Wie du die Kollagenproduktion stimulierst

20 Dezember, 2017
Eine gesunde Kollagenproduktion dient dem Erhalt und Aufbau von Knochenmasse, Zähne, Sehen und Bändern. Stimuliere deine Kollagenproduktion!

Die gesunde Kollagenproduktion ist ein Grundpfeiler eines gesunden Körpers, denn Kollagen trägt dazu bei, wesentliche Bestandteile deines Körpers intakt zu halten.

Ziel sollte es sein, die Kollagenproduktion aktiv zu halten und gegebenenfalls zu stimulieren.

Keine Kollagenproduktion ohne Eiweiß!

Rund 30% unseres körpereigenen Eiweißes wird bei der Kollagenproduktion verwendet. „Kollagen“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Leim erzeugend“. Der deutsche Begriff ist veraltet, trifft die Eigenschaft von Kollagen aber sehr gut: Knochenleim!

Kollagen ist eigentlich nichts anderes als eine Art Protein, also Eiweiß. So liegt es nahe, dass du für eine aktive Kollagenproduktion auch Eiweiß zu dir nehmen solltest.

Bei der Kollagenproduktion werden kleinste Eiweißbausteine, die Aminosäuren, miteinander verkettet.

Kollagenfasern sind außerordentlich stabil und nur sehr schwer dehnbar. Im Körper findest du Kollagen als Bestandteil von

Auch Gelatine ist eine Form von Kollagen, die aus Schlachtabfällen gewonnen wird.

Kollagenproduktion fördernKollagenproduktion für straffe Haut

Das wichtigste Element für eine straffe, jugendliche Haut ist tatsächlich das Kollagen. Im Alter lässt die natürliche Kollagenproduktion nach, sodass es immer mehr Kosmetikprodukte wie Cremes oder Seren gibt, die der Haut von außen Kollagen zuführen sollen.

Kollagen erhält die Haut elastisch und stabil, weswegen es insbesondere in Produkten zu Anti-Aging-Zwecken eingesetzt wird. In welchem Maße diese Kollagenzufuhr von außen wirksam ist, ist Gegenstand aktueller Forschung.

Falls du Kosmetikprodukte mit Kollagen nutzt, bedenke, dass das Kollagen in solchen Produkten meist aus Schweinehaut gewonnen wird. Lecker, oder?

Es ist also besser, die ganz eigene Kollagenproduktion zu stimulieren und zu erhalten, statt auf Schweinehaut von außen zurückzugreifen.

Kollagenproduktion stimulieren durch ErnährungNährstoffe für eine gesunde Kollagenproduktion

Wenn du also die Kollagenproduktion deines Körpers unterstützen möchtest, solltest du mit deiner Ernährung auch die Nährstoffe aufnehmen, die dein Körper braucht, um dieses Struktureiweiß herzustellen. Achte darauf, dass deine Ernährung folgendes enthält:

Eiweiß

Grundsätzlich ist pflanzliches Eiweiß zu bevorzugen, da es eine höhere Bioverfügbarkeit hat und hochwertiger ist als tierisches Eiweiß, das zusätzlich reich an ungesunden Fetten ist.

Pflanzliche Lebensmittel erzielen in Kombination sogar ein höherwertiges Eiweiß.

Im normalen Alltag ohne extreme Körperbelastung muss dem (normalgewichtigen!) Körper ca. 0,8g Eiweiß pro Kilo Körpergewicht zugeführt werden.

Zink

Das Spurenelement ist nicht nur wichtig für ein gesundes Immunsystem, sondern auch zur Bildung von Haut, die durch Kollagen ihre Struktur bekommt.

Pro Tag sollte man zwischen 12-15 mg Zink aufnehmen. Zink steckt unter anderem in roten Fleischsorten, Käse, Meeresfrüchten, Linsen, Weizenkeimen und Hefe. Auch Nüsse, besonders Walnüsse, sind eine gute Quelle für dieses Spurenelement.

Biotin

Bei Biotin handelt es sich um ein Vitamin, das auch Vitamin B7 oder Vitamin H genannt wird. Ohne Biotin kann kein Kollagen und somit keine Haut gebildet werden.

Es wird empfohlen, täglich 30-60 Mikrogramm Biotin über die Nahrung aufzunehmen. Das klingt nach nicht viel, aber wer sich nicht ausgewogen ernährt, hat ein Problem, auf diese Menge zu kommen.

Besonders viel Biotin steckt unter anderem in Eigelb, Soja und Hafer, sowie Rinderleber und Hefe.

Folsäure

Dieses Vitamin ist vielen Frauen im Zusammenhang mit der Schwangerschaft sicherlich bekannt. Folsäure hat, so wie Biotin auch, diverse Namen, hinter denen sich das immer gleiche Vitamin verbirgt: Vitamin B11, VitaminB9, Vitamin M und auch Folat bezeichnen ein und denselben Stoff, der zur Bildung neuer Zellen unerlässlich ist.

Viele erinnern sich noch aus der Schwangerschaft daran, welche Lebensmittel reich an Folsäure sind: Hefe, Linsen, Leber, Getreidekeime und Sonnenblumenkerne! Wer Vollkornprodukte wählt, nimmt automatisch mehr Zink zu sich als bei anderen Mehlspeisen.

Frau raucht nicht, um Kollagenproduktion nicht zu beeinträchtigenWerde Nichtraucher!

Wenn du in deinem Bekanntenkreis die Gesichter gleichaltriger Menschen über 40 betrachtest, erklärt es sich von selbst: das größte Geheimnis schöner Haut ist es, Nichtraucher zu sein! Raucher haben eher, schneller und mehr Falten im Gesicht als Nichtraucher!

Da Nikotin die Gefäße verengt, ist auch die Haut weniger gut durchblutet und die Kollagenproduktion gehemmt. Das resultiert nicht nur in Falten, sondern auch in einem grauen, blassen Teint, den Raucher im Vergleich zu Nichtrauchern zeigen.

Nicht nur für eine schöne Haut ist es sinnvoll, nicht zu rauchen. Aber das weißt du sicher!

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