6 gesunde Getreidesorten, die du in deine Ernährung einbauen solltest

18 Mai, 2018
Ergänzen wir unsere Ernährung durch Vollkorn, begünstigen wir dadurch nicht nur die vermehrte Aufnahme von Nährstoffen, sondern wir verbessern auch unsere Verdauung. Vollkorn ist sättigender als andere Lebensmittel und kann uns deshalb auch beim Abnehmen helfen.

Vollkorngetreide liefert wichtige Nährstoffe, die deiner Gesundheit zugute kommen. Wir empfehlen dir deshalb, gesunde Getreidesorten regelmäßig in deine Ernährung aufzunehmen, doch immer darauf zu achten, dass es sich um Vollkornprodukte handelt.

Denn diese enthalten wertvolle Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate und sind deshalb perfekte Energielieferanten. Insbesondere wenn du abnehmen möchtest, solltest du auf Vollkornqualität achten.

Erfahre anschließend mehr über verschiedene gesunde Getreidesorten, die in deiner Ernährung nicht fehlen sollten!

1. Gesunde Getreidesorten: Hafer

Gesunde Getreidesorten: Hafer

Hafer gilt als „König der Getreidearten“, denn er glänzt durch hohe Nährwerte. Mit seiner natürlichen Zusammensetzung hat Hafer sich definitiv einen Platz in deiner Ernährung verdient.

  • Des Weiteren leistet Hafer mit seinen komplexen Kohlenhydraten einen wichtigen Beitrag. Denn sie helfen bei der Regulierung der Blutzuckerwerte und werden deswegen besonders gut in Energieträger umgewandelt.
  • Außerdem hat Hafer einen großen Ballaststoffanteil. Er hilft, die Verdauung und schlechte Cholesterinwerte (LDL) zu regulieren.
  • Hafer enthält erhebliche Mengen an B-Vitaminen. Sie sind für die ordnungsmäßige Funktion des Nerven- und Muskelsystems notwendig.
  • Zusätzlich kann Hafer den Rhythmus des Stoffwechsels verbessern und er beschützt die Zellen vor den Effekten freier Radikale.

2. Vollkornreis

Weißer Reis ist zwar sehr beliebt, doch Vollkornreis enthält viel mehr wichtige Nährstoffe und ist deshalb weitaus gesünder.

  • Zuallererst sei gesagt, dass Reis viele B-Vitamine enthält. Sie steigern die Leistung des Gehirns und des Nervensystems.
  • Reis ist außerdem eine bedeutende Magnesiumquelle. Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff, der an zahlreichen Körperprozessen beteiligt ist.
  • Außerdem verbessert Reis die Verdauung und sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.
  • Zu guter Letzt verbessert er die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen und fördert die Gesundheit des Herzens.

3. Gerste

Gesunde Getreidesorten: Gerste

Gerste steht an der fünften Stelle der am häufigsten angebauten Getreidearten der Welt. Auch wenn diese Getreidesorte nicht für Menschen mit Zöliakie geeignet ist, kann sie als kalorienarmes und nährstoffreiches Lebensmittel punkten.

  • Sie enthält Vitamin B1 und B2, Zink, Magnesium und auch Ballaststoffe.
  • Gerste kann die Verdauung verbessern und die Absorption schädlicher Fette im Darm vermindern.
  • Des Weiteren gilt Gerste als eines der besten natürlichen Hilfsmittel bei zu hohen Cholesterin- und Triglyzeridwerten.
  • Gerste reguliert den Darmtrakt und hilft bei der Ausscheidung von Stoffen, die vom Körper nicht verwertet werden können.
  • Da diese Getreidesorte sättigend und antreibend wirkt, wird sie sogar als Ergänzung zum Abnehmen empfohlen.

4. Vollkorn-Roggen

Roggen gehört zu den gesündesten Getreidearten überhaupt und kann leicht in die bestehende Ernährung integriert werden. Roggen ist kalorienarm und voll mit Nährstoffen.

  • Mit seinem wichtigen Beitrag an Ballaststoffen hilft Roggen bei der Regulierung hoher Cholesterinwerte.
  • Auch bei der Darmbewegung kann Roggen sich positiv auswirken und damit Verstopfungen vorbeugen.
  • Zudem kann Roggen das Risiko an einer Stoffwechselkrankheit zu erkranken senken und wird auch zur Regulierung der Blutzuckerwerte empfohlen.
  • Diese Getreidesorte enthält Vitamin E und Selen – zwei Stoffe, die für ihre antioxidative Wirkung bekannt sind.
  • Zu guter Letzt kann Roggen die geistige Leistungsfähigkeit verbessern und das Risiko für eine kognitive Störung oder Nervenkrankheit senken.

5. Mais

gesunde Getreidesorten: Mais

Mais ist ein traditionelles Lebensmittel, welches schon lange wegen der in ihm enthaltenen komplexen Kohlenhydrate als Energiequelle genutzt wird.

  • Wegen seines hohen Vitamin A-, B- und E-Gehalts wird Mais sehr geschätzt. Diese Vitamine schützen das Nerven-, Immun- und Herzkreislaufsystem.
  • Darüber hinaus enthält Mais viele Ballaststoffe, die die Funktionalität des Darms gewährleisten.
  • Die in ihm enthaltenen Antioxidantien helfen dem Körper dabei, die Zellen vor den Folgen oxidativen Stresses zu schützen.
  • Mais schützt die natürlichen Kollagenbestände der Haut und vermindert damit die Zeichen vorzeitiger Hautalterung.

6. Buchweizen

Eigentlich ist Buchweizen gar kein Getreide, doch es schmeckt so und kann auch so verwendet werden. Da Buchweizen kein Gluten enthält, ist dieses Pseudogetreide auch für Personen mit Zöliakie und Glutenunverträglichkeit geeignet.

  • Buchweizen glänzt durch seinen hohen Anteil an biologisch wertvollen Aminosäuren. Sie helfen dem Körper dabei, aktiv zu bleiben und stärken die Muskeln.
  • Außerdem ist Buchweizen reich an Mineralstoffen wie Magnesium und Eisen, die für die Gesundheit sehr wichtig sind.
  • Buchweizen kann auch dabei helfen, die Blutzuckerwerte stabil zu halten, da sein glykämischer Index sehr niedrig liegt.

Gesunde Getreidesorten sollten in deiner Ernährung nicht fehlen!

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