Nackenschmerzen und Schwindel: Gründe und Heilmittel

Es ist ebenfalls wichtig, den steifen Hals zu behandeln. Bei einer eingeschränkten Beweglichkeit kann es auch zu Seh- und Hörproblemen kommen, die zu Schwindel führen.

An Nackenschmerzen zu leiden und an den damit verbundenen Schwindelanfällen ist ohne Zweifel sehr unangenehm und lästig. Diese Beschwerden können unsere alltäglichen Aktivitäten einschränken und erschweren.

Kribbeln, Muskelkrämpfe, Schüttelfrost, einen starren Nacken, Schwindel etc. sind die üblichen Symptome, die sich leider immer häufiger in chronische Beschwerden verwandeln.

Den oberen Teil unserer Wirbelsäule nennen wir häufig einfach Nacken. Er dient dazu, unseren Kopf aufrecht zu halten und besteht aus sieben Teilen. Es kann vorkommen, dass wir den Nacken verspannt haben, sei es durch eine schlechte Haltung, durch Abnutzungserscheinungen oder durch Angststörungen. Beschwerden im Nackenbereich stehen häufig auch im Zusammenhang mit Schwindelanfällen.

Gründe für Nackenschmerzen und Schwindel

  • Zusammengedrückte oder eingeklemmte Nerven und Gefäße, verursacht durch degenerative Veränderungen in den Wirbeln. Dabei kommt es zu einer unvermeidbaren Starrheit.
  • Zwischenfälle bei der Signalübertragung der Halsbewegungen und der Information des Gehörs und des Sehvermögens. So kommt es zu einem Ungleichgewicht und Instabilität, oft haben wir dabei das Gefühl, als würden wir uns plötzlich auf einem rasenden Zug befinden. Die Augen merken diese Bewegung, doch die Flüssigkeit in unserem Gehörgang und im Nacken bleibt ohne Bewegung. So kommt es schließlich zu einem Ungleichgewicht und wir empfinden ein Schwindelgefühl.  All dies führt dazu, dass wir unser Vertrauen verlieren, wenn wir gewisse Aktivitäten im Alltag ausführen. Wir fühlen diese Starrheit und eine übermäßige Wachsamkeit, denn in einigen Fällen wollen wir unseren Hals gar nicht mehr bewegen, aus Angst, es könnte wieder zu einem Schwindelanfall kommen, auch wenn es uns wieder besser geht.

Heilmittel bei Nackenschmerzen und Schwindel

Empfohlene Behandlung

  • Kalt-Heiß-Behandlung: Wir beginnen damit, einen Beutel aus Eis für etwa drei bis vier Minuten auf unseren Nacken zu legen. Danach ersetzen wir diesen durch eine heiße Dusche, heiße Kompressen oder Beutel mit heißem Wasser. Thermische Kissen sollten nicht fürs Schlafen benutzt werden, denn dies könnte Ihrer Haut schaden.
  • Wir sollten so gut wie möglich intensiven Sport vermeiden. So können wir vermeiden, dass sich die Zone des Nackens noch mehr entzündet.
  • Bäder mit Wasser aus Rosmarin und Lavendel haben eine positive Wirkung und sind entzündungshemmende Mittel. Sie helfen uns bei Verspannungen, Lendenschmerzen, Nackenschmerzen etc.
  • Wir sollten versuchen, einen regelmäßigen Schlafrhythmus aufrecht zu erhalten. Dies hilft uns, unserem Körper Stabilität zu geben und so können wir unter anderem auch Stress reduzieren.
  • Eine Behandlung mit Hilfe eines Physiotherapeuten ist ebenfalls sehr empfehlenswert. Zudem sind aerobe Bewegungen für unseren Körper und für unser Nervensystem äußerst wichtig, um unser Wohlbefinden zu fördern. Außerdem sollte die Starrheit im Nacken gelindert werden, damit Nacken, Augen und Ohren wieder ins Gleichgewicht kommen. Nur so kann den Schwindelanfällen vorgebeugt werden.

Pflanzen, die den Schwindel lindern

  • Ginko Biloba: Der Extrakt dieser Pflanze hilft uns, die Durchblutung in der Wirbelsäule zu verbessern und so können Schwindelanfälle, Pfeifen in den Ohren, Kopfschmerzen etc. vermieden werden. Diese Pflanze kann entweder als Tee oder auch in Tablettenform konsumiert werden und ist in Naturheilläden und Drogerien erhältlich.
  • Ingwer: Seine positiven Eigenschaften eignen sich hervorragend, um Schwindel zu heilen und Übelkeit verschwinden zu lassen. Trinken Sie Ingwertee jeweils am Morgen.

Ingwer

  • Passionsblume: Diese Pflanze hilft uns bei Schwindelanfällen und ist zudem hervorragend bei Stress und Angststörungen. Diese beiden Faktoren können Schmerzen am Nacken auslösen. Trinken Sie einen Tee aus Passionsblume zwei bis dreimal am Tag.
  • Rote Weinrebe: Diese Pflanze hilft, die Durchblutung in der Wirbelsäule und auch Schwindel, Übelkeit und Migräne zu verbessern. Sowohl der Saft aus den Trauben als auch die Blätter der Roten Weinrebe, mit denen getrocknet Tee zubereitet werden kann, haben eine hervorragende Wirkung. Die Blätter werden in Wasser aufgekocht, danach lassen wir den Tee etwas ziehen und trinken davon mehrere Tassen über den ganzen Tag verteilt.
  • Tee aus Kamille und Minze. Sie haben ähnliche Eigenschaften wie Ingwer und helfen bei Übelkeit, Erbrechen und Schwindel. Wir trinken diesen Tee am besten immer dann, wenn wir ihn brauchen.
  • Vitamin B6:  Verschiedene Studien haben die Bedeutung von diesem Vitamin für die Behandlung von Schwindel aufgezeigt. Vitamin B6, auch Pyridoxin genannt, verbessert den Metabolismus unserer Enzyme und Aminosäuren, die für unseren Gemütszustand, Energie, Muskeln und unser Gleichgewicht verantwortlich sind. All dies macht dieses Vitamin unabdingbar für eine gut funktionierende Gesundheit unserer Knochen und unserer Wirbelsäule. Es kann sogar Angstzustände verhindern und somit Schwindel vorbeugen. Vitamin B6 ist in Kapselform in Naturheilläden und Drogerien erhältlich. Für Erwachsene werden täglich 1,3 mg empfohlen, für Kinder zwischen 8 und 13 Jahren 0,6 mg.

Spinat

Vitamin B6 ist in Vollkornprodukten, Bananen, Kartoffeln, Knoblauch, Kastanien, getrockneten Pflaumen, Pistazien, Seezunge, Blumenkohl, Spinat etc. enthalten.

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