Blähungen und Verdauungsprobleme – Was kann ich tun?

· 7 November, 2014
Kann Stress die Verdauung beeinflussen? Du hast das sicher schon öfters selbst bemerkt. Ein emotional ausgeglichenes Leben ist für eine gesunde Verdauung ausschlaggebend.

Alle Personen leiden manchmal an Verdauungsbeschwerden, Magenbrennen oder unangenehmen Blähungen. 

Normalerweise kommt es zu Verdauungsbeschwerden, wenn die verspeisten Nahrungsmittel nicht gut verdaulich sind. Die Verdauung verläuft langsamer als normal und es können verschiedene Symptome auftreten.

Wenn es öfters zu diesen Beschwerden kommt, wird von einer „schlechten Verdauung“ gesprochen. Das Problem kann sich über Tage oder Monate dahinziehen. Vorübergehende Beschwerden sind relativ kurz und einfacher zu behandeln.

Auch Blähungen stehen in engem Zusammenhang mit Verdauungsstörungen. Diese können sehr lästig sein, vor allem, wenn es sich um ein chronisches Problem handelt. Verdauungsprobleme können durch schlechte und ungesunde Angewohnheiten ausgelöst werden.

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Aus diesem Grund ist es wichtig, Gewohnheitsveränderungen vorzunehmen, um das Problem zu beseitigen.

Vermeide emotionalen Stress und Nervosität um Blähungen vorzubeugen

Der Magen reagiert sehr empfindlich auf emotionale Veränderungen. Wenn jemand an Stress leidet oder sehr nervös oder depressiv ist, meldet sich meist auch der Magen.  

Die Betroffenen leiden meist an Schmerzen, Entzündungen, Verdauungsproblemen, Blähungen sowie anderen Problemen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Emotionen zu kontrollieren, denn dies hat auch eine positive Auswirkung auf die Verdauung.

Iss gesund und ausgewogen

Griechischer-Salat

Bei Verdauungsbeschwerden und Blähungen ist es ausschlaggebend, richtiges Essen zu lernen. Wenn du die Nahrungsmittel nicht ausreichend kaust, wird die Verdauung langsamer. Wenn du beim Essen zu viel Luft schluckst, kommt es zu den ungewünschten Blähungen.

Iss immer langsam und kaue gut, damit der Speichel die Verdauung anregt und du dich so auch schneller satt fühlst. Trinke zum Essen nicht zu viel Wasser, denn dies kann die Magensäuren neutralisieren und die Verdauung erschweren.

Ruhe dich nach dem Essen etwas aus

Ein bisschen Ruhe nach dem Essen ist sehr empfehlenswert. So kann der Magen die Energie für die Verdauung verwenden. Vermeide Sport gleich nach dem Essen und ruhe dich zuerst ein bisschen aus.

Eine lange Siesta ist jedoch für die Gesundheit nicht empfehlenswert, deshalb solltest du dich nicht ins Bett legen sondern auf einem Stuhl oder dem Sofa ausruhen.

Nimm Medikamente nur auf vollen Magen ein

Medikamente

Viele Medikamente können zu Verdauungsproblemen führen, deshalb solltest du diese so gut wie möglich vermeiden. Wenn du ein Medikament benötigst, dann empfehlen wir dir, dieses nicht auf leeren Magen einzunehmen, um Beschwerden zu vermeiden.

Ernähre dich gesund

Die Ernährung ist fundamental für eine gesunde Verdauung und um Blähungen zu verhindern. Schwerverdauliche Nahrungsmittel solltest du vermeiden.

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Wenn du öfters an Blähungen und Verdauungsbeschwerden leidest, raten wir dir, wenig scharfe, saure und ballaststoffreiche Nahrungsmittel und Speisen zu dir zu nehmen. Weiter solltest du auch den Konsum von Alkohol, kohlensäurehaltigen Getränken sowie Fast Food vermeiden.

Iss nicht spät abends

 Essen

Viele Menschen haben die schlechte Angewohnheit, vor dem Schlafengehen noch etwas zu essen. Dies kann dann zu einer schlechten Verdauung führen. Es ist empfehlenswert, mindestens drei Stunden vor der Nachtruhe die letzte Mahlzeit einzunehmen.

Denke daran…

  • Wende alle diese Ratschläge in deinem alltäglichen Leben an und du wirst merken, dass die Verdauungsbeschwerden und Blähungen verschwinden. Es gibt auch natürliche Heilmittel, die du zur Unterstützung verwenden kannst. Ingwer und Zitrone sind bei Blähungen und schlechter Verdauung sehr empfehlenswert.
  • Du solltest Magen- und Verdauungsprobleme ernst nehmen, wenn diese öfters vorkommen. Wenn Magenbrennen, Verdauungsbeschwerden und Blähungen mehr als zwei Mal pro Woche vorkommen, dann ist es ratsam, dass du einen Arzt aufsuchst, auch wenn es sich nicht um ein schwerwiegendes Problem handeln muss (wie zum Beispiel Reizdarmsyndrom, Blasenentzündung, Nahrungsmittelallergie oder im schlimmsten Fall Krebs).
  • Foster, J. A., Rinaman, L., & Cryan, J. F. (2017). Stress & the gut-brain axis: Regulation by the microbiome. Neurobiology of Stress. https://doi.org/10.1016/j.ynstr.2017.03.001
  • Mayer, E. A. (2000). The neurobiology of stress and gastrointestinal disease. Gut. https://doi.org/10.1136/gut.47.6.861