Früchte und Kräuter gegen unangenehme Verdauungsbeschwerden

· 26 April, 2018
Wenn du regelmäßig bestimmte Früchte isst und spezielle Kräutertees trinkst, kannst du unangenehme Verdauungsbeschwerden ganz natürlich selber behandeln. Außerdem ist der Genuss von Früchten und Tees grundsätzliche sehr gesundheitsfördernd und schützt dich vor vielen Erkrankungen.
Viele Menschen greifen zu klassischen Medikamenten, wenn sie unangenehme Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Magenschmerzen oder Bauchkrämpfe haben. Doch es gibt auch verschiedene Früchte und Kräuter, mit denen du solche Beschwerden sehr gut lindern kannst.
Kräutertees beispielsweise sind während und nach dem Essen sehr wohlschmeckend. Darüber hinaus helfen sie dir auch noch, mögliche Probleme mit deiner Verdauung zu beseitigen.

Regelmäßige Teetrinker berichten oft über die vielfältigen gesundheitlichen Vorzüge dieser Gewohnheit. Und neben zahlreichen weiteren positiven Effekten sind Kräutertees auch sehr wirksam gegen unangenehme Verdauungsbeschwerden.

Die häufigsten Ursachen für eine schlechte Verdauung sind folgende:

  • übermäßiges und/oder zu schnelles Essen,
  • Genuss von zu fetter Nahrung,
  • zu viel Koffein und Alkohol,
  • Nervosität oder
  • ein emotionales Trauma.

In unserem heutigen Artikel wollen wir dir 8 der besten Früchte und Kräuter vorstellen, die dir schnell helfen werden, wenn du Probleme mit deiner Verdauung hast.

Früchte und Kräuter gegen unangenehme Verdauungsbeschwerden

Merke dir diese Früchte und Kräuter und baue sie am besten gleich in deinen Ernährungsplan ein. Wir werden dir nun ein paar weitere Informationen über ihre positiven Auswirkungen auf deine Verdauung und deinen ganzen Körper geben.

1. Pflaumen

Pflaumen gegen unangenehme Verdauungsbeschwerden

Grundsätzlich ist es immer wichtig, dass du mehr Ballaststoffe zu dir nimmst, wenn du unangenehme Verdauungsbeschwerden hast. Und zwar sowohl unlösliche als auch lösliche Ballaststoffe.

Pflaumen sind die perfekte Medizin gegen Verstopfung , weil sie nicht nur sehr viel Ballaststoffe enthalten (7,6 Gramm pro Portion), sondern auch sehr reich an Sorbit sind. Sorbit ist ein natürlicher Zucker, der dazu beiträgt, dass im Darm genügend Wasser vorhanden ist.

Lies hier mehr: 9 gesunde Wege einer Verstopfung vorzubeugen

2. Papaya

Papaya hat einen hohen Gehalt an Papain, das ist ein Enzym, welches deinen Körper dabei unterstützt, Proteine abzubauen. Dadurch wird deine Verdauung beschleunigt. Eine mittelgroße Papaya enthält bis zu 20% der empfohlenen Tagesmenge an Ballaststoffen. So bringst du deine Verdauung noch besser in Schwung.

3. Leinsamen

Dank seines hohen Gehalts an unlöslichen Ballaststoffen wird Leinsamen (auch Leinsaat) schon sehr lange als natürliches Abführmittel verwendet.

Ein Esslöffel Leinsamen versorgt deinen Körper mit 3 Gramm Ballaststoffen. Darüber hinaus enthält besonders die Schale von Leinsamen eine große Menge Schleimmittel, die durch Wasseraufnahme quellen. Beide Komponenten verbessern die Konsistenz deines Stuhlgangs und machen ihn weicher.

Leinsamen-Mehl ist zudem sehr gut zum Backen von Brot oder Kuchen geeignet. Leinsamen-Öl kannst du gut als Nahrungsergänzung zu dir nehmen.

