Diagnose Krebs: Wie mit der Nachricht umgehen?

8 März, 2019
Es ist eine schwierige Zeit, aber keine, die du nicht überwinden kannst. Krebs ist ein Kampf. Um sich ihm zu stellen, musst du alle Waffen ziehen. Gute Laune und positives Denken sind die besten Werkzeuge, die ein Krebspatient haben kann. Gleichzeitig ist die Unterstützung von Familien und Freunden für diese Menschen von entscheidender Bedeutung.

Die Diagnose Krebs ist heutzutage leider keine Seltenheit. Krebs zählt zu den am meisten gefürchteten Krankheiten, die jeden betreffen kann. Jedes Jahr sterben im Laufe des Jahres Tausende Menschen daran.

Wenn man die Nachricht erhält, dass man an Krebs erkrankt ist, wirkt sich dies auf die Person aus. Diese Auswirkung ist psychoemotional. Zweifellos gibt es ein Vorher und ein Nachher.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf einige Tipps, wie du mit der Diagnose Krebs umgehen kannst.

Das Bedürfnis nach Information

Ein pinkes Band macht auf Krebs aufmerksam

Die Nachricht zu erhalten, dass man Krebs hat, stellt eine enorme Veränderung im Leben eines jeden dar. Der Effekt ist jedoch noch schlimmer, wenn die klinischen Aspekte dieser Krankheit noch nicht bekannt waren. Krebs kann mehr oder weniger weit entwickelt sein, geheilt werden oder nicht.

Der erste Moment, in dem du die Diagnose Krebs erhältst, ist dabei wohl der schwierigste. Danach beginnst du mit deinen Tests und Diagnosen. Diese spiegeln die Situation der Krankheit in der Person wider.

Die genaue Diagnose kann einige Tage oder sogar einige Wochen dauern. Während dieser ganzen Zeit sind deine Stress- und Angstlevel möglicherweise am höchsten.

Viele Menschen sind geschockt, wenn sie die Nachricht über Krebs erhalten. Negative Gedanken sind dabei die ersten, die auftauchen. Die Angst vor dem Tod überwältigt sie. Experten auf diesem Gebiet sagen, dass dies ein Moment der Verwirrung und Komplexität ist.

Es ist jedoch ein Prozess.

Psychologen versichern, dass es normal ist, dass man Wut und Angst empfindet, wenn man die Diagnose Krebs erhält. Sie bekräftigen jedoch auch, dass es notwendig ist zu wissen, wie du deine Emotionen kontrollieren kannst. Dies kann schwierig sein, aber es gibt Möglichkeiten zur Handhabung von Gefühlen.

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Diagnose Krebs: Wie mit der Nachricht umgehen?

Es ist wichtig zu wissen, dass deine Einstellung die Krankheit nicht heilen kann. Die ärztlichen Behandlungen heilen dich oder lindern die Auswirkungen der Krankheit.

Eine negative Einstellung oder positiver Optimismus können jedoch die Lebensqualität der Person beeinflussen. Allerdings wird dies nicht die Prognose des Krebses bestimmen.

Nur Spezialisten sollten Krebs behandeln.

Auswirkungen auf die Familie

Unterstützung durch Familie und Freunde

Neben dem Patienten selbst, leidet auch die Familie. Familienangehörige sehen die Schmerzen ihrer Liebsten und empfinden ähnliche Schmerzen. Dies kann zu einer richtigen Tortur werden.

In diesen Fällen ist Kommunikation notwendig. Dass die Person auf die Unterstützung ihrer Angehörigen zählen kann, ist von entscheidender Bedeutung.

Darüber hinaus gibt es professionelle Berater, die sich für diese Fälle eignen. Denn ihre Aufgabe ist es, bei der Kommunikation zu helfen. Sei es für den Patienten selbst oder seine Familienangehörigen. Es gibt eine Gruppe an Fachleuten, die alle bereit sind, dir zu helfen, um dich dieser schwierigen Situation zu stellen.

Psychoonkologen sind dabei die fähigsten Fachleute auf diesem Gebiet. Zusätzlich zu einer fachlichen Betreuung kannst du auch Medikamente einnehmen.  

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Behalte deine Ruhe und passe auf dich auf

Die Diagnose Krebs kann verheerend sein. Dennoch ist es wichtig, die Situation unter Kontrolle zu halten.

Du solltest die Überhand über die Krankheit haben. Nicht umgekehrt. Schließlich ist Krebs doch nur eine Krankheit. Experten machen dies sehr deutlich. Es ist daher wichtig, dass die Person die Hoffnung nicht verliert. Denn in diesem Fall könnte der Patient seine Ziele aus den Augen verlieren.

Nach der Diagnose Krebs, sollte der Patient mehr als üblich auf sich aufpassen. Eine ausgewogene Ernährung, ein Trainingsprogramm, das nicht überanstrengt und viel Ruhe kommen dem Patienten sehr zugute.

Darüber hinaus ist es äußerst wichtig, auch auf deine emotionale Gesundheit zu achten, um so gesund wie möglich zu sein.

Wie man sich einem Krebspatienten gegenüber verhält

Man sollte gut auf sich Acht geben, wenn man an Krebs erkrankt ist

Die Umgebung der erkrankten Person ist ebenfalls wichtig. Der Patient muss sich ablenken und nicht immer über seine Krankheit nachdenken. Es gibt viele andere Themen, über die ihr sprechen könnt. Darüber hinaus benötigt der Krebspatient das Mitgefühl anderer am meisten.

Heutzutage gibt es verschiedene Vereinigungen für Krebspatienten. Dies sind Menschen, die zusammen diese Krankheit bekämpfen. Diese Art von Gruppe kann eine große Hilfe sein, um Krebspatienten zu unterstützen.

Die Diagnose Krebs stellt eine äußerst schwierige Zeit für die betroffene Person dar, aber keine, die er oder sie nicht überwinden kann. Gute Laune, eine positive Lebenseinstellung und die Unterstützung von Familie und Freunden sind in dieser Phase von äußerster Wichtigkeit.

Denn Krebs ist ein Kampf. Und um sich ihm zu stellen, solltest du alle Waffen verwenden, die dir zur Verfügung stehen: informiere dich, passe gut auf dich auf und umgib dich mit Menschen, die dich von den trüben Gedanken über die Krankheit, ablenken.

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