Aphrodisische Wirkung von Zimt und andere Vorteile

17 November, 2017
Sollten gesundheitliche Beschwerden vorliegen, ist es immer besser einen Arzt zu konsultieren bevor man Naturheilmittel zu sich nimmt. Zimt wirkt blutverdünnend und hat auch andere zahlreiche Vorteile. 

Schon seit der Antike werden dieser Gewürzrinde verschiedene heilende Eigenschaften zugesprochen. Auch du kannst die aphrodisische Wirkung von Zimt und andere Vorteile nutzen.

Das aromatische Gewürz, das besonders in der Weihnachtszeit sehr beliebt ist, zeichnet sich durch essenzielle Mineralien aus und liefert auch Ballaststoffe und die Vitamine A, B1 und C.

Dieses Gewürz wird aus der getrockneten Rinde des Zimtbaumes hergestellt, der ursprünglich aus Sri Lanka (früher Ceylon, deshalb auch Ceylon-Zimt) stammt, inzwischen jedoch auch in Burma, Bangladesch und in Südamerika angebaut wird.

Nicht zu verwechseln ist der echte Ceylon-Zimt mit dem billigeren Cassia-Zimt, der größere Mengen des leberschädigenden Wirkstoffes Cumarin enthält und deshalb besser nicht verwendet werden sollte.

Wie bereits erwähnt, hat die Rinde des Zimtbaumes auch eine aphrodisische Wirkung, welche die Libido stimuliert und bei einer erektilen Dysfunktion hilfreich sein kann.

Heilende Eigenschaften von Zimt

Zimt hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile, die sowohl äußerlich als auch innerlich genutzt werden können.

  • Die Zimtrinde verbessert den Verdauungsprozess und hilft bei Blähungen, Brechreiz und schweren Verdauungen.
  • Zimt wird auch bei Reizdarm verwendet, kann den Cholesterinspiegel regulieren und auch den Blutzuckerspiegel in Ausgleich bringen, deshalb wird dieses Gewürz auch Patienten mit Diabetes Typ 2 empfohlen.
  • Da Zimt auch schleimlösend wirkt, verbessert er die Gesundheit der Atemwege. Insbesondere ist dieses Gewürz bei Bronchitis, Husten und Erkältungen von großem Nutzen.
  • Die entzündungshemmende Wirkung hilft bei Kopf- und Muskelschmerzen.
  • Zimt wirkt wärmend und schmeckt leicht scharf, deshalb kann damit auch die Durchblutung stimuliert werden.
  • Das duftende Gewürz kann die Arteriengesundheit verbessern. Beachte allerdings, dass Zimt blutverdünnend wirkt und deshalb nicht immer zu empfehlen ist. 
  • Zimt reguliert den weiblichen Menstruationszyklus und lindert Regelschmerzen. Er ist auch in der Behandlung von vaginalen Infektionen vorteilhaft.
  • Darüber hinaus kann das Gewürz verwendet werden, um Geschwüre im Mund und schlechten Atem zu lindern.
  • Doch das ist noch nicht alles: Zimt ist auch ausgezeichnet, um Fuß- und Nagelpilz zu behandeln, denn er glänzt durch seine antiseptischen Eigenschaften.

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Aphrodisische Wirkung von Zimt

Aphrodisische Wirkung von Zimt

Zimt ist als natürliches Stimulans bekannt. Davon profitieren zum Beispiel verschiedene kognitive Funktionen wie das Gedächtnis. Doch auch die aphrodisische Wirkung von Zimt kann genutzt werden.

Das wohlduftende Aroma verbessert die Libido von Frauen und Männern. Du kannst beispielsweise eine Duftlampe mit Zimt oder Zimtöl mit Honig verwenden, um die sexuelle Begierde zu stimulieren.

  • Männer, die regelmäßig Zimttee trinken, können damit den Testosteronspiegel erhöhen.
  • Da mit Zimt auch die Durchblutung verbessert wird, kann dieses Mittel bei einer leichten erektilen Dysfunktion von Nutzen sein. Durch die bessere Durchblutung kann die Erektion auch verlängert werden.

Zimttee kann vorbeugend gegen eine erektile Dysfunktion eingenommen werden. Bei Impotenz empfehlen sich drei Tassen täglich. Du solltest in diesem Fall jedoch unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen zu klären und die richtige Behandlung einzuleiten.

Zimt wirkt auch entspannend. Da alltägliche Hektik und Stress die Libido beeinflussen, kann dieses Gewürz auch in diesem Fall hilfreich sein.

Die aphrodisische Wirkung von Zimt ist auch darauf zurückzuführen, dass das aromatische Gewürz den Gemütszustand verbessert, gegen Müdigkeit wirkt und den Organismus aktiviert.

Wie kann man am besten von Zimt profitieren?

  • Ein Esslöffel Zimt in einem Liter Wasser aufgelöst hilft bei Magenbeschwerden und reduziert Blähungen und Gasbildung.
  • Zimttee reguliert den Menstruationszyklus und lindert Schmerzen.
  • Bei Verdauungsbeschwerden empfiehlt es sich, das Essen mit einem Teelöffel Zimt zu würzen. Damit können auch Sodbrennen und Übelkeit gelindert werden.
  • Da Zimt stimulierend wirkt, kann eine Tasse Zimttee auch den Appetit fördern. Auch kältebedingte Schmerzen können damit gelindert werden.
  • Bei Bronchitis oder Atemwegbeschwerden empfiehlt es sich, mit einem honiggesüßten Zimttee zu gurgeln. Du kannst auch etwas Zitrone dazugeben.

Risiken und Gegenanzeigen

aphrodisische Wirkung von Zimt und anderen Gewürzen

Der übermäßige Konsum von Zimt kann unerwünschte Nebenwirkungen zur Folge haben. Es ist deshalb wichtig, die Gegenanzeigen zu kennen, um mögliche Beschwerden zu vermeiden.

Zimt wirkt stark blutverdünnend

Wie bereits erwähnt wirkt Zimt blutverdünnend, deshalb müssen Patienten mit bestimmten Krankheiten oder einer schlechten Blutgerinnung vorsichtig sein. Auch bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten und vor Operationen sollte man darauf verzichten.

Gegenanzeigen in der Schwangerschaft

in der Schwangerschaft auf Zimt verzichten

Schwangere Frauen sollten auf Zimt verzichten, insbesondere im letzten Schwangerschaftsabschnitt. Zimt regt den Eintritt der Monatsblutung an (Emmenagogum) und könnte deshalb eine Fehlgeburt verursachen.

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Erhöhte Herzfrequenz

Insbesondere für Menschen mit Bluthochdruck kann diese Eigenschaft gefährlich sein. Auch wenn du an Herzrasen oder Herzrhythmusstörungen leidest, solltest du auf Zimt verzichten.

Hautreizungen

Gesichtsmaske mit Zimt

Bei der äußerlichen Anwendung von Zimt kann eine übermäßige Menge zu Hautallergien führen.

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Gegenanzeigen beim Magenschmerzen

Zwar wird Zimt empfohlen, um den Verdauungsprozess zu fördern, doch der übermäßige Konsum sollte vermieden werden, um gegenteilige Wirkungen zu verhindern. Zu viel des Guten kann den Darm reizen! 

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