Blähungen und Verdauungsprobleme – Was kann ich tun?

Kann Stress die Verdauung beeinflussen? Du hast das sicher schon öfters selbst bemerkt. Ein emotional ausgeglichenes Leben ist für eine gesunde Verdauung ausschlaggebend.

Alle Personen leiden manchmal an Verdauungsbeschwerden, Magenbrennen oder unangenehmen Blähungen. Normalerweise kommt es zu Verdauungsbeschwerden, wenn die verspeisten Nahrungsmittel nicht gut verdaulich sind. Die Verdauung verläuft langsamer als normal und es können verschiedene Symptome auftreten.

Wenn es öfters zu diesen Beschwerden kommt, wird von einer „schlechten Verdauung“ gesprochen. Das Problem kann sich über Tage oder Monate dahinziehen. Vorübergehende Beschwerden sind relativ kurz und einfacher zu behandeln. Auch Blähungen stehen in engem Zusammenhang mit Verdauungsstörungen. Diese können sehr lästig sein, vor allem, wenn es sich um ein chronisches Problem handelt. Verdauungsprobleme können durch schlechte und ungesunde Angewohnheiten ausgelöst werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, Gewohnheitsveränderungen vorzunehmen, um das Problem zu beseitigen.

Vermeiden Sie emotionalen Stress und Nervosität

Der Magen reagiert sehr empfindlich auf emotionale Veränderungen. Wenn jemand an Stress leidet oder sehr nervös oder depressiv ist, meldet sich meist auch der Magen.  Die Betroffenen leiden meist an Schmerzen, Entzündungen, Verdauungsproblemen, Blähungen und anderen Problemen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Emotionen zu kontrollieren, denn dies hat auch eine positive Auswirkung auf die Verdauung.

Essen Sie gesund und ausgewogen

Griechischer Salat

Bei Verdauungsbeschwerden und Blähungen ist es ausschlaggebend, richtiges Essen zu lernen. Wenn Sie die Nahrungsmittel nicht ausreichend kauen, wird die Verdauung langsamer. Wenn Sie beim Essen zu viel Luft schlucken, kommt es zu den ungewünschten Blähungen. Essen Sie immer langsam und kauen Sie gut, damit der Speichel die Verdauung anregt und Sie sich so auch schneller satt fühlen. Trinken Sie zum Essen nicht zu viel Wasser, denn dies kann die Magensäuren neutralisieren und die Verdauung erschweren.

Ruhen Sie sich nach dem Essen etwas aus

Ein bisschen Ruhe nach dem Essen ist sehr empfehlenswert. So kann der Magen die Energie für die Verdauung verwenden. Vermeiden Sie Sport gleich nach dem Essen und ruhen Sie sich zuerst ein bisschen aus. Eine lange Siesta ist jedoch für die Gesundheit nicht empfehlenswert, deshalb sollten Sie sich nicht ins Bett legen sondern auf einem Stuhl oder dem Sofa ausruhen.

Nehmen Sie Medikamente nur auf vollen Magen ein

Medikamente

Viele Medikamente können zu Verdauungsproblemen führen, deshalb sollten Sie diese so gut wie möglich vermeiden. Wenn Sie ein Medikament benötigen, dann empfehlen wir Ihnen, dieses nicht auf leeren Magen einzunehmen, um Beschwerden zu vermeiden.

Ernähren Sie sich gesund

Die Ernährung ist fundamental für eine gesunde Verdauung und um Blähungen zu verhindern. Schwerverdauliche Nahrungsmittel sollten Sie vermeiden. Wenn Sie öfters an Blähungen und Verdauungsbeschwerden leiden, raten wir Ihnen, wenig scharfe, saure und ballaststoffreiche Nahrungsmittel und Speisen zu sich zu nehmen. Weiter sollten Sie auch den Konsum von Alkohol, kohlensäurehaltigen Getränken und Fast Food vermeiden.

Essen Sie nicht spät abends

 Essen

Viele Menschen haben die schlechte Angewohnheit, vor dem Schlafengehen noch etwas zu essen. Dies kann zu einer schlechten Verdauung führen. Es ist empfehlenswert, mindestens drei Stunden vor der Nachtruhe die letzte Mahlzeit einzunehmen.

Denken Sie daran…

  • Wenden Sie alle diese Ratschläge in Ihrem alltäglichen Leben an und Sie werden merken, dass die Verdauungsbeschwerden und Blähungen verschwinden. Es gibt auch natürliche Heilmittel, die Sie zur Unterstützung verwenden können. Ingwer und Zitrone sind bei Blähungen und schlechter Verdauung sehr empfehlenswert. 
  • Sie sollten Magen- und Verdauungsprobleme ernst nehmen, wenn diese öfters vorkommen. Wenn Magenbrennen, Verdauungsbeschwerden und Blähungen mehr als zwei Mal pro Woche vorkommen, dann ist es ratsam, dass Sie einen Arzt aufsuchen, auch wenn es sich nicht um ein schwerwiegendes Problem handeln muss (wie zum Beispiel Reizdarmsyndrom, Blasenentzündung, Nahrungsmittelallergie oder im schlimmsten Fall Krebs).
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