Auswirkungen von Bauchfett für Frauen

· 6 Juni, 2015

Bauchfett ist nicht nur unschön, es kann auch gefährliche gesundheitliche Folgen haben. In den letzten Jahren ist die Zahl der Frauen, die an Diabetes Typ II oder Herzproblemen leiden beträchtlich gestiegen. Schlechte Lebensgewohnheiten und eine falsche Ernährung führen häufig zu Bauchfett, das langfristig ernste Krankheiten verursachen kann. In unserem heutigen Beitrag geht es um dieses weit verbreitete Problem und darüber, was man dagegen tun kann. 

Auswirkungen von Bauchfett

Ab dem 40. Lebensjahr sammelt sich bei Frauen vermehrt Fett im Bauchbereich an. Der Körper erfährt verschiedene Veränderungen wie beispielsweise einen verlangsamten Stoffwechsel, wodruch die Fettverbrennung erschwert wird.

Es werden weniger Östrogene produziert. Dies führt zu einer allmählichen Gewichtszunahme. Fettpolster am Bauch bedeuten nicht nur Fett unter der Haut sondern auch an den inneren Organen. Genau hier liegt die Gefahr, denn es kann zu folgenden Beschwerden kommen:

  • Herzerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes Typ II

Die Ansammlung von Fett unter dem Zwerchfell und an der Brustwand erschwert das Atmen. Dabei kommt es zu Erstickungsgefühlen, die Lungen leiden und man wird träge. Auch Schlafapnoe kann eine Folge davon sein. 

Durch die Ansammlung von Fett, erhöht sich das Risiko für bestimmte Krankheiten beträchtlich, beispielsweise auch für Brust- oder Gebärmutterkrebs. Es kann ebenfalls zu Menstruationsstörungen kommen. Aus diesen Gründen sollte Bauchfett nicht unbeachtet bleiben.

Wie weiss ich, ob ich zu viel Fett am Bauch habe?

Gesundheit-der-Frau

Die Frage klinkt zwar ironisch, weil sich jede Frau bewusst ist, wann ihr Körper anfängt, sich zu verändern und sie Pfunde ansammeln, da die Kleidung nicht mehr passt und man bei einer größeren Anstrengung schneller müde wird.

Ärzte weisen jedoch darauf hin, dass die Maße des Bauches wichtig sind:

  • Die Taille einer Frau sollte 89 cm nicht überschreiten.
  • Männer sollten an der Taille nicht mehr als 102 cm aufweisen.

Wie kann ich Bauchfett reduzieren?

Salbei

Das ist kein einfaches Unternehmen, trotzdem solltest du es deiner Gesundheit zuliebe versuchen. Ein Ernährungsberater oder Arzt kann behilflich sein, um die richtigen Maßnahmen zu treffen. Folgende Tipps kannst du in deinem Alltag einfach umsetzen:

  • Reduziere en Salzkonsum.
  • Trinke 2 Liter Wasser am Tag.
  • Vollkornprodukte, wie Buchweizen oder Hafer konsumieren. Raffiniertes Mehl durch Vollkornmehl ersetzen. Kaufe nur Vollkornbrot, Gerstenbrot ist besonders empfehlenswert.
  • Zucker und Backwaren sowie Fertig- bzw. Tiefkühlprodukte sollten verbannt werden. Bereite ausgewogene Gerichte mit frischen Produkten selbst zu: Salate, gedämpftes Gemüse, Lachs oder andere Blaufischsorten. Bevorzuge Magerfleisch oder Geflügel.
  • Trinke jeden Morgen vor dem Frühstück 1 Glas lauwarmes Wasser mit Zitronensaft.
  • Trinke nach jeder Mahlzeit eine Tasse Salbeitee. Diese Heilpflanze fördert die Verdauung und die Fettreduktion am Bauch. Sei also konstant und nehme diesen Kräutertee 15 aufeinanderfolgende Tage 2 Mal täglich ein. Mache danach eine 10 tägige Pause und beginne wieder von neuem.
  • Meide Kuhmilch. Ungesüßter Naturjoghurt ist viel gesünder, da er verdauungsfördernde Bakterien enthält.
  • Nimm 5 tägliche kleinere Mahlzeiten ein und lasse auf keinen Fall eine Mahlzeit aus. Wenn du normalerweise nicht frühstückst oder das Abendessen auslässt, um abzuspecken, solltest du wissen, dass du damit genau das Gegenteil bewirkst. Dein Stoffwechsel verlangsamt sich und Reserven, also Fett, werden angesammelt.

Beachte diese einfachen Tipps, deiner Gesundheit zu liebe!