Unterdrückte Gefühle können sich auf die Leber auswirken

· 24 März, 2015
Du kannst Übungen mit dem rechten Arm ausführen, diese wirken nämlich gleichzeitig wie eine Massage und Befreiung der Leber.

In verschiedensten Beiträgen haben wir über Gewohnheiten berichtet, die der Leber schaden. In diesem Artikel erfährst du, wie unterdrückte Gefühle (vor allem Wut) die Leber beeinflussen können und wie du das verhindern kannst.

Was haben unterdrückte Gefühle mit der Leber zu tun?

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird jedem dann Organ ein Gefühl zugeordnet. Emotionale Probleme können die Gesundheit der Organe dann negativ beeinflussen. Sie können überdies auch Auslöser für chronische Krankheiten sein.

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Wut und andere Emotionen

Auch wenn wir meist von Wut sprechen, sind auch Ärger, Bitterkeit oder Zorn negative Gefühle, die sich auf die Leber schlagen.

Unterdrückte Gefühle können eine Überlastung der Leber sowie Reizbarkeit und verschiedene körperliche Beschwerden (Muskelverspannungen im Nacken- und Schulterbereich, Kopfschmerzen, Sehstörungen, etc.) zur Folge haben.

Wichtig ist, sich aus diesem Teufelskreis wieder zu befreien, denn langfristig können sich ansonsten chronische Krankheiten entwickeln. 

Unterdrückte Gefühle vermeiden

Gefühle zu managen sowie zu kontrollieren ist nicht einfach – gewisse Reaktionen laufen automatisch ab und sind „antrainiert“. Dies zu ändern benötigt Zeit und Willenskraft.

Bei einem Wutanfall leidet beispielsweise nicht nur die Leber, auch das Herz wird stark strapaziert. Wie kann man diese Situationen kontrollieren? Wir  geben dir anschließend einige einfache Tipps, wie du negative Emotionen besser bewältigen kannst.

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Das Problem erkennen

Das Erkennen des Problems ist der erste und wichtigste Schritt, um eine Lösung dafür zu finden. Man muss lernen, auf Menschen oder Situationen, die wütend machen, ruhig sowie gelassen zu reagieren.

Bei starker Wut kann ein Therapeut sehr hilfreich sein, auch homöopathische Heilmittel wie Bachblüten können dann Erleichterung bringen. Mit alternativen Methoden können in relativ kurzer Zeit sehr positive Ergebnisse erzielt werden.

Kommunizieren lernen

Um Emotionen nicht zu unterdrücken, muss man lernen, richtig zu kommunizieren. Die Fähigkeit, mit nahestehenden Menschen in aller Ruhe über Gefühle sowie Schmerzen zu sprechen, kann man erlernen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um unterdrückte Gefühle zu vermeiden.

Sport treiben

Sport hilft in vielen Lebenssituationen – damit kannst du dich von Spannungen befreien und locker werden. Für die Leber werden insbesondere Übungen mit dem rechten Arm empfohlen. Geeignete Sportarten wären zum Beispiel Tennis oder Boxen, denn sie haben die benötigte Intensität.

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Auch Sport in der Natur kann hilfreich sein, oder einfach einaml laut hinausschreien und sich von inneren Anspannungen befreien. Das wirkt ausgezeichnet!

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Ausdrucksmöglichkeiten

Wem es schwer fällt, sich mit Worten zu kommunizieren, kann auch andere Wege gehen. Kunst ist eine Therapie, die auch introvertierte Personen genießen können. Musik, Malerei oder andere Kunstformen können sehr befreiend wirken und große Befriedigung bringen.

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Bilder mit freundlicher Genehmigung von relaxing music, marketing deluxe und More Good Foundation

  • Scheid, V. (2013). Depression, Constraint, and the Liver: (Dis)assembling the Treatment of Emotion-Related Disorders in Chinese Medicine. Culture, Medicine and Psychiatry. https://doi.org/10.1007/s11013-012-9290-y
  • Fredrickson, B. L. (1998). What good are positive emotions? Review of General Psychology. https://doi.org/10.1037/1089-2680.2.3.300