5 Veränderungen für gesündere Blutgefäße in den Beinen

· 19 Januar, 2017
Um die Herz-Gefäß-Gesundheit zu verbessern und die Durchblutung zu fördern, empfiehlt es sich, die Füße wenn möglich hochzulagern. Zum Schlafen kannst du ein Kissen unterlegen, damit die Beine etwas höher liegen.

Die Gesundheit der Blutgefäße ist für eine gute Lebensqualität grundlegend. 

Stelle dir dein Kreislaufsystem wie ein komplexes inneres Autobahnnetz vor, das aus unendlich vielen Venen und Arterien besteht.

Auf dieser Autobahn werden Sauerstoff, Nährstoffe und andere Substanzen transportiert, die das Leben ermöglichen.

Wenn es zu einer Störung kommt, wenn sich die Venen beispielsweise verhärten, kann sich ein kleines Blutgerinnsel bilden, das die korrekte Durchblutung verhindert und Gefahren mit sich bringt. 

Zu den häufigsten Problemen zählen perifere Gefäßerkrankungen. Hier geht es um kleine Verletzungen und Verengungen in Venen und Arterien, die sich vom Herzen entfernt befinden. 

Krampfadern sind ein Beispiel dafür, ein sehr häufig auftretendes Problem, dem man vorbeugen und, falls schon vorhanden, genügend Aufmerksamkeit schenken sollte.

Wenn bereits eine Phlebitis (Entzündung des venösen Gefäßes) oder eine andere Gefäßerkrankung vorhanden ist, solltest du auf jeden Fall einen Facharzt aufsuchen, um möglichen Thromben vorzubeugen.

Bei genetischer Veranlagung oder wenn bereits Besenreiser oder leicht entzündete Krampfadern vorzufinden sind, lohnt es sich, folgende einfachen Empfehlungen zu berücksichtigen, um eine bessere Lebensqualität zu erreichen.

Beginne noch heute mit der Pflege deiner Gefäßgesundheit

Wie lange am Tag verbringst du im Sitzen? Die Arbeit zwingt uns manchmal dazu, lange Zeit auf dem Stuhl zu „kleben“.

Doch nach der Arbeitszeit gibt es zahlreiche Möglichkeiten, das Herz in Bewegung zu bringen.

Lesetipp: Hausmittel gegen Krampfadern mit Aloe, Karotten und Apfelessig

Bewegungsmangel, eine falsche Ernährung, Schwangerschaften oder genetische Veranlagung sind Faktoren, die zu Krampfadern führen können. 

Durch veränderte Lebensgewohnheiten kann Vorsorge geleistet oder das Problem gelindert werden. Wenn du dir darüber bewusst wirst, können bereits kleine Veränderungen oft viel erreichen.

Anschließend findest du einfache Tipps, die du in deinem Alltag umsetzen kannst.

1. Den Tag mit kalten Duschen an den Beinen beginnen und beenden

Vielleicht hast du dir dies schon zur Gewohnheit gemacht: Beginne und beende den Tag mit einer kalten Dusche an den Beinen. So kannst du die Durchblutung verbessern.

Das geht ganz einfach:

  • Die Beine mit warmem Wasser (zwischen 36 und 38 Grad) fünf Sekunden lang abspritzen.
  • Danach die Beine mit kaltem Wasser weitere 5 Sekunden lang duschen.
  • Mit dieser gesunden Gewohnheit kannst du die Durchblutung in Schwung bringen.

2. Tomatensaft zum Frühstück

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Tomatensamen haben gerinnungshemmende Eigenschaften und verbessern den Blutfluss. Um davon zu profitieren, empfehlen wir folgende Möglichkeiten:

  • Tomatenscheiben äußerlich auf die Krampfadern oder Besenreiser ein paar Minuten lang auflegen.
  • Sobald die Haut beginnt zu jucken oder sich rötet, mit kaltem Wasser abspülen.
  • Noch einfacher ist es, den Tag mit einem Glas natürlichen Tomatensaft zu beginnen.
  • Tomaten sind sehr kalorienarm und wirken diuretisch. Damit kann der Stoffwechsel angekurbelt und Fett einfacher abgebaut werden.
  • Darüber hinaus hilft Tomatensaft gegen Flüssigkeitseinlagerungen und bei der Ausleitung von Schadstoffen, die für Entzündungen, Müdigkeit und Schweregefühl verantwortlich sind.

3. Aloe Vera und Honig für eine bessere Durchblutung und gegen das unangenehme Schweregefühl in den Beinen

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Wir empfehlen dir, jeden Tag dieses Hausmittel mit Aloe Vera und Honig einzunehmen. Mit dieser Kombination kannst du die Entzündungen, die bei Krampfadern entstehen, lindern.

Wenn du dieses Hausmittel jeden Tag zu dir nimmst, kannst du damit auch den venösen Rückfluss fördern und das Schweregefühl in den Beinen sowie Ödeme bekämpfen.

Zutaten

  • 1 Esslöffel Bienenhonig (25 g)
  • 1 Esslöffel Aloe Vera Gel (15 g)
  • 1 Glas Wasser (200 ml)

Zubereitung

  • Das Wasser aufwärmen und sobald es zum Kochen kommt mit Aloe Vera und Honig vermischen.
  • Trinke diese Kombination jeden Tag nach der Hauptmahlzeit.

4. Die Beine beim Schlafen erhöht lagern

Du weißt jetzt, wie wichtig es ist, sich ausreichend zu bewegen, um die Blutgefäße gesund zu halten.

Eine weitere Möglichkeit ist, die Beine so oft wie möglich hochzulagern.

  • Wenn du bei der Arbeit den ganzen Tag sitzt, empfiehlt es sich, eine Fußstütze zu verwenden.
  • Darüber hinaus kannst du dir während der Nachtruhe ein Kissen unter die Beine legen, damit diese etwas höher liegen. Eine Erhöhung von 15 cm (im Vergleich mit dem Kopf) ist ausreichend.

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5. Ballaststoffreiche Ernährung

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Um eine gute Durchblutung zu fördern empfiehlt es sich auch, die Ernährung dementsprechend umzustellen.

  • Eine Diät mit vielen Ballaststoffen, Obst, Gemüse und Getreide ist grundlegend, um die Gefäßgesundheit zu verbessern. 
  • Vergiss nicht, den Salzkonsum so weit wie möglich zu reduzieren, damit weniger Flüssigkeit ins Gewebe eingelagert wird.

Lesetipp: 9 effektive natürliche Diuretika gegen Flüssigkeitsretention

Wir empfehlen dir, folgende Nahrungsmittel in deinen Ernährungsplan einzubauen:

  • Samen (Chiasamen, Sonnenblumenkerne…)
  • Getreide (Hafer, Buchweizen, Roggen)
  • Vollkornpasta
  • Gemüse (Spargel, Kürbis, Rote Bete, Artischocken, Brokkoli)
  • Linsen
  • Trockenfrüchte (Pistazien, Nüsse)
  • Obst (Apfel, Papaya, Ananas, Erdbeeren)

Bei einer Phlebitis oder stark entzündeten Krampfadern ist die einzige Lösung oft ein chirurgischer Eingriff. Trotzdem solltest du zusätzlich diese Empfehlungen in deinem Alltag umsetzen.

Damit wird sich die Gesundheit deiner Blutgefäße verbessern.