Antibiotika aus der Natur gegen leichte Infekte

· 14 September, 2018
Zu pharmazeutischen Antibiotika sollte man nur bei schweren Infektionskrankheiten greifen. Denn lange Zeit wurden durch den willkürlichen Einsatz Viren, Pilze und Bakterien gestärkt. Doch es gibt auch Antibiotika aus der Natur! So kannst du zahlreiche Pflanzen, Wurzeln und Blüten als natürliche Antibiotika bei leichten Infekten verwenden.

Antibiotika aus der Natur zur Bekämpfung von leichten Infekten sind die beste Alternative, um deiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.

In der Pharmaindustrie verarbeitete Antibiotika solltest du wirklich nur bei schweren Infektionskrankheiten nehmen.

Dennoch kommt es durch recht willkürliche Verwendung zu immer mehr Problemen für die menschliche Gesundheit.

Die Natur ist unglaublich reich und vielfältig. Sie bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, um gegen unterschiedlichste Erkrankungen und Beschwerden vorzugehen.

Antibiotika aus der Natur hat man immer schon eingesetzt. Aber im Lauf der Zeit haben wir das Wissen darum verloren.

Durch den bevorzugten Einsatz von pharmazeutischen Antibiotika haben wir verlernt, auf natürliche Alternativen zurückzugreifen. Dabei haben diese tatsächlich großen Nutzen für unsere Gesundheit.

Was du über Antibiotika wissen solltest

Was man über Antibiotika wissen sollte

Der wahllose Einsatz von Antibiotika hat dazu geführt, dass Bakterien und Viren immer resistenter werden. Dabei muss man viele Erkrankungen gar nicht mit herkömmlichen Antibiotika behandeln.

Dennoch wurden diese fast willkürlich zur Behandlung aller Arten von Infekten und Krankheiten verschrieben. Doch sind Antibiotika beispielsweise bei Viruserkrankungen völlig wirkungslos.

Im Gegensatz zu den Antibiotika aus der Natur greifen die pharmazeutischen Produkte die Darmflora an. Diese ist aber für unsere Gesundheit unerlässlich.

Allerdings töten die Antibiotika diese guten Darmbakterien unnötig ab. Und das wiederum beeinträchtigt den Heilungsprozess bei allen Krankheiten.

Eine Leseempfehlung für dich: Probiotische Lebensmittel für eine gesündere Darmflora

Antibiotika aus der Natur gegen leichte Infekte

Meerrettich

Meerrettich ist eines der wirksamsten Antibiotika aus der Natur. Ob rot oder weiß, diese Knolle kann wirksamer sein als chemische Medikamente.

Darüber hinaus hat das Gemüse einen köstlichen Geschmack. Vor allem passt es gut zu Salaten oder zum Würzen von Fleisch oder Fisch.

Meerrettich ist sehr effektiv bei der Behandlung von Sinusitis. Auch bei Atemwegserkrankungen wie Erkältungen, Grippe oder bei Lungenproblemen hilft Meerrettich sehr gut.

Daneben ist er auch bei der Behandlung von Harnwegsinfektionen wirksam.

Außerdem regt Meerrettich auch bestimmte Enzyme an, die Krebs erregende Zellen hemmen. Auf diese Weise kann er die Verbreitung von verschiedenen Krebszellen verhindern.

Robinie

Die Robinie ist auch als falsche Akazie bekannt. Sie ist sehr nützlich bei der Behandlung von Entzündungen der Haut. Ebenso ist sie effektiv bei Atemwegserkrankungen. Darüber hinaus hilft sie bei Gallen- und Harnwegsinfektionen.

Ihre Blüten kann man bei Infekten oder zur Behandlung von Wunden verwenden. Sie haben vielfältige antibiotische Wirkung. Das liegt daran, dass sie unter anderem Alkaloide enthalten.

Die medizinischen Eigenschaften der Robinie liegen alle in ihren Blüten. Mit ihnen kann man Tees und aromatisches Wasser zubereiten. Doch die Samen sowie die Rinde des Baums sollte man nicht verwenden. Denn diese sind giftig.

Eukalyptus

Eukalyptusöl - Antibiotika aus der Natur

Eukalyptusöl gehört zu den besten Antibiotika aus der Natur zur Behandlung von Atemwegserkrankungen.