4. Anis

Anis - unangenehme Verdauungsbeschwerden

Wenn du unter Krämpfen oder Blähungen leidest, dann solltest du auf die wohltuende Wirkung von Anis vertrauen. Die Vorzüge von Anis sind all denen sehr bekannt, die unter diesen Beschwerden leiden.

5. Ingwer

Ingwer verfügt über zahlreiche medizinisch wirksame Eigenschaften. Viele davon sind sehr gut geeignet, wenn du unangenehme Verdauungsbeschwerden behandeln möchtest.

Aufgrund ihrer beruhigenden und entzündungshemmenden Wirkung kann die Ingwerwurzel auch sehr gut zur Linderung von Bauchschmerzen eingesetzt werden. Darüber hinaus hat Ingwer auch sehr gute krampflösende Eigenschaften und wirkt gegen Übelkeit.

Der Grund hierfür ist, dass Ingwer den Histaminspiegel reguliert. Zusammenfassend kann man über Ingwer sagen, dass es eines der wirksamsten und besten Heilmittel ist, wenn du unangenehme Verdauungsbeschwerden behandeln und beseitigen willst.

6. Rosmarin

Rosmarin gegen unangenehme Verdauungsbeschwerden

Rosmarin kann unangenehme Verdauungsbeschwerden durch die Anwendung mit Aromatherapie lindern.

Jüngere Studien haben ergeben, dass essentielles Rosmarinöl sehr gut für Massagen im unteren Bauchbereich geeignet ist. Dadurch kannst du deine Verdauung ankurbeln und diese Wirkung hält für bis zu zwei Wochen nach der Behandlung an.

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7. Oregano

Oregano ist sehr reich an Ballaststoffen. Zwei Teelöffel Oregano liefern dir 4% der empfohlenen Tagesmenge an Ballaststoffen. Wenn du regelmäßig Oregano isst, dann regt das die Produktion von Gallensaft an. Dadurch wird deine Verdauung erleichtert.

Die krampflösende Wirkung hilft dir dabei, Blähungen, Schwellungen, Verdauungsbeschwerden und Bauchschmerzen zu lindern, die üblicherweise auftreten, wenn du unangenehme Verdauungsbeschwerden hast.

8. Kamille

Kamille - unangenehme Verdauungsbeschwerden

Menschen mit schlechter Verdauung können diese Heilpflanze sehr gut nutzen, um sich daraus einen köstlichen Tee zuzubereiten. Der Tee hilft dir, deine Verdauungsbeschwerden zu lindern und wird dir einfach gut tun.

Heiße Getränke sind besonders geeignet, wenn du unangenehme Verdauungsbeschwerden hast. Darüber hinaus wurde entdeckt, dass Kamillenwurzeln abführende Wirkung haben. So können auch sie dir Linderung verschaffen.

In Ergänzung zu den bisher genannten Hausmitteln zur Förderung deiner Verdauung kannst du aber noch mehr tun.

Treibe regelmäßig Sport, so kannst du vielen Beschwerden vorbeugen. Es ist auch wichtig zu wissen, dass es Situationen gibt, die grundsätzlich das Auftreten von Verdauungsstörungen begünstigen. Eine einschneidende Änderung deiner Lebensumstände, wie beispielsweise eine Schwangerschaft oder auch der Umstand, dass du älter wirst. Während dieser und ähnlicher Veränderungen bist du generell anfälliger für Probleme, die deine Verdauungsorgane betreffen.

Am besten ist es, wenn du die Aufnahme von Ballaststoffen durch deine Ernährung erhöhst. Dadurch kannst du mögliche Beschwerden vermeiden oder zumindest abmildern.

Obwohl es zahlreiche medizinische Abführmittel käuflich zu erwerben gibt, solltest du diese nur dann benutzen, wenn dir keines der natürlichen Hausmittel geholfen hat. Und bei der Wahl des Naturheilmittels solltest du unbedingt beachten, dass sich dadurch keine unerwünschten Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten ergeben, wenn du Medikamente einnehmen musst.