5 Tricks gegen Fressattacken

19 September, 2018
Ständiges Hungergefühl kann jede deiner Anstrengung ruinieren, die du zum Abnehmen unternimmst. Denn irgendwann gibst du dem Verlangen etwas zu essen nach und erleidest regelrechte Fressattacken. Daher ist es sinnvoll, folgende Strategien anzuwenden, um zu verhindern, dass es soweit kommt.

Eines der größten Hindernisse beim Abnehmen mit einer Diät ist dir vielleicht auch bekannt. Manchmal ist es einfach schrecklich schwierig, die gefürchteten Fressattacken zu vermeiden.

Doch verliere nicht die Hoffnung: Es gibt durchaus Abhilfe.

Zum Beispiel hilft es schon, die Qualität der Hauptmahlzeiten zu verbessern. Aber noch wichtiger ist natürlich, etwas anderes zu schaffen. Du musst erreichen, nicht mehr unkontrolliert zwischendurch irgendwelche Kleinigkeiten zu verschlingen.

Denn dieses Verhalten verhindert ganz klar, dass du spürbare Ergebnisse deiner Diätanstrengungen siehst.

Vielleicht denkst du so wie viele, dass diese kleinen „Snacks“ nicht der Rede wert sind. Doch tatsächlich summieren sich die Kalorien auf diese Art und Weise durchaus.

Darüber hinaus „täuschen“ sich viele Menschen selbst. Denn sie sagen sich, dass sie nur mehr Gemüse essen müssen. Sie glauben, dass sie allein damit ihre  Ernährung verbessern.

Doch als Folge daraus verlangsamt sich der Stoffwechsel. Und dadurch nimmt die Fähigkeit des Körpers, überschüssiges Fett loszuwerden, ab.

Dies kann sogar zu depressiven Zuständen und Frustration führen. Denn die Bemühungen, Gewicht zu verlieren, erscheinen vergebens.

Was kannst du also tun, um dieses Problem zu lösen? Hier zeigen wir dir ein paar Strategien, die dir gegen Fressattacken helfen werden.

Tricks gegen Fressattacken

Das Problem der Heißhungerattacken hängt mit vielen Faktoren zusammen. Dazu gehören körperliche und psychologische ebenso wie Umweltfaktoren.

Meistens liegt der Ursprung dafür in einem Mangel an Selbstwertgefühl. Denn in gewisser Weise füllt der Mensch bestimmte Lücken in seinem Inneren mit dem unmittelbaren positiven Effekt, den ihm die Nahrungsaufnahme vermittelt.

Daher ist es sinnvoll, zunächst zu überlegen, wie es um dein Selbstwertgefühl und deine emotionale Gesundheit allgemein steht.

Erst dann hat es Sinn, über die Strategien gegen Fressattacken zu sprechen. Denn wenn etwas dich daran hindert, glücklich zu sein, wird es natürlich schwieriger, das andere Problem effektiv anzugehen.

In diesem Sinne haben die Tipps, die wir dir im Folgenden vorstellen, eine doppelte Funktion:

In erster Linie helfen sie, das Gefühl der Sättigung länger aufrechtzuerhalten. Denn so kannst du die gefürchteten Fressattacken vermeiden.

Andererseits fördern sie aber auch das allgemeine Wohlbefinden. Und daher haben sie auch positive Auswirkungen auf eventuelle psychische Faktoren. Probier sie doch einfach mal aus!

1. Iss fünf Mahlzeiten täglich

Tricks gegen Fressattacken - fünf Mahlzeiten pro Tag

Die meisten gesunden Ernährungspläne empfehlen fünf bis sechs Mahlzeiten pro Tag. Das Ziel dabei ist, ein stabiles Gewicht zu halten.

Vielleicht denkst du jetzt, dass das aber so klingt, als würdest du mehr essen. Aber dem ist nicht so. Vielmehr ist es eine sehr wirkungsvolle Taktik, den Metabolismus zu unterstützen und Fressattacken zu vermeiden.

Eine kleine Mahlzeit alle 3 bis 4 Stunden stabilisiert den Blutzuckerspiegel. Außerdem wird auf diese Weise das Risiko verringert, mehr zu essen als du eigentlich solltest oder brauchst.

Darüber hinaus optimierst du so den Verdauungsprozess. Auch helfen mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag, eine ideale körperliche und geistige Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten.

Vielleicht ist das hier auch interessant für dich: Abnehmen ohne Hunger, das geht!

