Granatapfelsaft: 7 wunderbare Vorzüge

· 19 April, 2017
Der regelmäßige Konsum von Granatapfelsaft kann in der Vorsorge gegen verschiedenste Beschwerden sehr hilfreich sein und verbessert auch die Durchblutung, da damit die Verhärtung von Plaques verhindert wird.

Zwar können auch andere Säfte sehr vorteilhaft sein, doch frischer Granatapfelsaft hat besonders viele gesundheitsfördernde Wirkungen.

In unserem heutigen Beitrag erfährst du mehr darüber. Genieße auch du täglich ein Glas frisch zubereiteten Granatapfelsaft! Er schmeckt köstlich!

Granatapfel

Granatapfel

Der Granatapfelbaum blüht zwischen April und Juni, er kann in einer Höhe von bis zu 1100 m wachsen.

Ursprünglich stammt diese Pflanze aus Asien, doch heute ist sie auch im Mittelmeerraum (beispielsweise in Spanien), Südamerika, Australien und Südafrika zu finden.

Es wurden Reste von Granatäpfeln in Wüstenregionen gefunden, denn diese sind über einen längeren Zeitraum haltbar und deshalb perfekt für eine längere Reise.

Auch in Ägypten waren Granatäpfel bekannt, damit wurde eine Art Wein hergestellt. In den hängenden Gärten von Babylon waren Granatapfelbäume ebenfalls vorhanden. Hippokrates empfahl diese Götterfrucht gegen Fieber.

Auch in der Bibel werden Granatäpfel erwähnt. Sie wurden von Berbern nach Europa gebracht.

Es gibt verschiedene interessante Mythen und Volksglauben zu dieser Frucht.

In Griechenland heißt es zum Beispiel, dass der erste Baum von Aphrodite gepflanzt wurde. In Java verwendet man die Frucht für Fruchtbarkeitsrituale, in China schenkt man Granatäpfel frisch verheirateten Pärchen, um Nachwuchs zu garantieren.

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Welche Vorzüge hat Granatapfelsaft?

Du hast sicher schon Lust bekommen ein Glas mit dem köstlichen Saft zu trinken, um von allen Vorteilen zu profitieren.

Diese Superfrucht ist sehr nährstoffreich und liefert viele wichtige Mineralstoffe (Calcium, Eisen und Kalium), Vitamine (A, C, E und B5) sowie Ballaststoffe.

Zu den wichtigsten Vorteilen zählen folgende:

Krebshemmende Wirkung

Natürlich heilt man damit Krebs nicht, doch zumindest kann man die Symptome reduzieren. Es handelt sich um eine ausgezeichnete Ergänzung zu konventionellen Behandlungen.

Der Granatapfel enthält verschiedene Wirkstoffe, die Krebszellen schwächen oder zerstören können. Um das Wachstum von Prostatakrebs zu hemmen, empfiehlt sich täglich ein Glas Granatapfelsaft.

Reinigende Wirkung

Granatapfelsaft-reinigt

Granatapfelsaft ist auch für die Leber ausgezeichnet. Damit wird dieses Organ gestärkt und die Ausleitung von Schadstoffen wird gleichzeitig gefördert.

Darüber hinaus unterstützt der rote Saft die Blutreinigung.

Ein Glas Granatapfelsaft am Tag über einen Zeitraum von drei Monaten verbessert auch die Fließfähigkeit des Blutes.

Granatäpfel enthalten viel Zitronensäure, Kalium und Wasser und fördern deshalb auch die Ausleitung von im Gewebe eingelagerten Flüssigkeiten.

Gleichzeitig stärkt er die Nierenfunktion. Diese Frucht wird deshalb Personen mit Bluthochdruck, Hyperurikämie und Nierensteinen sehr nahegelegt.

Reduziert Stress

Ein Glas des köstlichen Saftes am Morgen auf nüchternen Magen fördert positive Emotionen, Vitalität und Konzentration. Damit werden Ängste und Stress reduziert.

Außerdem wirkt der Saft auch gegen Schlaflosigkeit und chronische Müdigkeit.

