Tees gegen Wassereinlagerungen

22 Dezember, 2014
Schachtelhalm wirkt nicht nur entgiftend und entwässernd, sondern auch adstringierend. Deshalb ist dieses Kraut auch bei Gastroenteritis sehr empfehlenswert.

Es kann vorkommen, dass ein Kleidungsstück plötzlich nicht mehr passt und dann stellt sich die Frage: Habe ich von gestern auf heute zugenommen? Dies muss nicht unbedingt der Fall sein, das Problem kann auf Wassereinlagerungen zurückzuführen sein, eine Störung in unserem Organismus, die Schweregefühl und Anschwellung der Beine, Knöchel, Bauch usw. bewirken kann. Diese Symptome können mit folgenden Tees gelindert werden. 

Welche Pflanzen eignen sich gegen Wassereinlagerungen?

Wassereinlagerungen verursachen Schweregefühl und Anschwellungen und verleihen deshalb oft das Gefühl, dass man zugenommen hat. Hauptsächlich sind Hormonschwankungen der Grund für diese Erscheinungen (z. B. premenstruelles Syndrom). Aber auch Sesshaftigkeit oder Herz- und Nierenprobleme, Bluthochdruck, Stress oder die Folgeerscheinungen bestimmter Arzneimittel können ausschlaggebend sein.

1. Boldo-Strauch

Boldo-Strauch-Tee

Boldo-Strauch-Tee ist ein ideales Mittel, das zwei Mal am Tag eingenommen werden sollte. Die Strauchblätter sind perfekt, um Wassereinlagerungen zu lindern, da sie alkaloide Stoffe wie Isochinolin und Chinolizidin enthalten, die eine korrekte Durchblutung fördern. Um aus diesem Tee Nutzen zu ziehen, werden pro Tasse sechs Blätter mit kochendem Wasser aufgegossen. Nach fünf Minuten Ziehzeit kann der Tee zum Frühstück und nach der Hauptmahlzeit eingenommen werden.

2. Löwenzahn

Löwenzahn3

Löwenzahn ist eine entschlackende Pflanze mit ausgezeichneter Wirkung. Er kann sowohl als Tee, als auch in Salaten eingenommen werden. Löwenzahn hilft, die Flüssigkeit abzubauen, fördert die korrekte Durchblutung der Nieren und reinigt das Blut. Dieses Kraut ist einfach eine wunderbare Pflanze. Als Tee sollte Löwenzahn zwei Mal am Tag eingenommen werden, zum Frühstück und am Nachmittag, wobei die Blätter oder Blüten dieser Pflanze aufgekocht und danach abgesiebt werden. Wird der Tee langsam eingenommen, machen sich die Resultate bald bemerkbar.

3. Grüntee

Japanischer-Grüntee

Ein hervorragender Tee, der die Nierenfunktionen fördert. Mit Grüntee wird unser Organismus nicht nur von Giftstoffen gereinigt, er hilft auch gegen Anschwellungen und Flüssigkeitseinlagerungen. Grüntee ist für zahlreiche Leiden sehr gesundheitsfördernd. Es können bis zu drei Tassen am Tag getrunken werden. Wir raten, diesen nach Bedarf mit etwas Honig statt normalem Zucker zu süßen.

4. Schachtelhalm

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Wem sind die großen Vorzüge des Schachtelhalms noch nicht bekannt? Dieses Kraut ist in Reformhäusern und Naturläden oder auch in Apotheken erhältlich. Es beinhaltet viele Mineralien, wie Silizium, Kalium und Magnesium und wirkt entschlackend, harntreibend, entgiftend, remineralisierend, adstringierend und beugt gegen Durchfall vor. Es  wäre ein großer Fehler, die Eigenschaften des Schachtelhalms nicht zu nutzen. Wir raten, den Tee zwei Mal am Tag zu trinken. Hierbei reicht es vollkommen, einen Teelöffel der getrockneten Pflanze in einer Tasse Wasser aufzukochen und danach fünf Minuten ziehen zu lassen. Wenn der Geschmack als nicht sehr angenehm empfunden wird, kann Schachtelhalm mit etwas Anis oder Minze gemischt werden. Bei einer regelmäßigen Einnahme werden die guten Resultate bald bermerkbar werden.

5. Birkentee

Birke

Birkenblätter sind reich an Kalium und wirken deshalb stark diuretisch. Folglich können damit Schweregefühl und Flüssigkeitseinlagerungen vermieden werden. Die Blätter sind in jedem Reformhaus oder Naturladen zu finden. Sie sind sehr bekannt und bringen prima Resultate. Birkenblätter sind ebenfalls perfekt, um Harnwegsinfektionen zu heilen. Es können 1-2 Tassen am Tag getrunken werden, zum Frühstück und am Nachmittag. Ein Löffel Blätter pro Tasse kochendes Wasser genügen, um die erwünschten Wirkungen zu erzielen. Der Tee sollte 5 Minuten ziehen. Dieser Tee ist sehr bekömmlich, fördert die Verdauung und ist angenehm im Geschmack. Es lohnt sich, den Birkenblättertee zu probieren.

Weiter Ratschläge, um Wassereinlagerungen zu vermeiden

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Um Wassereinlagerungen zu vermeiden, wird eine salzarme Ernährung empfohlen. Statt mit Salz können die verschiedenen Gerichte mit Kräutern, Gewürzen, Essig, Zitrone, Knoblauch, Zitrone und anderen Gewürzen verfeinert werden.

Eine gemüsereiche Ernährung ist besonders ratsam: Kürbis, Tomaten, Spargel, Artischocken sind wirklich leckere und sehr gesunde Gemüsesorten. Obst, wie Banane, die reich an Kalium ist oder Hülsenfrüchte und komplexe Kohlenhydrate (Reis oder Pasta) sollten auch auf keinen Fall fehlen.

Und nicht vergessen, mindestens zwei Liter Wasser am Tag zu trinken. Wenn es schwer fällt, können ein paar Tropfen Zitrone hinzugefügt werden. Etwas Bewegung sollte auf keinen Fall fehlen. Eine Stunde am Tag reicht: ein Spaziergang, eine Fahrradtour usw. helfen, uns fit zu halten und unsere Gesundheit zu pflegen.

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