Die 5 Tibetaner zur Verjüngung von Geist und Körper

· 5 Oktober, 2015
Es empfiehlt sich, die Übungen vor dem Frühstuck durchzuführen. Untrainierte sollten sich langsam an die Übungen herantasten.

Wir wissen, dass es kein Geheimnis für die ewige Jugend gibt und der Alterungsprozess Teil des Lebens ist. Damit muss man sich abfinden und die Zeichen des Alterns in Würde tragen. 

Trotzdem gibt es viele Möglichkeiten, sich zu pflegen und jung zu halten, sowohl körperlich als auch emotional.

Neben verschiedensten verjüngenden Schönheitsmitteln können auch die 5 Tibetaner ausgezeichnet helfen. Durch den positiven Effekt auf den Körper, die Gesundheit und die Schönheit werden diese immer beliebter.

Dabei handelt es sich um 5 Übungen zur Verjüngung die 1985 in dem von Peter Kelder verfassten Buch „Das alte Geheimnis zum Jungbrunnen“ veröffentlicht wurden. Der Autor spricht darüber, wie man durch das regelmäßige Praktizieren dieser Übungen die Lebensqualität verbessern und sich länger jung halten kann. 

Vorteile der 5 Tibetaner

Der Autor und viele andere haben diese Übungen natürlich bereits vor der Verfassung des Buches genauestens getestet, um alle Vorteile und Wirkungen zu überprüfen.

Die gesammelten Daten erwiesen bei regelmäßiger Durchführung folgende Vorteile: 

  • Deutlich jüngeres Aussehen,
  • bessere Schlafqualität,
  • erholtes Aufwachen und viel Energie am Morgen,
  • Vorsorge und Verbesserung von Gelenkproblemen,
  • Schmerzlinderung,
  • weniger Arthritisbeschwerden,
  • Förderung der Gewichtsabnahme,
  • Verbesserung der Sehfähigkeit,
  • mehr körperliche Kraft, Widerstand und besseres Durchhaltevermögen,
  • bessere emotionale und mentale Gesundheit,
  • Wohlbefinden und Harmonie,
  • weniger Stress.

Empfehlungen, die man vor Beginn mit den 5 Tibetanern beachten sollte

Walken

  • Wenn du aktiv und gesund bist, kannst du die Übungen dreimal in der Woche durchführen. 
  • Solltest du inaktiv sein, Übergewicht oder Gesundheitsprobleme haben, wird eine der ersten Übungen jeden Tag empfohlen. 
  • Solltest du Übergewicht haben, verzichtest du anfangs besser auf die Übungen 4 und 5, bis du dazu die nötige Kraft entwickelt hast.
  • Wenn du schon lange keinen Sport mehr gemacht hast, empfiehlt es sich, dich auf die Übungen vorzubereiten indem du jeden Tag eine halbe Stunde spazieren gehst.
  • Für optimale Ergebnisse solltest du die Übungen vor dem Frühstück machen, falls dies nicht möglich ist, wähle einen anderen geeigneten Zeitpunkt.

Übung Nr. 1: Der Kreisel

  • Stelle dich aufrecht hin, hebe die Arme horizontal zum Boden, halte die Handflächen nach unten und die Arme in einer Linie zu den Schultern.
  • Drehe dich in Richtung des Uhrzeigersinns, bis dir ein wenig schwindelig wird. Beginne mit wenig Umdrehungen und steigere diese allmählich auf 21.
  • Um ein zu starkes Schwindelgefühl zu vermeiden, kannst du einen Trick von Ballerinas und Eiskunstläufern verwenden: Bevor sie mit dem Drehen beginnen, konzentrieren sie ihren Blick auf einen Punkt auf einer gerade Linie.
  • Während deiner Drehungen solltest du deinen Blick auf diesem Punkt halten, und das so lange wie möglich.

Atmung: Atme während der Drehungen tief ein und aus.

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Übung Nr. 2: Die Kerze

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  • Du befindest dich in Rückenlage auf einer Matte, die Arme liegen entspannt seitlich deines Körpers, die Handflächen auf dem Boden.
  • Kopf und Beine beim Einatmen gleichzeitig heben, das Kinn Richtung Brustbein, die Schulterblätter bleiben am Boden, die Fersen werden Richtung Decke gehoben. Der Rücken bleibt dabei zur Gänze auf dem Boden. Die Knie werden nicht gebeugt.
  • Beim Ausatmen werden die Beine und der Kopf wieder vorsichtig gesenkt. 

Atmung: Atme beim Anheben von Kopf und Beinen tief ein und beim Senken von Kopf und Beinen aus. 

Übung Nr. 3: Der Halbmond

  • Mit aufrechtem Oberkörper beckenbreit auf den Boden knien, die Hände werden knapp unter das Gesäß gestützt.
  • Die Hüfte wird jetzt langsam nach vorne geschoben, der Kopf gleichzeitig nach hinten gebeugt, der Mund ist leicht geöffnet. 
  • Den Kopf und den Nacken noch etwas weiter nach hinten beugen, dabei wird auch die Wirbelsäule gedehnt. Die Hände werden an den Oberschenkeln abgestützt, um das Gleichgewicht zu halten.

Atmung: Atme ein, während du den Kopf nach hinten führst, atme aus, während du wieder in die Ausgangsposition zurückkehrst. 

Übung Nr. 4: Die Brücke

4. Tibetaner - die Brücke

  • Die Ausgangsstellung ist der Langsitz: Beine strecken und hüftbreit öffnen, Oberkörper gerade halten, die Handflächen auf den Boden stützen und das Kinn nach vorne gegen die Brust beugen. 
  • Das Becken vom Boden abheben und dabei die Füße auf dem Boden, mit gebeugten Knien, abstützen. Die Arme liegen ausgestreckt neben dem Körper.
  • Spanne alle Muskeln des Körpers an und entspanne dich, während du wieder in die Anfangsposition zurückgehst.

Atmung: Atme ein während du das Becken hebst, halte die Atmung während du die Muskeln anspannst und atme aus wenn du wieder in die Anfangsposition zurückgehst.

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Übung Nr. 5: Der Berg

  • Lege dich mit dem Gesicht nach unten auf den Bauch, stütze Hände und Zehenspitzen auf den Boden und hebe den Oberkörper. Neige den Kopf dabei so weit wie möglich nach hinten. 
  • Danach hebst du die Hüfte, sodass der Körper ein Dreieick bildet. Das Kinn wird gegen die Brust gebeugt.

Atmung: Atme tief ein, während du den Körper anhebst, und atme komplett aus, während du ihn wieder senkst.

Gegenanzeigen

Meide diese Übungen, falls du an eine der folgenden Krankheiten leidest:

  • Herzprobleme
  • Multiple Sklerose
  • Parkinson
  • Schwere Arthritis der Wirbelsäule
  • erhöhter, nicht kontrollierter Blutdruck
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Schwindel

Auch wenn du bestimmte Medikamente nimmst, kann es zu Problemen kommen. In all diesen Fällen solltest du vor Beginn der Übungen immer deinen Arzt befragen.