Vitamindefizit: Auswirkungen und Ernährungstipps

30 Dezember, 2018
In unserem heutigen Artikel geht es um 10 mögliche Folgen eines Vitaminmangels, die du in der Regel einfach verhindern kannst, wenn du dich richtig ernährst. Deshalb haben wir zusätzlich auch einige Ernährungstipps.

Stress, falsche Ernährung oder ungesunde Gewohnheiten können einen Vitamindefizit zur Folge haben. In unserem heutigen Artikel geht es um 10 mögliche Folgen, die du in der Regel einfach verhindern kannst, wenn du dich richtig ernährst. Deshalb haben wir zusätzlich auch einige Ernährungstipps.

Lies weiter, um mehr über dieses Thema zu erfahren.

Vitamindefizit: Auswirkungen und die richtigen Lebensmittel

1. Akne

Akne tritt meist während der Pubertät durch hormonelle Veränderungen auf. Im Erwachsenenalter ist jedoch auch oft ein Vitamindefizit der Verursacher der unschönen Pickel im Gesicht. Häufig mangelt es an den Vitaminen A, B2, B5, C und D. Diese Vitamine beeinflussen nämlich die Hormonfunktion.

  • Empfohlene Nahrungsmittel, um vorzubeugen: Spargel, Avocado, Zitrusfrüchte, Paprika und Karotten.

2. Schlechter Atem

Schlechter Atem durch Vitamindefizit.

Ein Mangel an B-Vitaminen tritt sehr häufig auf, insbesondere bei Vegetariern oder Veganern. Niacin (Vitamin B3) ist unter anderem wichtig für die Verdauung. Bei einem Defizit sind weniger Enzyme vorhanden, die gegen schädliche Bakterien im Mund und Verdauungstrakt wirken.

Ernährungsberater empfehlen die Einnahme von mindestens 13 mg Niacin pro Tag, wobei alter und Geschlecht eine grundlegende Rolle spielen, um den genauen Wert zu berechnen. Damit kannst du schlechtem Mundgeruch entgegenwirken.

  • Empfohlene Nahrungsmittel sind: Huhn, Fisch, Tomaten, Vollkornprodukte, Pilze und viele mehr.

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3. Rissige Lippen

Natürliche Öle schützen die zarte Haut der Lippen und versorgen sie mit Feuchtigkeit. Im Winter brauchen sie jedoch besondere Pflege, damit sie durch die Kälte nicht austrocknen und rissig werden.

Vitamin E ist in diesem Fall sehr hilfreich, denn es handelt sich um ein starkes Antioxidans, das die Haut schützt.

  • Du findest es zum Beispiel in Weizenkeimöl, Mandelöl, Sonnenblumenöl und Olivenöl.

5. Schuppen

Schuppen durch Vitamindefizite.

Schuppen werden durch ein Übermaß an abgestorbenen Hautzellen auf deiner Kopfhaut ausgelöst. Dies ist zwar bis zu einem bestimmten Grad normal, doch es kann sich auch zu einem Problem entwickeln.

Hauptursache für Schuppen ist seborrhoische Dermatitits. Diese Erkrankung wird durch den übermäßigen Gebrauch von Shampoo, Hautpilz und darüber hinaus durch einen Mangel an Vitamin B, Zink sowie Magnesium ausgelöst.

  • Empfohlene Nahrungsmittel sind in diesem Fall: Senf, Mandeln, dunkle Schokolade, Lamm und grünes Blattgemüse.

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5. Nietnägel

Ein Nietnagel entsteht, wenn die Nagelhaut einreißt, was sehr schmerzlich sein kann. Dazu kommt es insbesondere im Winter, wenn die Haut austrocknet. Aggressive Produkte und Wasserkontakt verschlimmern das Problem.

Doch auch ein Vitamindefizit kann sich negativ auswirken und zu trockener Haut rund um die Nägel führen. Besonders wichtig sind in diesem Fall Folsäure und Vitamin C. Auch Proteine sollten nicht fehlen.

  • Es empfehlen sich folgende Nahrungsmittel: Zitrusfrüchte, Paprika, Kiwi, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse und vieles mehr.

6. Trockene Haut

Trockene Haut durch Vitamindefizite.

Trockene Haut kann verschiedene Ursachen haben. Genetische oder klimatische Faktoren, Wassermangel oder ein Vitamindefizit könnten dafür verantwortlich sein.

