Hausmittel gegen geschwollene Füße und Knöchel

· 11 August, 2015
Ein Fußbad mit Meersalz und Heilkräutern hilft nicht nur angeblich gegen Schwellungen. Es wirkt nach einem langen Arbeitstag auch sehr entspannend.

Hohe Absätze, Schwangerschaft, langes Sitzen, eine lange Flugreise, Durchblutungsstörungen oder Ödeme… es gibt zahlreiche Ursachen, aus denen Füße anschwellen. Wenn du allerdings etwas dagegen tun möchtest, empfehlen wir dir in diesem Artikel verschiedene Hausmittel gegen geschwollene Füße auszuprobieren.

Sprich dich dazu auch mit deinem Arzt ab, denn es könnten schwerwiegendere Ursachen zugrunde liegen.

Wissenswertes über geschwollene Füße

Insbesondere Frauen leiden sehr häufig unter geschwollenen Füßen. Dabei spricht man auch von peripherem Ödem oder Flüssigkeitseinlagerug, die sich in den Extremitäten und ganz speziell in den Füßen (Rist) und den Knöcheln ansammeln.

In der Schwangerschaft ist dieses Symptom sehr häufig. Doch auch eine zu fette oder salzreiche Ernährung, unpassendes Schuhwerk oder verschiedene Aktivitäten können dazu führen.

Die Füße und die Knöchel können aus verschiedenen Gründen anschwellen. Außer den bereits genannten Ursachen, könnten auch folgende Auslöser dafür verantwortlich sein:

  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • Hormonschwankungen während des Menstruationszyklus
  • Menopause
  • Herzkrankheiten
  • Niereninsuffizienz
  • Leberbeschwerden

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Flüssigkeitsretention

Welche Hausmittel gegen geschwollene Füße gibt es?

Folgende Techniken könnten die Beschwerden erleichtern. Sprich mit deinem Arzt und wende diese Hausmittel gegen geschwollene Füße an, falls er damit einverstanden ist.

Massagen

Damit kann die Durchblutung gefördert werden, Durchblutungsstörungen zählen nämlich zu den häufigsten Ursachen für geschwollene Füße. Bevor du beginnst, empfiehlt sich ein Fußbad mit lauwarmem Wasser und ätherischen Ölen oder Kräutern (dieselben, die du auch für Tee verwenden kannst).

Sobald die Füße sauber sind, mit einem Handtuch trocknen und ein paar Tropfen eines ätherischen Öls auftragen (beispielsweise Salbei, Lavendel oder Rosmarin). Du kannst auch einfach Oliven- oder Mandelöl verwenden.

Wenn du keine Öle zur Verfügung hast oder keine verwenden möchtest, kannst du auch einen Kamillentee zubereiten, abkühlen lassen und abseihen und anschließend damit die Massage durchführen.

Beginne vorsichtig bei den Füßen und arbeite dich dann bis zu den Knöcheln nach oben, dann wieder zurück zu den Zehen.

Gleichzeitig kannst du mit den Knöcheln kreisförmige Bewegungen ausführen oder die Zehen auf- und abbiegen. Du kannst die Beine bis zu den Knien massieren, um dich besser zu entspannen.

Desweiteren kannst du die Massage auch im Stehen oder Sitzen (mit oder ohne Socken) durchzuführen. Verwende einen Tennisball, den du unter den Fuß legst, um diesen zu massieren.

Bewege den Tennisball hin und her und mache damit auch kreisförmige Massagen. Du kannst dabei etwas Druck ausüben, es sollte jedoch nicht schmerzen.

Durch dieses Hausmittel gegen geschwollene Füße könnten wir die Durchblutung stimulieren. Bevor du den zweiten Fuß massierst, beobachte das Gefühl im bereits massierten Fuß und vergleiche es mit dem anderen.

Fussmassage

Wasserbad

Wenn du die Füße in Wasser mit bestimmten Zusätzen badest, wird die Schwellung möglicherweise gelindert. Wir haben bereits verschiedene Möglichkeiten erwähnt. Du kannst auch grobes Meersalz (aus der Küche) in lauwarmem Wasser auflösen.

Darin badest du die Füße ungefähr 30 Minuten lang. Auch Hafermehl ist angeblich ein hervorragendes Hausmittel gegen geschwollene Füße. Es lindert möglicherweise nicht nur Schwellungen, sondern könnte auch Hautunreinheiten beseitigen.

Viele empfehlen auch Salbei für ein Fußbad. Dieses Heilkraut hilft angeblich im Kampf gegen Flüssigkeitseinlagerungen.

Bereite zuerst einen Tee mit einer Handvoll Salbeiblätter pro Tasse zu.  Vermische diesen nach dem Abkühlen mit dem Wasser für das Fußbad. Bade deine Füße solange, bis das Wasser ganz kalt ist.

Entwässernde Mittel

Ananas ist ein gutes Hausmittel gegen geschwollene Füße

Oft empfiehlt man natürliche Hausmittel gegen geschwollene Füße. Es gibt verschiedene Kräuter für Tees sowie Früchte mit entwässernden Eigenschaften, die helfen könnten, die überschüssige Flüssigkeit auszuleiten, die sich in den Füßen und den Knöcheln ansammelt.

Gleichzeitig wird der Harndrang erhöht.

Zu den entwässernden Früchten zählen beispielsweise die Ananas, Erdbeeren und Tamarinde, die alle auch köstlich schmecken. Du kannst dieses Obst als Nachspeise oder im Laufe des Tages konsumieren.

Zu den entwässernden Heilkräutern zählen beispielsweise Schachtelhalm und Hibiskusblüten. Davon sollte jedoch nur die empfohlene Menge konsumiert werden. Sprich dich zuerst mit deinem Arzt ab, der dir die richtige Dosis empfiehlt.

Ein Esslöffel des Krauts (getrocknet oder frisch) pro Tasse kochendem Wasser. 

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Kältebehandlung

Auch Kälte kann Schwellungen an den verschiedensten Körperteilen reduzieren. Deshalb wird nach einer Prellung Eis aufgelegt. Deswegen könnte Eis ebenfalls ein hervorragende Hausmittel gegen geschwollene Füße sein.

Einfach ein paar Eiswürfel in ein Tuch schlagen und auflegen. Das Eis sollte nie direkt auf die Haut gelegt werden, um Verbrennungen zu verhindern.

Hochlagern

Fussgeruch

Wenn du nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommst, an dem du vielleicht Absatzschuhe getragen hast oder lange vor dem Computer sitzen musstest, solltest du dich als erstes von den Schuhen befreien und danach die Beine hochlagern.

Wenn du beispielsweise auf das Sofa sitzt, erhöhe die Beine mit ein paar Kissen. Du kannst dich auch hinlegen und die Füße an der Wand abstützen.

Auch die „Kerze“ bzw. der Schulterstand ist sehr empfehlenswert: Lege dich einfach auf eine Matte, die Arme sind neben dir ausgestreckt.

Jetzt schiebst du das Becken hoch, bis die Beine gerade nach oben zeigen. Die Füße sind dabei gestreckt. Du stützt dich jetzt nur noch auf die Schultern und den Kopf.

Versuche, in dieser Position das Gleichgewicht zu halten.