Flüssigkeitsretention: Auf welche Nahrungsmittel sollte ich verzichten?

18 Februar, 2017
Da sehr viele Fertiggerichte Unmengen an Salz enthalten, ist es besser, darauf zu verzichten. Bereite dein Essen selbst zu und sei mit Salz sparsam!

Die Flüssigkeitsretention ist ein häufiges Leiden, das duch eine unausgeglichene Ernährung, Bewegungsmangel und zu wenig Wasser entsteht.

In vielen Fällen glauben Betroffene, dass es sich um eingelagertes Fett handelt, doch in Wirklichkeit liegt ein gestörter Flüssigkeitshaushalt vor. 

In unserem heutigen Beitrag erfährst du, welche Nahrungsmittel du bei einer Flüssikgeitsretention vermeiden solltest.

Wann spricht man von einer Flüssigkeitsretention?

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Bei einem gestörten Flüssigkeitshaushalt wird Flüssigkeit an verschiedenen Stellen im Gewebe einelagert.

Zu den häufigsten Ursachen für dieses Problem zählen folgende:

  • Salzreiche Kost
  • Schlechte Durchblutung durch Bewegungsmangel
  • Gestörter Hormonhaushalt
  • Kein Sport

Wenn du an einer Flüssigkeitsretention leidest, kannst du das ganz einfach feststellen, denn du wirst dadurch zunehmen und an verschiedenen Stellen des Körpers anschwellen (insbesondere an den Beinen und Knöcheln).

Drücke an den betroffenen Stellen ein paar Sekunden lang auf die Haut. Wenn der Abdruck danach noch ein Weilchen weiß bleibt, dann wurde an dieser Stelle Flüssigkeit im Gewebe eingelagert.

Um überschüssige Flüssigkeit auszuleiten, empfiehlt es sich, eine salzarme Diät einzuhalten und entwässernde Getränke und Speisen einzunehmen (Wasser, frische Fruchtsäfte, Obst und Gemüse usw.).

Darüber hinaus solltest du nicht vergessen, mindestens zweimal in der Woche Sport zu treiben.

Lesetipp: Die besten Bewegungsformen für unsere Gesundheit

Welche Nahrungsmittel sollten bei Flüssigkeitsretention vermieden werden?

Bei diesem Problem ist es nicht ausreichend, weniger Natrium zu konsumieren oder etwas Sport zu treiben. Du musst zusätzlich bestimmte Nahrungsmittel vermeiden, welche die Einlagerung von Flüssigkeit im Gewebe fördern.

Dazu gehören folgende:

Alokoholische Getränke

  • Auch wenn du nach dem Konsum von Alkohol auf die Toilette musst, wird ein Großteil der im Alkohol enthaltenen Substanzen, auch der Zucker, im Organismus angesammelt.
  • Alkohol führt zur Flüssigkeitsretention im Magen und in den Beinen.
  • Ein Glas Rotwein täglich ist kein Problem, doch Cocktails, Bier oder hochgradige alkoholische Getränke mehrmals in der Woche sind keineswegs zu empfehlen.

Lesetipp: Film-Experiment: Das passiert, wenn man einen Monat auf Alkohol und Zucker verzichtet

Wurstwaren

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Wurstwaren enthalten sehr viel Salz und Fett und fördern deshalb die Einlagerung von Flüssigkeit im Gewebe. Durch den Konsum von Wurstwaren setzt sich außerdem Fett an den Arterienwänden fest, was die Gefahr für einen Herzinfarkt erhöht.

Snacks

Kartoffelchips und ähnliche Snacks enthalten ebenfalls sehr viel Salz, das verwendet wird, um den Geschmack zu verstärken.

  • Diese Snacks machen süchtig, dein Körper verlangt nach mehr und du isst schließlich die ganze Tüte.
  • Du kannst diese ungesunden Snacks durch Sonnenblumenkerne, Trockenfrüchte (Nüsse) oder Gemüsecremes (Kichererbsencreme, Auberginencreme…) ersetzen. 

Weißer Zucker

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Viele der Produkte, die wir konsumieren, enthalten große Mengen an Zucker oder anderen Süßstoffen.

Wie auch bei Salz kann der Organismus durch den Zucker Flüssigkeiten nicht richtig ausleiten, was zu Schwellungen führt.

Deshalb empfiehlt es sich, den Zuckerkonsum zu reduzieren und Alternativen zum Süßen zu verwenden. Verwende stattdessen Stevia, ein wenig Honig oder Zimt.

Weißmehl

Wer viel Pasta, Pizza, Kekse oder Weißbrot verspeist, ist ebenfalls anfälliger für Flüssigkeitseinlagerungen und eine Gewichtszunahme.

Weißmehl liefert Kohlenhydrate, die sich im Organismus ansammeln und die Funktionen der Nieren behindern.

Damit wird auch die Wassermenge im Organismus erhöht, da die Nierenfunktion verlangsamt wird. Statt Weißmehl empfehlen wir dir Vollkornprodukte. Zumindest solltest du den Konsum von Weißmehl reduzieren.

Du wirst damit schnelle Resultate erzielen.
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Paniertes, tiefgekühlte Fertiggerichte und andere bereits zubereitete Speisen enthalten sehr viel Salz.

  • Die Industrie verwendet Natrium, um die Fertiggerichte frisch und in gutem Zustand zu bewahren.
  • Man weiß bei Fertiggerichten nicht, was genau man zu sich nimmt. Die großen Mengen an Salz, die diese beinhalten, fördern auf jeden Fall die Einlagerung von Flüßigkeit im Gewebe.

Bereite dein Essen selbst zu Hause zu, wenn du selbst kochst, kannst du die Zutaten genau kontrollieren und Schadstoffe großteils vermeiden.

Du brauchst zwar etwas länger Zeit, doch damit kannst du auch Zutaten vermeiden, die den Appetit anregen und von denen der Körper immer mehr verlangt.

Verwende bei der Zubereitung der Speisen so wenig Salz wie möglich.

  • Stelle keinen Salzstreuer auf den Tisch, so ist die Versuchung geringer.
  • Verwende natürliche Kräuter zum Würzen der Speisen. Auch Zitronensaft und Olivenöl verleihen vielen Gerichten einen köstlichen Geschmack. Du kannst damit Flüssigkeitseinlagerungen vermeiden und verschiedenen Krankheiten vorbeugen.

Wir empfehlen auch diesen Beitrag: Wasser mit Zimt, Apfel und Zitrone zum Abnehmen

Was kann ich bei Flüssigkeitsretention essen?

Du solltest nicht nur auf Nahrungsmittel verzichten, die zur vermehrten Einlagerung von Flüssigkeit im Gewebe und zu Schwellungen führen, sondern zusätzlich Folgendes beachten:

  • Trinke täglich zwischen 2 und 3 Liter Wasser.
  • Verwende natürliche Süßungsmittel wie Stevia oder Agave.
  • Vergiss nicht, ausreichend Obst zu essen (Wassermelone, Grapefruit).
  • Kräutertees (Kamille, Minze…) und grüner Tee sind auch sehr zum empfehlen.
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