Hilfsbereitschaft: wie du sie deinem Kind beibringst

· 15 März, 2019
Hilfsbereitschaft ist wichtig und sollte daher auch Kindern anerzogen werden. Dadurch lässt sich ein kollektives Bewusstsein schaffen, das auf Glückseligkeit, Erfüllung und Empathie beruht.

Hilfsbereitschaft ist wichtig und sollte daher auch Kindern anerzogen werden. Dadurch lässt sich ein kollektives Bewusstsein schaffen, das auf Glückseligkeit, Erfüllung und Empathie beruht.

Anderen selbstlos zur Seite zu stehen ist nobel. Daher sollte man damit anfangen, für die Menschen da zu sein, die uns täglich umgeben, wenn sie Unterstützung brauchen.

Hilfsbereitschaft macht glücklich, da es mit Stolz erfüllt, etwas erreicht zu haben und sie gleichzeitig von anderen Personen wertgeschätzt wird. Somit wird man sich der eigenen Fähigkeiten bewusst. Auch dein Kind sollte schon frühzeitig die Bedeutung von Großzügigkeit und Solidarität kennenlernen.

Dennoch solltest du und auch dein Sohn oder deine Tochter euch vor Augen führen, dass die Personen, denen ihr helft, nicht unbedingt diejenigen sind, die euch helfen werden, wenn ihr jemanden braucht.

Ideen, um deinem Kind Hilfsbereitschaft zu lehren

Die Hand einer anderen Person halten

Es ist wichtig, dass Eltern ihren Kindern schon von klein auf beibringen, anderen zu helfen. Nachfolgend stellen wir dir ein paar Ideen vor, wie du deinem Sprössling diese Tugend vermitteln kannst.

Zu Hause Initiative zeigen

Erziehung fängt zu Hause an. Daher ist es von Vorteil, wenn dein Kind lernt, seine engsten Familienmitglieder zu unterstützen. Hierfür ist es wesentlich, dass jeder seinen Beitrag leistet, um den Zusammenhalt innerhalb der Familie zu stärken.

Kinder können die Älteren zu Hause beispielsweise dabei unterstützen, Alltagsaufgaben wie das Putzen, Geschirrspülen, Kochen usw. zu bewältigen. Falls du mehrere Kinder haben solltest, können die Älteren den Kleinen wiederum bei Schulaufgaben zur Seite stehen.

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Mache klar, dass Mitmenschen wichtig sind

Bitte deinen Sohn oder deine Tochter darum, einen Brief zu schreiben oder ein Bild zu malen, falls ein Familienmitglied oder ein Freund krank ist, um diese Aufmerksamkeit dann gemeinsam zu überreichen.

Diese Initiative ist besonders geeignet, wenn die betroffene Person keine Lust verspürt, sich zu unterhalten. Somit kann sie die Geste aufbewahren und jederzeit anschauen, wenn ihr danach ist.

Sollte der Freund oder das Familienmitglied an einem anderen Ort wohnen, können auch soziale Medien genutzt werden, um eine Nachricht zu übermitteln. Das Denken an ihn oder sie wird bei der Genesung helfen und stärken.

Den Älteren helfen

Hilfsbereitschaft gegenüber Älteren ist eine besonders schöne Geste. Oftmals geben diese nicht zu, dass sie Unterstützung brauchen. Jedoch kann sich dein Kind ihnen annähern und sich in deren Situation versetzen, ohne dabei herablassend zu wirken.

Ein Ehrenamt ausüben

Lachende Frau mit Hund

Eine gute Option, um Hilfsbereitschaft zu zeigen, ist, einem Ehrenamt nachzugehen. Dieses bereichert deinen Sohn oder deine Tochter mit vielen Erfahrungen und ermöglicht ihm oder ihr eine neue Perspektive auf das Leben einzunehmen.

Falls dein Kind Tiere mag und zu Hause keines halten kann, kannst du es dazu anregen, in einem Tierheim mitzuhelfen. Dadurch kann es einfache Aufgaben ausführen, die aber trotzdem wichtig sind, beispielsweise das Füttern und das Ausführen von Hunden.

Spontane Hilfe

Im Alltag stößt man häufig auf unbekannte Menschen, die Hilfe benötigen, zum Beispiel jemand, der auf offener Straße hinfällt. Wenn du ihm oder ihr also zur Hilfe eilst, bist du ein gutes Beispiel für dein Kind, da du es freiwillig getan hast.

Andere Möglichkeiten, anderen spontan zu helfen, sind, jemandem die Tür zu öffnen, wenn er oder sie keine freie Hand hat, einer schwangeren Frau im Bus Platz zu machen oder einer obdachlosen Person Essen zu geben.

Auch wenn diese Form der Hilfsbereitschaft heutzutage abzunehmen scheint, solltest du dennoch nicht davon absehen, sie deinem Kind zu lehren. Ganz egal, wie klein die Geste auch ist: Der Empfänger wird dankbar sein.

Spenden

Du kannst mit deinem Sohn oder deiner Tochter Kleidung, Schuhe, Spielsachen und Bücher aussuchen, die er oder sie nicht mehr benutzt, aber die noch in gutem Zustand sind, um sie zu spenden. Sag ihm oder ihr, dass bedürftige Kinder sie bekommen werden.

Fazit

Schlussendlich ist es wichtig, den Blick nach außen zu wenden und das Beste von uns selbst anzubieten, wenn wir anderen helfen.

Wer mit ganzem Herzen hilft, bringt kein Opfer, sondern empfindet große Zufriedenheit. Es geht darum, jemanden zu unterstützen und nicht das eigene Ego zu bereichern.

Solidarisch zu sein, ist eine Voraussetzung für das Leben, die alle Eltern ihren Kindern vorleben sollten. Die Welt ist der Spiegel dessen, was wir in unserem Inneren verbergen.

Großzügigkeit ist unabdingbar für die Wandlung deines Sohnes oder deiner Tochter. Wenn dein Kind erstmal erwachsen ist, wirst du in ihm all die Güte sehen, die du ihm während seiner Kindheit gelehrt hast.