4 Yoga-Übungen für mehr Energie

19 September, 2018
Die Harmonisierung von Körper und Geist durch Yoga-Übungen ist eine ideale Art, um eine Reihe von positiven Veränderungen auf allen Ebenen unseres Lebens zu integrieren.

Wenn du nach einem kompletten Fitnessprogramm suchst, bei dem Körper und Geist sich verbinden, dann sind Yoga-Übungen wie gemacht für dich.

Einige der Nutzen, die man daraus zieht, sind Körperkontrolle, Ausdauer und Energie für den Alltag. Doch welches sind die besten Yoga-Übungen, um dich mit Energie zu füllen?

Yoga entstand in Indien als körperliche und geistige Disziplin. Menschen, die Yoga üben, bringen so vorwiegend ihren Körper und Geist ins Gleichgewicht. 

Wie alle körperlichen Aktivitäten strengt es etwas an, doch am wichtigsten ist es dabei, den Geist zu kontrollieren, um so zu Wohlsein und Ausgeglichenheit zu finden.

Wir könnten hier viele Vorteile von Yoga aufzählen, doch hauptsächlich geht es um geistige Stabilität, Entspannung und Energie.

Es gibt auch viele Unterdisziplinen, wie zum Beispiel das Akroyoga und das Lachyoga. In unserem heutigen Artikel berichten wir jedoch vom Hatha Yoga, das ist eine Mischung aus körperlichen Übungen und Meditation.

Welche Yoga-Übungen gibt es?

Auch Asanas genannt, sind die Yoga-Übungen dazu gemacht, den Körper mit dem Geist zu verbinden. 

Manche erscheinen zwar einfach, doch jede hat ihren eigenen Schwierigkeitsgrad. Du solltest achtsam sein und dabei gleichzeitig deinen Körper und deinen Geist kontrollieren.

Es gibt viele Yoga-Übungen und jede von ihnen fordert verschiedene Körperstellen heraus. Manche helfen dabei, Probleme wie Skoliose zu korrigieren, andere erhöhen unsere Beweglichkeit oder lindern Schmerzen.

Diese Stellungen kann man mit viel Übung und Geduld erlernen. Selbst die besten Yogi brauchen Jahre, um die Technik korrekt anzuwenden.

Welche Yoga-Übungen sind am besten, um Energie aufzutanken?

Yoga an sich unterstützt dich immer dabei, körperliche und geistige Energie aufzuladen. Die folgenden vier Stellungen jedoch sind besonders dafür geeignet, Energie zu schöpfen.

Wir empfehlen dir, sie häufig durchzuführen:

1. Hund 1 oder herabschauender Hund

Dies ist die bekannteste Yoga-Übung. Sie ist ideal für Anfänger und besteht darin, den Körper in ein umgedrehtes V zu stellen. 

Man braucht dazu nicht viel körperliche Kraft, doch es ist eine sehr gute Übung, um zu lernen, das Gleichgewicht zu halten.

Wie geht das?

  • Lege dich auf der Matte zuerst auf den Bauch. Lege danach deine Hände unter deine Schultern und stelle deine Knie auf Höhe der Hüfte. Achte hierbei unbedingt auf einen geraden Rücken.
  • Stelle sowohl deine Hände als auch deine Füße fest auf den Boden, denn sie werden gleich dein Gewicht in dieser Stellung tragen.
  • Atme tief, hebe die Knie an und strecke deine Hüfte so hoch wie möglich. Versuche hierbei, deine Fersen auf der Matte und die Knie ganz gestreckt zu behalten. Halte die Position für 10 Sekunden ein.
  • Komme nun mit der Hüfte zurück zum Boden und nimm wieder die Ausgangsposition ein, während du ausatmest.

Nutzen

  • Diese Position befreit dich von Anspannung und Stress.
  • Sie stärkt deine Muskeln und Knochen.
  • Des Weiteren erhöht sie die Beweglichkeit der Schultern, Hüfte und Gliedmaße.
  • Auch die Verdauung wird so verbessert.

2. Hund 2 oder heraufschauender Hund

Dies ist eine Variante der Hund-Übung. Man verwechselt sie oft mit der Kobra-Stellung, doch der hauptsächliche Unterschied ist, dass beim heraufschauenden Hund der Körper von Händen und Füßen getragen wird.

