Flohbisse: Vorsorge und Behandlung

· 16 März, 2016
Bei einem Flohbiss ist es wichtig, diesen sauber zu halten und nicht daran zu kratzen. Ansonsten könnte es zu sekundären Infektionen kommen.

Flohbisse sind sehr unangenehm, nicht so sehr aus ästhetischen Gründen sondern wegen des lästigen Juckreizes. Anschließend erfährst du mehr über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und auch wie du am besten vorsorgen kannst, damit es gar nicht erst soweit kommt.

Flohbisse

Die normale Reaktion bei Menschen nach einem Flohbiss ist ein roter, kreisförmiger Fleck mit einem Punkt in der Mitte, einer kleinen Schwellung und starkem Juckreiz.

Flöhe sind Parasiten, die sich vom Blut von Säugetieren, insbesondere Hunden und Katzen, nähren, jedoch auch häufig Menschen beißen können.

Meist passiert dies an Beinen und Knöcheln. Manche Personen werden unerwartet von dem Ungeziefer gebissen, während andere (die vielleicht sogar im gleichen Haushalt leben), nie davon betroffen sind. Vermutlich hängt dies mit einem Vitaminmangel im Organismus zusammen.

Behandlung von Flohbissen

Bei der Behandlung sollten insbesondere zwei Faktoren beachtet werden, die sehr wichtig sind: Den Hautbereich sauber halten und Kratzen vermeiden. Letzteres ist nicht immer einfach, da es meist zu starkem Juckreiz kommt.

Am besten verwendest du ein antiseptisches Mittel oder Seife und kaltes Wasser, um die betroffene Stelle zu reinigen. Heißes Wasser kann die Schwellung vergrößern und sollte deshalb nicht verwendet werden. Wenn der Flohbiss nicht sauber gehalten wird und man die Stelle zusätzlich kratzt, kann es zu sekundären Infektionen kommen.

  • Ärztliche Behandlung: Wenn es zu einer starken Schwellung und großem Juckreiz kommt, kann die Wunde mit einer Hydrocortison-Creme behandelt werden. Diese ist rezeptfrei erhältlich.
  • Hausmittel: Es gibt verschiedene natürliche Hausmittel, die bei der Schwellung helfen können und deshalb sehr beliebt sind. Damit wird gleichzeitig die Gesundheit der Haut gepflegt.

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Zu den empfohlenen Hausmitteln zählen folgende:

  • Vermische Natron mit ein paar Tropfen Wasser, um so eine Paste herzustellen. Diese wird auf die betroffene Stelle aufgetragen. Nach einer Wirkzeit von ungefähr 15 – 30 Minuten verschwindet das lästige Jucken.
  • Du kannst auch die Schale einer Zitrone in ungefähr 250 ml Wasser kochen. Danach ziehen lassen und den Aufguss mit etwas Watte auf die betroffene Stelle auftragen.
  • Ein weiteres klassisches Hausmittel, um den Juckreiz zu lindern, besteht in einer Mischung von zwei Esslöffeln Wasser mit einem Esslöffel Apfelessig. Diese Mischung im Kühlschrank kaltstellen und danach den Flohbiss damit behandeln.
Falls die Wunde etwas größer ist und länger nicht heilt, solltest du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, denn auch wenn Flohbisse im Allgemeinen keine schweren Konsequenzen nach sich ziehen, kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Außerdem können Flöhe gefährliche Krankheiten wie Typhus oder Pest übertragen.

Die Suche nach einer definitiven Lösung

Gegen Flohbisse bei Hunden vorbeugen

Die nachträgliche Behandlung der Symptome ist natürlich keine definitive Lösung gegen Flohbisse. Am besten versucht man, diese von vorneherein zu vermeiden.

Es gibt zwar verschiedene Produkte, die dabei behilflich sein können, doch die einzige Möglichkeit, Flohbisse definitiv zu verhindern, ist, keine Haustiere zu halten.

Wenn Hunde oder Katzen vorhanden sind, ziehen diese Flöhe an, das kann nicht verhindert werden. Der Tierarzt kann jedoch verschiedene Produkte empfehlen, um die Parasiten zu bekämpfen.

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Fotos zur Verfügung gestellt von luis perez und Harry Plotter.