Woher weiß ich, ob ich ein Feuchtigkeitproblem zu Hause habe?

12 April, 2019
Woher wissen wir, dass ein Feuchtigkeitsproblem zu Hause besteht? Es gibt verschiedene Anzeichen, die uns bei einer solchen Situation warnen. Hygiene und ein Wartungsplan sind hier wichtig.

Die Symptome können sich in jeglichem Winkel zu Hause zeigen. Um ein Feuchtigkeitsproblem in den Wohnräumen zu erkennen, muss man auf die Beweise achten. Es ist wirklich wichtig, diese Zeichen gleich zu bekämpfen, um Schlimmeres zu vermeiden.

Es gibt immer Feuchtigkeit im Haus. Wo wir auch wohnen, so verwenden wir Wasser, das Feuchtigkeit mit sich bringt. Man benutzt mindestens 15 Liter Wasser täglich im Haushalt. In der Dusche, der Küche, dem Waschbecken oder unseren täglichen Gewohnheiten verwenden wir dieses Element.

Funktionieren jedoch alle Rohre und Apparate korrekt, so verdunstet das Wasser und bereitet uns keine weiteren Probleme. Deshalb ist regelmäßige Wartung so wichtig.

Feuchtigkeitsproblem zu Hause

Verschiedene Ursachen

Feuchtigkeitsproblem zu Hause
Feuchtigkeit ist ein schwerwiegendes Problem, das den Räumen und deiner Gesundheit schaden kann.

Es kommt zu einem Feuchtigkeitsproblem zu Hause durch eine schlechte Belüftung oder feuchte Wetterbedingungen. Lüften wir im Winter nicht, so kann dies durchaus zu Feuchtigkeit in den Wohnräumen führen.

Die Wände, Decken, Terrasse oder Garage können hierbei zu Opfern werden und diese Situation kann sich von heute auf morgen ergeben, ohne jegliche Vorwarnung. Zum Glück gibt es Anzeichen, die darauf hinweisen und es uns erlauben, schnell zu handeln.

Woran erkenne ich ein Feuchtigkeitsproblem zu Hause?

Ergibt sich die Feuchtigkeit an leicht bemerkbaren Stellen, so bemerkt man sie schnell. Schimmlige oder graue Stellen an den Wänden weisen uns darauf hin. Doch manchmal ist das Feuchtigkeitsproblem ein wenig versteckter und wir bemerken es nicht so schnell.

Der Geruch hilft uns, die Stelle zu finden. Er kann zwar unterschiedlich sein, doch für gewöhnlich weist er uns auf die Gegenwart von Schimmel und Pilzen an dunklen und versteckten Orten hin.

Wenn die Sporen sich ablösen, so kommt es zu dem typischen Geruch, der uns zum Handeln aufruft. Wir müssen dabei allerdings vorsichtig sein, denn sie sind sehr gesundheitsschädlich und können Allergien auslösen oder verstärken und auch andere Atemwegsprobleme hervorrufen.

Ständige Überwachung

Beschädigter Holzboden
Holzoberflächen sowie Wände und Decken sind Orte, an denen man schnell ein Feuchtigkeitsproblem erkennen kann.

Wir müsssen unser Zuhause ständig auf Feuchtigkeit überprüfen, insbesondere jene Stellen, an denen sich viel Dampf bildet. In Küche und Bad kommt es besonders oft zu einem Feuchtigkeitsproblem. Man stellt dies durch die Kondensation auf den Oberflächen fest.

Auch der ständige Kontakt mit der Erde macht den Keller zu einem Ort, an dem es oft Feuchtigkeit gibt. Hier sickert oft Feuchtigkeit aufgrund schlecht gelegter Fundamente durch.

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Blättert die Farbe von der Wand, so können wir ein Feuchtigkeitsproblem haben. Das hängt dann oft mit einem strukturellen Problem des Baus zusammen. Eine häufige Ursache sind schlecht isolierte Decken, Wände oder Keller, oder aber beschädigte Fugen der Badkacheln.

Auch Mikrofugen in Wasserleitungen, Abwasserrohren sowie verstopfte Rohre sind weitere Symptome. Diese muss man rechtzeitig durch einen Experten reparieren lassen, damit es nicht zu schlimmeren Problemen und Verschleiß kommt.

Holz ist ein guter Verbündeter, um Feuchtigkeit im Haus festzustellen. Außerdem können sich die Symptome auch an Sockeln, Türen und verschiedenen Möbeln zeigen. Des Weiteren bemerkt man Feuchtigkeit ebenfalls an Spiegeln, Fenstern und Kristalloberflächen.

Gute Verbündete gegen das Feuchtigkeitsproblem

Auf der Suche nach dem Feuchtigkeitsproblem können wir uns der Chromatographie bedienen. Das sind bestimmte Karten oder Bänder, die ihre Farbe wechseln, wenn Feuchtigkeit besteht. Sie sind günstig, leicht zu verwenden und auch zu entsorgen.

Das Hygrometer funktioniert ähnlich wie ein Thermometer, nur dass es nicht die Temperatur, sondern den Feuchtigkeitsgrad bestimmt. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen: Kondensation, Absorption oder Digital.

Wie bekämpft und beugt man einem Feuchtigkeitsproblem zu Hause vor?

Immer gut durchlüften
Gute Durchlüftung bekämpft die Kondensationsfeuchtigkeit im Haus.

Handelt es sich durch Feuchtigkeit, die sich durch Kondensation ansammelt, so bekämpft eine gute Durchlüftung diese. Das ist besonders wichtig in Bad und Küche, dort sind auch Dunstabzugshauben sehr nützlich.

Auch der gemäßigte Gebrauch einer Heizung kann dieses Problem bekämpfen. Am besten hält man die Räume zwischen 15 und 20 Grad warm, um Kondensation zu minimieren. Soweit möglich, sollte man sich große Fenster anschaffen, die eine bessere Durchlüftung ermöglichen.

Zu viele Zimmerpflanzen oder das Trocknen der Wäsche in den Innenräumen können allerdings die Feuchtigkeit erhöhen.

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Ergibt sich das Feuchtigkeitsproblem durch Filtrierung und Undichte, muss man allerdings sofort handeln. Diese Reparaturen sollten durch einen Experten geschehen.

Feuchtigkeitsproblemen zu Hause kann man im Allgemeinen vorbeugen. Man kann sie schnell feststellen und beheben. Man muss dazu die richtigen Maßnahmen verwenden und sich dessen bewusst sein, dass diese Unannehmlichkeit auch gesundheitsschädlich für die Familie sein kann.

  • EPA 2015. Una guía contra el moho y la humedad en casa. Extraído de: https://espanol.epa.gov/sites/production-es/files/2015-08/documents/moldguide_sp_1.pdf
  • araucosoluciones.com. Cómo prevenir la humedad en casa. Extraído de: https://web.araucosoluciones.com/_file/01_15955_foll-web_sugerencias_prevenir_hum_mexco_01_sep_15_2322.pdf