Die Beine sollten nicht wie bei der Kobra auf dem Boden liegen.

Wie geht das?

  • Beginne in derselben Ausgangsposition wie beim Hund 1. Atme tief ein und halte den Atem dann.
  • Löse die Knie von der Matte und strecke deinen Oberkörper nach oben.
  • Deine Arme sollten ganz ausgestreckt sein und die Hände sollten sich unter den Schultern befinden. Dehne deinen Rücken nach hinten und blicke nach oben.
  • Halte diese Position für 10 Sekunden und ruhe dann.

Nutzen

  • Diese Stellung stärkt die Muskeln in Armen, Schultern, Handgelenken, Bauch, Taille und Brust.
  • Sie stärkt außerdem die Gesäßmuskeln.
  • Du kannst so die Beweglichkeit deiner Wirbelsäule verbessern.
  • Auch die Brust wird so weiter geöffnet und das erhöht automatisch deine Lungenkapazität.

3. Krieger 1

Genau so wie die Übungen beim Hund hat auch die Krieger-Stellung drei verschiedene Varianten.

Diese Yoga Übung wurde durch Virabhadra inspiriert. Das ist ein alter Krieger aus Indien, der durch Shivas Trauer um seine verstorbene Frau entstand.

Die drei Varianten stellen die Schritte des Kriegers dar, die dieser tat, um den Tod von Shivas Frau zu rächen.

Wie geht das?

  • Stelle dich gerade auf die Matte und strecke deinen Rücken. Atme 5 Sekunden ein, halte den Atem für weitere 10 Sekunden und atme dann 10 Sekunden lang aus.
  • Stelle deine Beine ein wenig auseinander und hebe dann die Arme vertikal in die Höhe.
  • Tue nun einen großen Schritt mit dem rechten Bein nach vorne und lasse das linke Bein dabei hinten stehen.
  • Lehne dich auf dein rechtes Bein, bis es einen 90-Grad-Winkel formt. Versichere dich, dass dein Rücken gerade ist und halte diese Position für 10 Sekunden, bevor du wieder zur Ausgangsposition zurückkehrst.

Nutzen

  • Diese Stellung stärkt deine Beine und Gesäßmuskeln.
  • Sie erhöht außerdem die Ausdauer.
  • So lernst du auch, dein Gleichgewicht zu halten.
  • Schmerz in bestimmten Körperteilen wird durch diese Yoga-Übung gelindert.
Yoga-Übungen am See

4. Savasana oder die Totenstellung

Körperlich gesehen ist dies die einfachste Yoga-Übung. Was sie so schwierig macht, ist die geistige Anstrengung, die man dazu braucht.

Das Ziel dieser Übung ist es, sich ganz zu entspannen und dabei zum tiefsten Punkt der Meditation zu gelangen.

Während du die Totenstellung ausführst, solltest du alle geistige Aktivität minimieren, Ablenkungen vergessen und deine Atmung vertiefen.

Wie geht das?

  • Lege dich auf den Rücken. Deine Beine sollten dabei etwa so breit wie deine Hüfte gespreizt sein.
  • Trenne etwas deine Arme vom Körper. Die Wirbelsäule sollte gerade sein, der Kopf zentriert liegen und die Handflächen mit entspannten Fingern nach oben sehen.
  • Konzentriere dich darauf, tief zu atmen, um Anspannung oder verspannte Muskeln zu lösen.

Nutzen

  • Diese Stellung vermindert Kopfschmerzen.
  • Sie ist effektiv gegen Erschöpfung und Schlaflosigkeit.
  • Auch der Blutdruck wird durch sie gemindert.
  • Außerdem lindert sie leichte Depressionen.

Wenn du täglich diese und weitere Yoga-Übungen durchführst, dann gewinnst du schnell an Energie.

Beginne damit, deinen Körper und Geist aufeinander einzustimmen und bemerke die positiven Veränderungen in deinem Leben. 

Vergiss die Sorgen, entspanne und bewege dich, damit deine Lebensqualität steigt. Du wirst schon sehen: Der Aufwand lohnt sich!