Tipps gegen eine schlaflose Nacht

27 Oktober, 2014
Es ist nicht ratsam, mit elektronsichen Apparaten ins Bett zu gehen, egal ob Handy oder Tablet. Diese stimulieren das Gehirn durch das Glänzen des Bildschirms.

Wir alle haben schon einmal eine schlaflose Nacht erlebt, in der wir vergeblich versucht haben, uns zu erholen. Was kann man in diesem Fall machen? Wie kann man trotzdem erreichen, einzuschlafen? In diesem Beitrag werden Sie mehr darüber erfahren.

Veränderungen des zirkadianen Rhythmus bewirken manchmal, dass man nicht einschlafen kann. Es gibt auch andere Ursachen dafür, wie z.B. Stress, Probleme, Angst, Hunger usw. Das Problem dabei ist, dass man in dieser Situation beginnt an alle möglichen Dinge zu denken und so in einen Teufelskreis gerät. Wenn Sie gerade einschlafen könnten, klingelt auch schon der Wecker und es ist Zeit aufzustehen.

Warum ist es schlecht, den Schlaf zu unterbrechen?

Wenn man mitten in der Nacht aufwacht und nicht mehr schlafen kann, wird der Körper geschwächt, am meisten wird dabei das Immunsystem belastet. Es kann auch zu einem schnelleren Wachstum eines Tumors, zu einem Diabetes-Vorstadium, Ess-Störungen (vor allem Fettleibigkeit), Gedächtnis- oder Konzentrationsproblemen, Minderung der Leistungsfähigkeit, Bewegungsstörungen usw. kommen.

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Wenn der Schlaf unterbrochen wird, produziert der Organismus weniger Melatonin. Auch andere Folgen wie Stress, Herzkrankheiten, Magengeschwüre, Verstopfung und Depressionen können die Folgen sein.

Was kann man tun, wenn man nicht einschlafen kann?

Die besten Möglichkeiten sind in diesem unangenehmen Moment folgende:

Nicht an Probleme denken

Sorgen können bei der Arbeit, aufgrund einer Diskussion mit dem Partner, finanziellen Gründen usw. entstehen. Doch all diese Probleme sollten Sie wenn möglich „ausschalten“, da diese Ihr Hirn aktivieren und nicht mehr loslassen. Die Folge davon ist, dass Sie nicht mehr einschlafen können. Wenn Sie sich jedoch eine entspannende Szene vorstellen, einen Sandstrand, einen Fluß oder Wald, mit schönen Klängen, so als ob Sie wirklich dort wären, erreichen Sie genau die gegenteilige Wirkung.

Keine Pläne machen

Vielleicht denken Sie sich, dass Sie die schlaflose Zeit nutzen möchten, um sich Ihre Zukunft vorzustellen. Vielleicht denken Sie auch an Ihre Einkaufsliste oder an zukünftige Pläne mit Ihrem Partner. Dies ist jedoch ein Fehler, den Sie vermeiden sollten. Denken Sie nur daran, wieder schlafen zu wollen.

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Stehen Sie kurz auf

Stehen Sie kurz auf und realisieren Sie eine entspannende Tätigkeit, nemen Sie z.B. ein Bad. Sie können auch liegen bleiben und ein Buch lesen. So werden Sie schnell müde werden, auch wenn es sich um eine spannende Geschcihte Ihres Lieblingsautors handelt. Manche empfehlen sich wiederholende Beschäftigungen, wie z.B. Sudoku. Das Licht sollte immer abgeschwächt sein und die Tätigkeiten sollten nicht länger als eine halbe Stunde dauern.

Vermeiden Sie technologische Apparate

Egal ob Handy, Fernseher, Laptop oder Tablet: All diese Apparate beschleunigen Ihre Gehirnaktivität, wie dies auch der Fall ist, wenn Sie an Probleme oder Projekte denken. Der Glanz des Bildschirms verwirrt das Gehirn, es denkt, dass es Zeit ist aufzustehen. Vermeiden Sie also alle Bildschirmapparate und Spiele, vom Videogame bis zum Handy-Chat.

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Vorsicht mit Getränken

Manche Personen denken, dass Tee beruhigt, andere sagen das gleiche vom Kaffee. Diese Getränke enthalten jedoch Tein und Koffein, diese können zwar anfangs eine entspannende Wirkung haben, sind danach jedoch stimulierend und deshalb nicht emfpehlenswert. Vermeiden Sie diese Getränke sowohl in der Nacht als auch vor der Bettruhe.

Wie kann man Schlafprobleme vermeiden?

Wenn Sie oft an Schlafproblemen leiden, mitten in der Nacht aufwachen und nicht mehr einschlafen können, kann es sein, dass Sie beim Einschlafen Fehler begehen. Um dies zu vermeiden, versuchen Sie folgende Tipps zu beachten:

  • Schlafen Sie an einem dunklen Ort oder benutzen Sie eine spezielle Augenmaske.
  • Die Zimmertemperatur sollte durchschnittlich 21ºC betragen (das ganze Jahr über).
  • Überprüfen Sie, dass im Zimmer keine elektromagnetischen Felder sind (eingeschaltene elektronische Apparate).
  • Entfernen Sie den Wecker oder das Handy vom Bett.

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  • Verwenden Sie einen Wecker, der nicht allzu laut ist.
  • Verwenden Sie das Bett nur zum Schlafen, nicht zum Arbeiten oder Essen.
  • Schlafen Sie in getrennten Zimmern, nicht mit dem Partner, anderen Familienangehörigen oder Haustieren. 
  • Schlafen Sie so früh wie möglich und immer zur gleichen Zeit, damit sich Ihr Körper an diesen Rhythmus gewöhnt.
  • Befolgen Sie diese Schlafzeiten immer. 
  • Achten Sie vor dem Schlafengehen immer darauf, dieselbe Routine durchzuführen (Zähneputzen, Kleidung für den nächsten Tag herrichten, Zimmer aufräumen usw.)
  • Trinken Sie zwei Stunden vor der Bettruhe nichts mehr.
  • Gehen Sie vor dem Schlafen auf die Toilette.
  • Nehmen Sie ein heißes Bad vor dem Schlafengehen.
  • Verwenden Sie Socken, um die Körpertemperatur konstant zu halten.
  • Hören Sie zwei Stunden vor der Nachtruhe auf zu arbeiten.
  • Schauen Sie eine Stunde vor der Bettruhe nicht mehr fern und verwenden Sie keine Bildschirmapparate.
  • Hören Sie Entspannungsmusik bevor Sie ins Bett gehen.
  • Lesen Sie ein entspannendes Buch vor dem Schlafen.
  • Trinken Sie weder Alkohol noch Kaffee. 
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