Heilmittel aus Knoblauch und Honig für die Leber

· 15 März, 2016
Die Knoblauchzehen müssen geöffnet werden, damit ihre Wirkstoffe in den Honig übergehen können. Nach Möglichkeit soll Bio-Honig verwendet werden

Fans der Naturheilkunde behaupten, dass dieses Heilmittel aus Knoblauch und Honig für die Leber sehr effektiv sei, wenn es um den Schutz dieses Organes ginge.

Es ist nicht nur reich an Vitaminen und Antioxidantien, was deiner belasteten Leber bei der Regeneration helfe, sondern wirke auch noch als natürliches Antibiotikum.

Bei der Zubereitung sollte darauf geachtet werden, dass Bio-Honig verwendet wird. Nur wirklich reiner Honig könne die Wirkungen vermitteln, die wir im Folgenden beschreiben.

Anderweitig aufbereiteter Honig büße häufig einige gesundheitsfördernde Eigenschaften ein.

Zur Wiederherstellung deines inneren Gleichgewichts gäbe es nichts Besseres, als Knoblauch aus organischem Anbau – nach Möglichkeit aus eigenem Anbau – mit jenem gesunden Bio-Honig zu kombinieren.

Dieses Heilmittel helfe dir, deinen Organismus zu entgiften und so deine Leber zu entlasten und dein Immunsystem zu stärken.

Falls du jedoch eine Leberkrankheit vermutest oder unter Unwohlsein leidest, suche bitte einen Arzt auf!

Schon ein Esslöffel Knoblauchhonig pro Tag trägt viel zur Gesunderhaltung deiner Leber bei. Hast du Lust, es auszuprobieren?

Ganz zu Beginn noch ein paar allgemeine Hinweise zur Gesunderhaltung der Leber – 5 Tipps zur Verbesserung der Funktion von Leber und Gallenblase

Vorzüge von Knoblauch und Honig für die Leber

Wir sollten niemals vergessen, dass die Leber für Gesundheit und Wohlbefinden unverzichtbar ist und wir sie deshalb höchst sorgsam pflegen sollten.

Dazu gehört, einen gesunden Lebensstil zu wählen, in dem Tabak und Alkohol möglichst keine Rolle spielen. Du solltest ebenso auf eine gesunde, ausgeglichene Ernährung und regelmäßige Bewegung achten.

Andernfalls stellt dir deine Leber deine Gewohnheiten irgendwann in Rechnung.

Bestimmt ist es dir an dem ein oder anderen Tag auch schon einmal so ergangen, dass du dich aufgebläht und unwohl gefühlt hast, allgemein schlapp und mit einem unangenehmen Geschmack im Mund.

Die Verdauung läuft in diesen Momenten oft auch nur sehr schwerfällig. Aber woran liegt dieses Unwohlsein?

Eine mögliche Ursache ist eine gesättigte, überlastete Leber. Sie schafft es nicht, zu entgiften, was den Körper belastet.

Mögliche Ursachen liegen in Lebensstil und Ernährung. Da hilft natürlich nur eine Umstellung auf gesündere Gewohnheiten. Ein Besuch beim Arzt kann dies bestätigen und eine entsprechende Therapie unterstützen.

Eine gesunde Leber trägt auch dazu bei, dass gereinigtes Blut durch den Körper fließt und die Durchblutung insgesamt erleichtert wird.

So kommen wichtige Nährstoffe in allen Zellen an, während die Leber Giftstoffe bereits aus dem Blut gefiltert hat.

Durchblutung, Leberfunktion und vor allem auch die Arbeit der Ausscheidungsorgane Nieren und Darm geht einfacher vonstatten, wenn man ausreichend Wasser trinkt.

Die Leber benötigt gewisse Mengen an Antioxidantien wie Vitamin C zur Erfüllung ihrer Funktion und zur eigenen Regeneration.

Das Hausmittel aus Knoblauch und Honig für die Leber sei eine ausgezeichnete Quelle, um Tag für Tag den notwendigen Leberschutz zu unterstützen. Aber wie funktioniert das nun im Detail?

Leber im menschlichen Körper

Knoblauch und seine positiven Wirkungen auf die Leber

Viele Menschen verzehren Knoblauch auf nüchternen Magen.

Wenn du dich dazu nie überwinden konntest, weil du immer schlechten Atem befürchtet hast oder weil du einfach keine rohen Knoblauchzehen kauen magst, ist der hier vorgestellte Knoblauchhonig eine interessante Alternative.

Übrigens kann man aus Knoblauch auch einen Tee zubereiten!

Knoblauch enthält den Wirkstoff Allicin, das sei potentes Antioxidans, Antibiotikum und Antimykotikum. Von dieser unglaublichen Effektkombination profitiere die Leber enorm.

Pathogene Keime, die den Organismus unter Umständen belasten, würden angeblich abgetötet. Die Leber könne sich so ganz auf ihre zentrale Aufgabe der Entgiftung konzentrieren.

Die Proteine, Aminosäuren und Metabolite  des Knoblauchhonigs würden die Darmtätigkeit unterstützen und möglicherweise bei der Regulierung des Cholesterinspiegels helfen.

Bio-Honig für eine gesunde Leber

Honig sei der Nektar der Götter – zu kaum einem anderen Zweck könnte die Natur diese Schatzkammer aus Glukose, Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien geschaffen haben. Manche sage, er diene auch zum Schutz der Leber.

Honig sei ein natürliches Antibiotikum und wirke auch entzündungshemmend. Einer der Inhaltsstoffe, der für diese Wirkung verantwortlich sei, ist das Inhibin.

Der Körper absorbiere angeblich die im Honig enthaltene Glukose schnell. So müsse sie nicht aufwendig in energieliefernde Substanzen umgebaut werden. Sie stelle also keine zusätzliche Belastung für den Stoffwechsel dar, sondern allein eine Extra-Portion Energie.

Rosmarinhonig eigne sich am besten, um unser zentrales Stoffwechselorgan zu schützen.

Wie sich aus Knoblauch und Honig eine Heilmittel zubereiten lässt

Knoblauch und Honig für die Leber

Was brauche ich?

  • ein paar Knoblauchzehen
  • genügend Honig, um diese zu übergießen
  • ein verschließbares Glasgefäß

Und wie wird das Heilmittel zubereitet?

  • Zuerst werden die Knoblauchzehen vereinzelt und geschält. Danach müssen sie der Länge nach aufgeschnitten werden, damit ihre Wirkstoffe besser in den Honig übergehen können, zu dem wir im nächsten Schritt kommen.
  • Die aufgeschnittenen Knoblauchzehen werden in das Glasgefäß gegeben und hier langsam mit Honig übergossen.
  • Warum langsam? Damit sich möglichst wenige Luftblasen zwischen den Zehen verfangen. Sollte das dennoch passieren, kannst du sie mit einem Löffel entfernen.
  • Luftdicht überdeckt wird das Heilmittel am besten reifen. Schließe das Glasgefäß deshalb luftdicht ab und lasse es eine Woche stehen.
  • Nun kannst du das Heilmittel verzehren.

Erweitern wir doch das Anwendungsgebiet für dieses Heilmittel, indem wir es um Ingwer potenzieren – Knoblauch, Ingwer und Honig gegen 8 häufige Beschwerden