Zerebralparese, was ist das?

7 Oktober, 2019
Die Zerebralparese ist eine Art von Behinderung, die durch eine Gehirnverletzung verursacht wird. Erfahre alles über diese leider unheilbare Krankheit!

Die Zerebralparese wird durch eine Gehirnverletzung verursacht und schränkt die Aktivität einer Person ein, da sie sowohl die Beweglichkeit als auch die Körperhaltung beeinträchtigt. Wissenschaftler definieren Parese als eine Reihe von permanenten Bewegungsstörungen.

Sie tritt normalerweise während der Entwicklung des Fötus oder in den ersten Lebensjahren auf. Zudem kann sie auch von sensorischen oder intellektuellen Einschränkungen begleitet sein. Aus diesem Grund spricht man von einer Mehrfachbehinderung.

Es wird geschätzt, dass eines von 500 Babys eine Zerebralparese hat. Es handelt sich um eine sehr häufige und sehr unfähig machende Erkrankung. In diesem Artikel erfährst du, was es ist und welche die häufigsten Typen sind.

Was ist eine Zerebralparese?

Wie bereits erwähnt, bezieht sich die Zerebralparese auf eine Reihe von Störungen, die die Bewegungsfähigkeit, das Gleichgewicht und die Körperhaltung beeinflussen. Sie tritt üblicherweise in den ersten Lebensjahren auf, da sie in den meisten Fällen während der Schwangerschaft entsteht.

Die Zerebralparese wird oft von anderen Problemen begleitet. Beispielsweise sind Aufgaben wie Gehen oder Schreiben sehr komplex. Außerdem tendiert sie dazu, mit geistiger Behinderung oder anderen Krankheiten zu koexistieren. Dies hängt alles vom Bereich und der Größe der Hirnverletzung ab.

Es ist eine permanente Krankheit, die sich im Laufe des Lebens nicht verändert. Dies liegt daran, dass die Hirnverletzung irreversibel ist und damit auch der neurologische Schaden. Da die meisten Fälle vor dem dritten Lebensjahr auftreten, sind die Symptome frühzeitig sichtbar.

Zerebralparese

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Symptome

Die Zerebralparese macht sich normalerweise bemerkbar, weil das Baby Probleme beim Sitzen, Krabbeln und sogar Lächeln hat. Abhängig von der Art der Parese verändert sich die Muskelspannung auf unterschiedliche Weise.

Zusätzlich zu Bewegungsstörungen kann es auch zu Hörproblemen oder Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung von taktilen Empfindungen (Agnosie) führen. Außerdem kommt es manchmal zu Koordinationsschwierigkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen oder Dyskinesie.

Arten der Zerebralparese

Es gibt verschiedene Arten von Zerebralparese mit folgenden Hauptmerkmalen:

  • Spastische Parese. Menschen, die darunter leiden, haben große Probleme bei der Kontrolle der Muskeln, die dazu neigen, schwächer zu werden. Es betrifft in der Regel die Arme und Beine.
  • Dyskinetische Zerebralparese. Ungewollte und langsame Bewegungen. Bei Müdigkeit und starken Emotionen wird es noch schlimmer, beim Schlafen verbessert sich jedoch die Situation. Menschen mit dieser Art von Lähmung haben eine schwer verständliche Sprache.
  • Ataxie. In diesem Fall ist das Kleinhirn betroffen, das das Gleichgewicht steuert.
  • Gemischte Zerebralparese. Sie ist auf Läsionen in verschiedenen Strukturen zurückzuführen, sodass es eine Kombination von Symptomen gibt.

Andererseits kann die Parese auch nach den betroffenen Bereichen klassifiziert werden. Auf diese Weise findet man:

  • Hemiplegie (nur in einer Körperhälfte)
  • Querschnittlähmung
  • Tetraplegie
  • Monoplegie

Ebenso klassifiziert man sie nach ihrer Schwere. So kann die Zerebralparese einfach, mittel oder schwer sein.

Behandlung der Zerebralparese

Wie bereits erwähnt, handelt es sich um eine permanente und leider unheilbare Krankheit. Dank bestimmter Behandlungen und Zuwendungen kann jedoch eine gute Lebensqualität erreicht werden. Dazu kommen Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie gemeinsam zum Einsatz.

Um die bestmögliche Behandlung zu erreichen, gibt es verschiedene Pflegezentren. Dazu gehören Tagesstätten, Arbeitszentren, Wohnheime, betreute Wohnungen usw. Dort wendet man alle zuvor genannten Methoden an.

Man hat bereits bestimmte Ursachen für die Zerebralparese entdeckt, die vermeidbar sind. Dazu gehören unter anderem Schläge auf den Kopf des Babys. Man sollte Sicherheitsmaßnahmen wie Helme und geeignete Autositze verwenden. Es ist auch wichtig, zu Hause wachsam zu sein.

Infantile Zerebralparese

Ein weiterer damit zusammenhängender Faktor ist die Unverträglichkeit der Blutgruppe von Mutter und Fötus. Dies kann man bereits zu Beginn der Schwangerschaft erkennen und verhindern. Ebenso sollte die Mutter gegen das Röteln-Virus geimpft werden, denn auch hier könnte ein Zusammenhang bestehen.

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Zusammenfassung

Im Idealfall sollte man eine Schwangerschaft so gesund wie möglich gestalten. Jede riskante Gewohnheit, wie Tabak oder Alkohol, kann dem Fötus schaden. Außerdem müssen alle relevanten Tests während der Schwangerschaft durchgeführt werden. Sollte es zu Problemen kommen, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen.

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