2. Nimm ausreichend Flüssigkeit zu dir

Wasser sowie Tees und Brühen können große Verbündete bei der Kontrolle von Fressattacken sein. Denn sie alle versorgen den Körper nicht nur mit ausreichend Flüssigkeit. Darüber hinaus regen sie auch den Stoffwechsel und den Entgiftungsprozess im Körpers an.

Dank dieser Eigenschaften helfen sie alle bei der Gewichtsabnahme.

Zudem sorgen sie für eine bessere Gesundheit des Verdauungssystems. Tatsächlich sind sie der Schlüssel für einen guten Kreislauf. Und sie haben Einfluss auf die Bewahrung der Muskelmasse.

3. Achte auf ballaststoffreiche Ernährung

Tricks gegen Fressattacken - ballaststoffreiche Lebensmittel

Ballaststoffreiche Lebensmittel enthalten komplexe Kohlenhydrate. Diese dienen dem Körper als primäre Energiequelle. Eine der wichtigsten Eigenschaften ist jedoch ihre Fähigkeit, diesen unstillbaren Gelüsten auf Essen etwas entgegenzusetzen.

Durch ballaststoffreiche Lebensmittel wird das Sättigungsgefühl zwischen den Mahlzeiten verlängert. So wirst du zwischendurch ganz sicher weniger zusätzliche Kalorien zu dir nehmen.

Gleichzeitig begünstigen sie den Abbau von schlechtem Cholesterin (LDL) und beugen Verdauungsproblemen wie Verstopfung vor. Hier folgt eine Auswahl an ballaststoffreichen Lebensmitteln:

  • Vollkorngetreide
  • Trockenfrüchte, Nüsse und verschiedene Samen
  • Grünes Gemüse
  • Früchte mit Schale
  • Pflanzliche Milch

4. Iss ausreichend Lebensmittel, die Tryptophan enthalten

Tryptophan spielt eine ganz wichtige Rolle bei der Kontrolle von Fressattacken. Es ist eine essentielle Aminosäure. Sie ist an komplexen Stoffwechselzyklen beteiligt. Diese wandeln sie anschließend in das ebenfalls wichtige Serotonin um.

Sobald der Körper diese Aminosäure assimiliert hat, wirkt sie sich auf die Kontrolle von Appetit und Heißhunger aus.

Ganz allgemein verbessert sich so deine Stimmung. Außerdem kommt es seltener zu depressivem Verhalten. In welchen Nahrungsmittel ist nun Tryptophan enthalten?

  • Proteine tierischen Ursprungs (Fleisch, Fisch oder Eier)
  • Milchprodukte
  • Bananen
  • Ananas
  • Trockenfrüchte

Noch ein Lesetipp: 5 Vorteile der Ananas

5. Denk daran: Langsam essen und gründlich kauen

Tricks gegen Fressattacken - langsam essen

Heutzutage muss alles immer schnell gehen. Viele Menschen kennen gar nicht mehr die Gewohnheit, langsam und ohne Ablenkung zu essen. Und so kommt es, dass der Hunger nach dem Verzehr einer angemessenen Menge früher als erwartet zurückkehrt.

Denn das schnelle Essen verhindert, dass das Gehirn die Sättigungssignale rechtzeitig aktiviert. Außerdem wird der Verdauungsprozess beeinträchtigt. Wer zu schnell isst, kaut nicht gründlich. Dadurch wiederum ist der Magen dann überlastet. Und so dauert die Verarbeitung der Nahrung länger.

Also solltest du, um Fressattacken zu vermeiden, Folgendes beachten:

  • Atme ein paar Mal ein und aus, bevor du mit deiner Mahlzeit beginnst.
  • Schau dir dein Gericht gut an. So machst du dir bewusst, was du eigentlich essen wirst.
  • Iss langsam und vergiss nicht, gründlich zu kauen.
  • Leg das Besteck zwischen jedem Biss ab.

Hast auch du Probleme wegen Fressattacken? Scheitern deine Diätversuche regelmäßig? Hast du ständig Hungergefühle?

Dann probier doch einfach mal diese Tricks aus! Es sind eigentlich ganz simple und grundlegende Dinge, die die Ernährung allgemein betreffen. Aber du wirst sehen: Sie helfen tatsächlich, um dieses Problem zu lösen!

Wolf, Robb (2010) Comer sin ansiedad. Planeta Libros