Empfehlenswerte Ernährung bei Reizdarm

· 20 März, 2016
Du musst so lange verschiedene Nahrungsmittel kosten, bis du herausfindet, welche dir gut tun, denn jeder Patient reagiert unterschiedlich.

Ungefähr 10 bis 20% der Bevölkerung leidet an Reizdarm. Diese Krankheit ist sehr unangenehm, kann jedoch mit der richtigen Ernährung verbessert und kontrolliert werden. Damit können Betroffene auch ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit verbessern. In diesem Beitrag erfährst du mehr über die richtige Ernährung im Falle von Reizdarm.

Wenn man ständig auf die Toilette muss, weil man an Verdauungsstörungen leidet, ist dies nicht gerade lustig. Wenn dazu noch Blähungen nach dem Essen oder Bauchschmerzen kommen, ist es möglich, dass du an Reizdarmsyndrom leidest.

Die genaue Ursache für dieses Leiden ist unbekannt, was jedoch sicher ist, ist dass dieses mit dem Lebensstil und Faktoren wie Stress und Lebensmittelunverträglichkeiten zusammenhängt.

Der Diätplan für Personen mit Reizdarm schließt die häufigsten Nahrungsmittel aus, die zu Unwohlsein führen. Dazu gehören beispielsweise Milchprodukte und Weizen. Wenn auf die richtige Ernährung geachtet wird, kann man die Beschwerden lindern und den Allgemeinzustand verbessern. Wichtig ist, herauszufinden, welche Nahrungsmittel den Zustand verschlechtern.

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Empfehlungen für die richtige Ernährung bei Reizdarm

Wenig, dafür häufiger essen und die verzehrten Nahrungsmittel mindestens 20 Mal kauen ist ausschlaggebend. Üppige Speisen überlasten den Darm und erhöhen die Gefahr, dass die Nahrungsmittel beginnen zu fermentieren, was wiederum die Gasbildung fördert und Schmerzen verursacht.

Es empfiehlt sich, ein Ernährungstagebuch zu führen, um jene Nahrungsmittel zu identifizieren, die Symptome verursachen. Vergiss nicht, dabei die Gemütsstimmung und die Arbeitszeiten zu beachten, damit du analysieren kannst, wie verschiedene Faktoren in deinem Leben, das Entstehen von Beschwerden beeinflussen.

Unterschiedliche Ballaststoffe

Es gibt zwei Arten von Ballaststoffen: lösliche (in Hafer und Hülsenfrüchten), die den Stuhl weicher machen und so Patienten mit Reizdarm helfen, und unlösliche (Kleie und Vollkornbrot), die den Magen reizen können.

Wenig Obst essen

Viele Personen, die an Reizdarm leiden, vertragen keinen Fruchtzucker und folglich nur wenig Obst.

Viel Wasser trinken

Lesetipp: 46 Gründe, mehr Wasser zu trinken

Wenn der Organismus zu wenig Wasser erhält, zieht er Wasser aus dem Stuhl, was die Darmentleerung erschwert und zu Schmerzen führen kann.

Tägliche Bewegung

Schnelles Gehen hilft, Stress abzubauen und fördert eine gesunde Darmbewegung. So kann Verstopfung vorgebeugt werden.

7-Tages-Plan für die Ernährung bei Reizdarm

Ernährung bei Reizdarm

Vergiss nicht, dass dieser Ernährungsplan die vom Arzt oder Ernährungsberater empfohlenen Maßnahmen auf keinen Fall ersetzten kann. Jeder Mensch ist unterschiedlich und reagiert auch auf die verschiedenen Nahrungsmittel anders. Wenn sich die Symptome aus irgendwelchen Gründen verschlechtern, solltest du mit der Diät sofort aufhören und dich von deinem Arzt beraten lassen.

Tag 1

  • Frühstück: Porridge mit Quinoa, Reis oder Gerste (40 g) und Sojamilch, Reismilch oder Wasser. Mit einer Handvoll frischer Himbeeren servieren.
  • Mittagessen: Frisch zubereitete Suppe und 2 – 3 Reiswaffeln mit Avocadopüree.
  • Nachmittagsjause: Sojajoghurt und zwei Sesamstangen.
  • Abendessen: Hühnchen mit etwas Sojasauce, Ingwer, grünen Paprikas und Champignons. Mit Basmati-Reis servieren (50 – 75 g in trockenem Zustand).

Tag 2

  • Frühstück: 2 – 3 Reiswaffeln mit Mandeln oder Erdnussbutter und Bananenpüree. Eine Tasse mit Hafer-, Reis- oder Sojamilch.
  • Mittagessen: Vollkornroggen-Sandwich mit Räucherlachs und Apfelscheiben.
  • Nachmittagsjause: Eine Tasse Beeren mit Hafercreme oder Sojajoghurt.
  • Abendessen: Tortilla oder Pfannkuchen aus 2 Eiern mit Kartoffeln, Spinat, rotem Paprika und gedämpften Brokkoli. Mit rotem Pesto servieren.

Tag 3

  • Frühstück: Proteinshake mit Soja, Reis- oder Hafermilch mit Molkeprotein und Erdbeeren.
  • Mittagessen: Vollkornroggen-Sandwich mit hartgekochtem Ei, Spinat, Tomatenscheiben und etwas fettarmer Mayonnaise.
  • Nachmittagsjause: 2 – 3 Reiswaffeln mit Nussbutter und Bananenpüree.
  • Abendessen: gegrilltes Fischfilet mit Ratatouille und Süßkartoffelpüree.

Tag 4

  • Frühstück: Maisflocken, Reisflocken oder Special K mit Sojamilch, Reis- oder Hafermilch und Beeren.
  • Mittagessen: Griechischer Salat mit Blattsalat, Tomaten, Olivenöl und Fetakäse.
  • Nachmittagsjause: Roggentoastbrot mit Butter und Nüssen.
  • Abendessen: Hühnerbrust mit Quinoa und gegrilltem Gemüse.

Tag 5

  • Frühstück: Sojajoghurt mit Banane und Beeren.
  • Mittagessen: Reissalat mit Gemüse, Thunfisch oder Krebsfleisch und Rucola.
  • Nachmittagsjause: 2 – 3 Reiskekse mit Avocadopüree.
  • Abendessen: Lammkottelet mit Erbsenpüree, gegrillten roten Paprikas und Zucchini.

Tag 6

Lesetipp: 7 Regeln für ein gesundes Frühstück

  • Frühstück: Roggentoastbrot mit hartem Ei oder Rührei.
  • Mittagessen: Lachs oder Sardinen mit Kartoffelsalat.
  • Nachmittagsjause: 2 Sesamstangen und eine Banane.
  • Abendessen: 4 bis 6 Jakobsmuscheln mit frittiertem Brot und etwas Zitrone, Spargel und Süßkartoffelpüree.

Tag 7

  • Frühstück: Quinoa oder Reis mit Milch wie am ersten Tag, mit etwas Zimt und Rosinen.
  • Mittagessen: Frische Suppe mit Roggentoastbrot, Hummus und Rucolasalat mit Tomaten und Roter Bete.
  • Nachmittagsjause: Frische Beeren mit Sojajoghurt oder Hafercreme.
  • Abendessen: Thunfisch, Lachs oder Forelle kurz angebraten, mit Spinat und Basmatireis (Trockengewicht 50 g).