Nackenschmerzen und Schwindel: Gründe und Heilmittel

· 14 Juli, 2014
Es ist ebenfalls wichtig, den steifen Hals zu behandeln. Bei einer eingeschränkten Beweglichkeit kann es auch zu Seh- und Hörproblemen kommen, die zu Schwindel führen.

An Nackenschmerzen und Schwindel zu leiden ist ohne Zweifel sehr unangenehm und lästig. Diese Beschwerden können unsere alltäglichen Aktivitäten einschränken und erschweren.

Kribbeln, Muskelkrämpfe, Schüttelfrost, einen starren Nacken, Nackenschmerzen und Schwindel etc. sind die üblichen Symptome, die sich dann leider immer häufiger in chronische Beschwerden verwandeln.

Den oberen Teil unserer Wirbelsäule nennen wir häufig einfach Nacken. Er dient dazu, unseren Kopf aufrecht zu halten und besteht aus sieben Teilen.

Es kann vorkommen, dass wir unseren Nacken verspannt haben, sei es durch eine schlechte Haltung, durch Abnutzungserscheinungen oder durch Angststörungen. Beschwerden im Nackenbereich stehen häufig auch im Zusammenhang mit Schwindelanfällen.

Gründe für Nackenschmerzen und Schwindel

  • Zusammengedrückte oder eingeklemmte Nerven und Gefäße, verursacht durch degenerative Veränderungen in den Wirbeln. Dabei kommt es zu einer unvermeidbaren Starrheit.
  • Zwischenfälle bei der Signalübertragung der Halsbewegungen und der Information des Gehörs und des Sehvermögens. So kommt es zu einem Ungleichgewicht und Instabilität. Oft haben wir dabei das Gefühl, als würden wir uns plötzlich auf einem rasenden Zug befinden. Die Augen merken diese Bewegung, doch die Flüssigkeit in unserem Gehörgang und im Nacken bleibt ohne Bewegung. So kommt es schließlich zu einem Ungleichgewicht und wir empfinden ein Schwindelgefühl.  All dies führt dazu, dass wir uns unsicher fühlen, wenn wir gewisse Aktivitäten im Alltag ausführen. Wir fühlen diese Starrheit und eine übermäßige Wachsamkeit. In einigen Fällen wollen wir unseren Hals gar nicht mehr bewegen, aus Angst, es könnte wieder zu einem Schwindelanfall kommen, auch wenn es uns wieder besser geht.

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Heilmittel bei Nackenschmerzen und Schwindel

Empfohlene Behandlung

  • Kalt-Heiß-Behandlung: Wir beginnen damit, einen Beutel aus Eis für etwa drei bis vier Minuten auf unseren Nacken zu legen. Danach ersetzen wir diesen durch eine heiße Dusche, heiße Kompressen oder einen Beutel mit heißem Wasser. Thermische Kissen sollten nicht fürs Schlafen benutzt werden, denn dies könnte deiner Haut schaden.
  • Wir sollten so gut wie möglich intensiven Sport vermeiden. So können wir vermeiden, dass sich die Zone des Nackens noch mehr entzündet.
  • Bäder mit Wasser aus Rosmarin und Lavendel haben eine positive Wirkung und sind entzündungshemmende Mittel. Sie helfen uns bei Verspannungen, Lendenschmerzen, Nackenschmerzen etc..
  • Wir sollten versuchen, einen regelmäßigen Schlafrhythmus aufrecht zu erhalten. Dies hilft uns, unserem Körper Stabilität zu geben und so können wir unter anderem auch Stress reduzieren.
  • Eine Behandlung mit Hilfe eines Physiotherapeuten ist ebenfalls sehr empfehlenswert. Zudem sind aerobe Bewegungen für unseren Körper und für unser Nervensystem äußerst wichtig, um unser Wohlbefinden zu fördern. Außerdem sollte die Starrheit im Nacken gelindert werden, damit Nacken, Augen und Ohren wieder ins Gleichgewicht kommen. Nur so kannst du Schwindel vorbeugen.

Pflanzen, die den Schwindel lindern

  • Ginko Biloba: Der Extrakt dieser Pflanze hilft uns, die Durchblutung in der Wirbelsäule zu verbessern. So können wir Schwindelanfälle, Pfeifen in den Ohren, Kopfschmerzen etc. vermeiden. Diese Pflanze kannst du entweder als Tee oder auch in Tablettenform konsumieren. Sie ist in Naturheilläden und Drogerien erhältlich.
  • Ingwer: Seine positiven Eigenschaften eignen sich hervorragend, um Schwindel zu heilen und Übelkeit verschwinden zu lassen. Trink jeweils am Morgen einen Ingwertee.

Ingwer

  • Passionsblume: Diese Pflanze hilft uns bei Schwindelanfällen und ist zudem hervorragend bei Stress und Angststörungen. Diese beiden Faktoren können Schmerzen am Nacken auslösen. Trink zwei bis dreimal am Tag einen Tee aus Passionsblume.

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Weitere Pflanzen, die den Schwindel lindern

  • Rote Weinrebe: Diese Pflanze hilft, die Durchblutung in der Wirbelsäule und auch Schwindel, Übelkeit und Migräne zu verbessern. Sowohl der Saft aus den Trauben als auch die Blätter der Roten Weinrebe, mit denen getrocknet Tee zubereitet werden kann, haben eine hervorragende Wirkung. Die Blätter in Wasser aufkochen, danach den Tee etwas ziehen lassen und mehrere Tassen über den ganzen Tag verteilt trinken.
  • Tee aus Kamille und Minze. Sie haben ähnliche Eigenschaften wie Ingwer und helfen bei Übelkeit, Erbrechen und Schwindel. Du solltest diesen Tee am besten immer dann trinken, wenn du ihn brauchst.Spinat
  • Vitamin B6:  Verschiedene Studien haben die Bedeutung von diesem Vitamin für die Behandlung von Schwindel aufgezeigt. Vitamin B6, auch Pyridoxin genannt, verbessert den Metabolismus unserer Enzyme und Aminosäuren. Diese sind für unseren Gemütszustand, Energie, Muskeln und ebenfalls für unser Gleichgewicht verantwortlich. All dies macht dieses Vitamin unabdingbar für eine gut funktionierende Gesundheit unserer Knochen und unserer Wirbelsäule. Es kann sogar Angstzustände verhindern und somit Schwindel vorbeugen. Vitamin B6 ist in Kapselform in Naturheilläden und Drogerien erhältlich. Für Erwachsene werden täglich 1,3 mg empfohlen, für Kinder zwischen 8 und 13 Jahren 0,6 mg. Vollkornprodukte, Bananen, Lartoffeln, Knoblauch, Kastanien, getrocknete Pflaumen, Pistazien, Seezunge, Blumenkohl, Spinat etc. enthalten Vitamin B6.