Es ist reich an Cineol. Das ist eine Substanz mit breitem antibiotischem Wirkungsspektrum sowie antiviralen Eigenschaften.

Eukalyptusöl hat auch noch andere Verwendungsmöglichkeiten. So verwendet man es gegen die Bakterien, die Karies und Zahnfleischerkrankungen verursachen.

Zudem ist es ein Schmerzmittel. Und nicht nur das: Es regt auch das Immunsystem an.

Darüber hinaus kannst du Eukalyptusöl zu gleichen Teilen mit Apfelessig vermischen. Auf diese Weise kannst du es als wirkungsvolles Antiseptikum zur Behandlung von Wunden, Furunkel und Insektenstichen verwenden.

Kanadische Gelbwurzel

Die Kanadische Gelbwurzel ist in vielen Gärten als Zierpflanze anzutreffen. Doch sie ist darüber hinaus ein Heilkraut. Sie enthält wichtige Nährstoffe. Und sie hat viele positive Eigenschaften für deine Gesundheit und die deiner Familie.

Diese Pflanze ist reich an Berberin. Diese Substanz ist sehr wirksam gegen Bakterien, Viren und Pilze. Als Tee zubereitet kannst du damit Beschwerden in den Harnwegen oder im Hals behandeln. Auch bei Problemen mit der Haut hilft sie.

Süßholz

Die Süßholzwurzel ist eines der Antibiotika aus der Natur zur Bekämpfung von Infekten in der Mundhöhle. Der aus dieser Wurzel gewonnene Extrakt ist sehr wirksam.

Damit kann man Zähne und Zahnfleisch gesund halten. Noch dazu hat die Süßholzwurzel auch starke antivirale Wirkung. Darüber hinaus kann man sie zur Behandlung von Herpes verwenden. Auch hilft sie beim Menschlichen Immunschwäche-Virus (HIV) und Hepatitis.

In der chinesischen Medizin benutzt man Süßholz häufig. Es dient der Vorbeugung von Magengeschwüren. Denn es ist sehr effektiv gegen das Bakterium Helicobacter pylori.

Jedoch sollte man nicht zu viel davon einnehmen. Auch eine Einnahme über einen längeren Zeitraum ist nicht ratsam. Denn dann kann es Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Bluthochdruck verursachen.

Noch ein Lesetipp: 7 natürliche Heilmittel gegen Kopfschmerzen

Grapefruitkernextrakt

Grapefruitkernextrakt - Antibiotika aus der Natur

Man gewinnt den Extrakt  aus der ersten Kaltpressung der Grapefruitkerne. Dieser Extrakt ist ein hervorragendes natürliches Desinfektionsmittel. Und außerdem ein starkes natürliches Breitbandantibiotikum.

Er ist wirksam gegen Pilze, Bakterien, Viren und Darmparasiten.

Du kannst den Grapefruitkernextrakt sowohl innerlich als auch äußerlich anwenden.

Bei innerlicher Anwendung trägt er zur Stärkung der Abwehrkräfte des Immunsystems bei. Und äußerlich kannst du ihn auf Wunden und Schnitte auftragen. So verhindert er Entzündungen.

Abschließende Überlegungen

Die Natur bietet also wirklich vielfältige Möglichkeiten. Sie hilft dir alle möglichen Arten von Entzündungen zu bekämpfen.

Dennoch sind die Menschen überzeugt: die pharmazeutische Antibiotika sind die einzig wirksamen.

Wir verwenden sie nicht nur zur Behandlung von Erkrankungen unseres Körpers. Sie finden auch wahllose Anwendung in der Land- und Viehwirtschaft.

So ist die Menschheit an folgendem Punkt angelangt: Wir haben die Bakterien und Viren stärker und resistenter gemacht. Deshalb brauchen wir immer aggressivere Antibiotika.

Wenn du stattdessen Antibiotika aus der Natur verwendest, können diese sogar dein Immunsystem stärken. Das führt dazu, dass der menschliche Körper selbst mit Infekten fertig wird.

Du siehst also: Es lohnt sich, Antibiotika aus der Natur auszuprobieren. Also greif auch du mal auf eine natürliche Alternative zurück! Denn deine Gesundheit und die Umwelt werden es dir danken.