machst. Es sollte keine Verpflichtung sein.

3. Du solltest deinen Kindern beibringen, auf die Etiketten von Lebensmitteln zu achten

Wenn du deinen Kindern beibringen möchtest, sich gesund zu ernähren, ist das Lesen der Etiketten von Lebensmitteln einer der Aspekte, die du ihnen vorleben musst. Denn dann werden deine Kinder verstehen, dass sie auf diese Weise erfahren werden, welche Zucker und Kalorien in den einzelnen Lebensmitteln enthalten sind. Darüber hinaus wissen sie, wie lange ein Produkt haltbar ist, wann es hergestellt wurde und welche Zutaten und Zusatzstoffe darin enthalten sind.

Durch das Studium der Zutatenliste und der Nährwertangaben kann dein Kind Lebensmittel vergleichen, um dadurch zu lernen, welche Nahrungsmittel gesünder sind und welche weniger.

4. Verständnis für sich selbst und auch für andere

Wenn dein Kind aufgrund des Verhaltens eines anderen Menschen ungeduldig oder wütend wird, solltest du es daran erinnern, dass es auch nicht perfekt ist. Außerdem solltest du ihm die Frage stellen, ob es selber so behandelt werden möchte.

Es geht also darum, deinem Kind klarzumachen, dass alle Menschen Fehler oder Schwächen haben und dass sie deshalb nicht weniger wert sind. Erkläre deinem Kind, dass es selber etwas dazu beitragen kann. Zeige deinem Kind, dass es, wenn es eine bestimmte Tätigkeit gut kann, die einem anderen Menschen schwerfällt, ihm oder ihr auf respektvolle Weise beibringen kann, wie man es besser machen könnte.

5. Ausreichender Schlaf ist eine weitere Gewohnheit, die du deinen Kindern beibringen solltest

Das Alter beeinflusst die Anzahl der Schlafstunden. Kinder zwischen drei und fünf Jahren sollten 10 bis 13 Stunden am Tag schlafen. Kinder zwischen sechs und 13 Jahren sollten 9 bis 11 Stunden am Tag schlafen. Wenn Kinder nicht genug Schlaf bekommen, kann ihre schulische Leistung darunter leiden. Außerdem könnte sie Probleme damit haben, klar zu denken und Entscheidungen zu treffen.

6. Begrenze die Zeit, die sie am Bildschirm verbringen

Setze deinen Kindern ein zeitliches Limit für Aktivitäten wie Fernsehen, mit dem Handy, Computer oder Tablet spielen. Lege Zeitpläne fest, sodass sie dies immer zu bestimmten Zeiten des Tages tun. Eine gute Möglichkeit ist eine Kindersicherung.

7. Eine körperliche oder pädagogische Aktivität durchführen

Du kannst deine Kinder bereits in jungen Jahren für außerschulische Aktivitäten wie Tanzen, Kampfsport, Schwimmen oder Fußballspielen anmelden. Wenn dein Kind nicht sehr körperlich ist, kannst du es auch für Schach-, Sprach-, Klavier- oder Kunstunterricht anmelden.

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Körperliche Bewegung gehört zu den guten Angewohnheiten, die du deinen Kindern von klein auf beibringen solltest.

8. Das regelmäßige Händewaschen ist ebenfalls eine wichtige Gewohnheit, die du deinen Kindern beibringen solltest

Händewaschen ist weitaus mehr als nur eine gute Angewohnheit, die du deinen Kindern beibringen solltest. Wenn dein Kind sich jedes Mal vor dem Essen oder nach der Benutzung des Badezimmers die Hände wäscht, verhindert dies die Übertragung verschiedener Pathogene und dein Kind bleibt gesund.

Die Gewohnheiten, die du deinen Kindern beibringst, spiegeln dein elterliches Verhalten wider

Abschließend möchten wir dich nochmals daran erinnern, dass Kinder das Spiegelbild ihrer Eltern sind und dass Gewohnheiten nicht von heute auf morgen erlernt werden können. Sie werden durch Wiederholung und Beobachtung des Verhaltens anderer allmählich gelernt. Wenn du deinen Kindern gute Gewohnheiten beibringst, leistest du also einen großartigen und bedeutungsvollen Beitrag zur gesunden Entwicklung deiner Kinder!

Lasse dich auf dem Weg dahin aber nicht entmutigen. Die Elternschaft ist eine unendliche Reise. Genieße den Prozess und sei dir darüber bewusst, dass du die Erwachsenen der Zukunft großziehst.

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