Achte darauf, ausreichend Vitamin A und C über die Ernährung aufzunehmen, um die Hautregeneration zu fördern. Darüber hinaus solltest du genug Wasser trinken.

  • Folgende Nahrungsmittel sollten in deinem Speiseplan nicht fehlen: Zitrusfrüchte, Paprika, Karotten, Aprikosen, Brokkoli, Grünkohl usw. 

7. Fußpilz

Die Vitamine D2 und D3 sind grundlegend für gesunde Haut. Ein Vitamindefizit kann verschiedene Krankheiten begünstigen, so zum Beispiel Fußpilz.

Vitamin D ist auch notwendig, um Kalzium richtig aufzunehmen und so die Knochen zu stärken. Es werden mindestens 5 µg täglich empfohlen, der genaue Bedarf hängt von Alter und Geschlecht ab. Doch viele Menschen leiden an einem Vitamin-D-Mangel.

  • Was du dagegen tun kannst? Du solltest jeden Tag ein kurzes Sonnenbad nehmen, um Vitamin D zu synthetisieren. Am besten machst du das am Morgen oder am Abend, um die intensive Sonnenstrahlung in der Mittagszeit zu verhindern. Darüber hinaus empfehlen sich Fettfisch (Hering, Lachs…), Eier, Käse und Innereien (Leber), die auch Vitamin D enthalten. 

8. Gelbsucht

Gelbsucht durch Vitamindefizite.

Bei dieser Krankheit färben sich Augen und Haut gelblich, da zu viel Bilirubin erzeug wird. Ursachen dafür sind Blutkrankheiten, Hepatitis, genetische Faktoren oder auch bestimmte Medikamente, die zu Leberkranheiten führen. 

Darüber hinaus spielt hier auch ein Mangel an den Vitaminen A, C, E, B12 und B6 eine bedeutende Rolle.

  • Wichtig ist deshalb viel frisches Gemüse und Obst. Auch Geflügel, Fettfisch und Nüsse sind zu empfehlen!

9. Blasse Haut

Die Pigmentierung deiner Haut, wir durch den Farbstoff Melanin bestimmt. Die Intensität, ist von genetischen Faktoren und der Sonnenexposition abhängig. Doch auch ein Vitamindefizit kann sich auf die Hautfarbe auswirken.

Vitamin C unterstützt die Kollagenproduktion. Wenn zu wenig davon vorhanden ist, wird die Haut blass und krank. Auch die Blutgefäße leiden daran und es könnte sogar zu einem Zahnverlust kommen.

In der Regel werden täglich 100 mg Vitamin C empfohlen. Doch Alter und Geschlecht sind wichtig, um den genauen Bedarf zu errechnen.

Ein Mangel an Folsäure und Vitamin B9, kann zudem die Pigmentierung deiner Haut verringern. Diese Vitamine sind wichtig für deine Energiereserven und die Bildung roter Blutzellen.

Ein Defizit an Vitamin B9 (Folsäure), kann zusätzlich das Risikio von Blutarmut erhöhen. Dadurch kommt es auch zu blasser Haut.

Der Tagesbedarf an Folsäure liegt bei mindestens 150 µg. Genaue Empfehlungen hängen allerdings vom Alter und vom Geschlecht ab. Außerdem haben schwangere Frauen einen erhöhten Bedarf.

10. Sehschwäche

Sehschwäche durch Vitamindefizite.

Antioxidative Vitamine (A, C, E und Beta-Carotin) sind zusammen mit Vitaminen des B-Komplexes, sehr wichtig für deine Augengesundheit.

Schon ein kleiner Mangel an Vitamin A, kann Augenermüdung, Lichtempfindlichkeit, Trockenheit und darüber hinaus das Risiko für Augeninfektionen erhöhen.

Ein großer Vitamindefizit hingegen, kann zudem Geschwüre sowie Probleme mit der Hornhaut verursachen und im schlimmsten Fall sogar zur Erblindung führen. Vitamin A, ist außerdem besonders für eine gute Nachtsicht sehr förderlich.

Darüber hinaus, können Mängel an Vitaminen des B-Komplexes außerdem Lichtempfindlichkeit, eine Lähmung der Augenmuskulatur, Augenbrennen und zudem eine übermäßige Produktion von Tränenflüssigkeit verursachen.

  • Folgende Lebensmittel sollten in deiner Diät deshalb nicht fehlen: Karotten, Orangen, Aprikosen, Spinat, Paprika, Tomaten usw.