Schützt das Herz

Granatapfelsaft-Herz

Wenn du mehrere Gläser Granatapfelsaft in der Woche trinkst, kannst du damit auch den Cholesterinspiegel senken und verschiedenen Krankheiten, wie zum Beistpiel Bluthochdruck, vorbeugen.

Darüber hinaus wird damit das Risiko für Arteriosklerose reduziert. Diese Frucht beugt der Bildung von atherosklerotischen Ablagerungen und somit auch der krankhaften Verhärtung der Arterien vor.

In einer Forschungsstudie der Universität von Neapel (Italien) konnte nach dem zweiwöchigen Konsum von Granatapfelsaft der systolische Druck um 5% reduziert werden.

Da die rote Frucht auch viel Kalium enthält, ist sie perfekt, um den Blutdruck zu senken.

Außerdem zeichnet sie sich auch durch Stickstoffmonoxid aus, das die Muskeln entspannt und gefäßerweiternd wirkt. Damit kann also der Blutfluss geregelt werden.

Neuroprotektive Wirkung

Ein Forscherteam der Universität von Washington (USA) ist zu dem Schluss gekommen, dass Granatapfelsaft während der Schwangerschaft den Fötus vor möglichen Verletzungen bei der Geburt schützt (insbesondere wenn es sich um eine Frühgeburt handelt).

  • Bei einer Frühgeburt ist im Gehirn des Kindes nicht ausreichend Blut und deshalb auch weniger Sauerstoff vorhanden.
  • Scheinbar reduziert Granatapfelsaft Gehirnschäden und sogar neurologische Störungen wie Alzheimer.

Schützt vor Fettleibigkeit

Sowohl die Frucht als auch der Saft können ausgezeichnet beim Abnehmen helfen. Es handelt sich um eine perfekte Ergänzung zu einer gesunden Ernährung, um Schadstoffe auszuleiten.

Der Granatapfel wirkt harntreibend und sorgt gleichzeitig für ein Sättegefühl.

Darüber hinaus liefert diese leckere Frucht Energie und ist deshalb bei sportlichen Aktivitäten zu empfehlen.

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Antivirale Wirkung

Granatapfelsaft-glas

Der Granatapfel zeichnet sich durch wichtige Antioxidantien aus, die das Immunsystem stärken und überdies insbesondere im Winter verschiedenen Krankheiten vorbeugen.

Im Herbst stärkt der Granatapfelsaft die Abwehrkräfte des Organismus und hilft so, gegen Grippe, Erkältungen sowie Infektionen vorzubeugen.

Weitere Vorteile

Der Granatapfel hat überdies noch viel mehr zu bieten:

  • Hilft in der Vorsorge gegen frühzeitige Faltenbildung.
  • Hilft bei Magenschmerzen, Durchfall sowie Brechreiz.
  • Erhöht die Menge an Spermen.
  • Stärkt die Knorpel.
  • Reduziert Wechseljahrsymptome.
  • Ermöglicht die bessere Aufnahme von Eisen und reduziert dann Anämie.
  • Hilft bei Entzündungen.
  • Lindert Pharyngitis, Sinusitis sowie Otitis.
  • Reduziert Symptome bei Hämorrhoiden, Bindehautentzündung sowie Dysenterie.
  • Erhöht die Libido.
  • Verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern.

Zweifle nicht daran, auch von all diesen Vorteilen zu profitieren. Granatapfelsaft schmeckt köstlich und fördert deine Gesundheit!

  • Jacob, L. M. (2017). Zellregulatoren gegen Krebs: Granatapfel, Curcuma, Brokkoli. Deutsche Zeitschrift Fur Onkologie. http://doi.org/10.1055/s-0043-117022
  • Gil, M. I., Tomas-Barberan, F. A., Hess-Pierce, B., Holcroft, D. M., & Kader, A. A. (2000). Antioxidant activity of pomegranate juice and its relationship with phenolic composition and processing. Journal of Agricultural and Food Chemistry. https://doi.org/10.1021/jf000404a