Keine Entscheidungen treffen ist schlimmer als sich zu irren

· 7 Oktober, 2016
Wenn du keine Entscheidungen triffst, musst du damit rechnen, dass andere diese für dich treffen und du die Kontrolle über dein Leben verlierst. Du musst selbst das Steuer deines Glücks in die Hand nehmen.

Wir verbringen den ganzen Tag damit, Entscheidungen zu treffen: Schon am Morgen überlegen wir uns, was wir uns anziehen sollen, entscheiden über das Frühstück, welche Kosmetikprodukte wir kaufen müssen oder welchen Film wir anschauen möchten.

All diese kleinen täglichen Entscheidungen definieren einen Teil unserer Persönlichkeit. Was uns jedoch wahrlich charakterisiert sind jene großen Entscheidungen, die es uns erlauben, im Leben diesen oder jenen Weg einzuschlagen. 

Eins sollte uns klar sein: Wer nicht für sich selbst entscheidet überlässt sein Schicksal in den Händen anderer oder des Zufalls, wo man die Kontrolle über das eigene Leben vollkommen verliert.

Es ist zwar richtig, dass jede Entscheidung von Angst oder Ungewissheit begleitet wird, doch trotzdem ist es besser, Fehler zu begehen, von denen man lernen kann, als einfach nichts zu tun und abzuwarten.

In unserem heutigen Beitrag laden wird dich ein, über diese Aspekte nachzudenken und grundlegende Strategien kennenzulernen, um Entscheidungen effektiver und sicherer zu treffen.

Entscheidungen erlauben es uns, harmonischer zu leben

In unserem Alltag streben wir insbesondere Harmonie an, viel mehr als das idealisierte Glück oder das Erreichen aller Träume. 

  • Dies bedeutet, nach unseren Werten zu handeln und andere zu respektieren.
  • Harmonie bedeutet auch persönliche Beziehungen auf Gegenseitigkeit und Anerkennung aufzubauen.
  • Auch Ruhe bedeutet Einklang, ohne Ängste oder Unsicherheiten.

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Anschließend schauen wir uns an, welche Schritte wir gehen können, um persönlichen Mut und Entscheidungsfähigkeit zu zeigen.

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Unterscheiden lernen

Unterscheiden ist eine psychologische Fähigkeit, die wir alle besitzen, wir sollten jedoch lernen, diese häufiger in die Praxis umzusetzen.

  • Manchmal lassen wir uns vom grauen Alltag führen, in dem psychologische Monotonie vorherrscht und wir aufhören bewusst zu handeln.
  • Diese Nachlässigkeit bewirkt, dass unsere Gedanken steif werden und wir mit der Zeit jede Abweichung oder Veränderung als Gefahr sehen.
  • Die eigene Komfortzone zu verlassen produziert Angst und Unsicherheit. 
  • Wenn wir uns in dieser Situation befinden, sollte man am besten lernen, zu unterscheiden.
  • Dies bedeutet, sich über etwas klar zu werden, die Wahrheit zu entdecken. Genau dies sollte geschehen: Die unzufriedene Realität entdecken, in der wir uns befinden.
  • Bevor wir eine richtige Entscheidung treffen, empfiehlt es sich, zu unterscheiden, wo genau wir uns in unserem Leben befinden und uns dazu kleine Fragen zu stellen, welche die Realität aufzeigen, in der wir handeln müssen.
  • Hier findest du ein paar Beispiele für diese Fragen:
    • Habe ich das Gefühl, die Kontrolle über meine Entscheidungen zu haben?
    • Habe ich das Gefühl zu tun, was ich wirklich will, wenn ich am Morgen aufstehe?
    • Wünsche ich mir für die Zukunft das, was ich jetzt habe?
    • Kümmern sich meine Mitmenschen um mein Glück?
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Um Entscheidungen treffen zu können, muss man wissen, wohin man will

Wenn man sich darüber bewusst ist, dass man eine Veränderung benötigt, sollte man sich auch klar darüber werden, wohin man gelangen möchte.

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  • Einfach nur Dinge zu verändern, ohne klares Ziel, macht keinen Sinn.
  • Wir müssen Verantwortung tragen für jede Handlung und uns Ziele setzen.
  • Bevor man eine große Entscheidung trifft, sollte man bei „kleinen Entscheidungen“ beginnen, die kleine Ziele verfolgen, die man Tag für Tag erreichen kann.
  • Ein Beispiel für eines dieser Ziele ist, dass man sich ab dem heutigen Tage besser behauptet, „nein“ sagt, wenn man das so fühlt und „ja“, wenn man Lust hat.

Kleine Veränderungen haben auch ein verbessertes Selbstwertgefühl zur Folge. Auf diese Weise kann man Stärke und Mut ansammeln, um wichtigere Entscheidungen treffen zu können: einen neuen Job suchen, umziehen…

Vor Fehlern keine Angst haben

Man sollte nicht vor Fehlern Angst haben, sondern vor dem nicht gelebten Leben. Deshalb ist es wichtig, verschiedene Aspekte zu verstehen:

  • Manchmal suchen wir Schuldige für unser eigenes Unglück, das uns den Atem raubt. Doch in Wahrheit verlängern wir selbst die unangenehme Situation, die eigentlich schon Vergangenheit wäre, wenn wir dies zulassen würden.
  • Wir sind alle selbst dafür verantwortlich, was in unserem Geist passiert. Wenn wir denken, dass ein Fehler ein bedauernswertes Scheitern ist, können wir nie vorankommen.
  • Ein Fehler ist eine neue Chance, etwas zu lernen. Wer sich darauf einschränkt, still zu stehen, vor Angst auf einen neuerlichen Irrtum keine Entscheidungen zu treffen, baut Mauern auf, die vom eigenen Glück trennen.
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Wir müssen fähig sein, unserer natürlichen Intuition zu folgen. Wir alle verfügen über einen internen Kompass, der uns sagt, wann etwas enden und wann etwas aufs Neue beginnen sollte.

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Wage es, das Leben tatsächlich so zu leben, wie es dir dein Herz einflüstert. Rationalisiere deine Ängste, stärke dein Selbstwertgefühl und lerne von jedem Stein, den du auf deinem Weg findest.

Entscheidungen treffen bedeutet zu leben!