5 Faktoren, die die Gesundheit der Eierstöcke beeinflussen

· 4 Juli, 2015

Die Eierstöcke sind die weiblichen Fortpflanzungsorgane, die verschiedene Funktionen – wie die Menstruation und die Produktion der Hormone Progesteron und Östrogen – regulieren. Es gibt leider verschiedene Krankheiten, welche die Eierstöcke betreffen und die nicht immer verhindert werden können. Zysten, Tumore oder eine frühzeitige Funktionsstörung können bei jeder Frau auftreten. Deshalb sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen und auch adäquate Lebensgewohnheiten sehr wichtig.

In diesem Beitrag erfährst du mehr über die Hauptrisiken, die häufig die Gesundheit der Eierstöcke negativ beeinflussen. Lies weiter, um Wissenswertes über dieses Thema zu erfahren.

Faktoren, die die Gesundheit der Eierstöcke beeinflussen

1. Fettleibigkeit

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Wie bekannt, ist Übergewicht im Allgemeinen ein Risiko für die Gesundheit. Doch wie werden die Eierstöcke davon beeinflusst?

  • Es ist wichtig zu wissen, dass Fettleibigkeit nicht nur den Stoffwechsel, sondern auch den Hormonhaushalt verändert. Wenn überschüssiges Fett im Gewebe gespeichert wird, werden davon auch das Hormonsystem und folglich die Menstruation beeinflusst.
  • Viele Experten weisen darauf hin, dass diese Hormonveränderungen zu Beschwerden wie polyzystischen Ovarien oder auch Tumoren führen können. Außerdem wird davor gewarnt, dass eine Folge von Fettleibigkeit auch Unfruchtbarkeit sein kann. 

2. Genetische Faktoren

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Auch genetische Faktoren können eine bedeutende Rolle spielen: Krankheiten des Fortpflanzungsorgans, an welchen bereits die Mutter, Großmutter oder Tante gelitten haben, können weitervererbt werden. Wenn beispielsweise Eierstockkrebs bereits in der Familie vorgekommen ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, ebenfalls früher oder später daran zu erkranken.

Bei einer Mutation des BRCA1-Gens oder des BRCA2-Gens ist die Gefahr, an Eierstockkrebs zu erkranken wesentlich höher. Deshalb lassen sich viele Frauen eine Genanalyse machen, um herauszufinden, ob sie zur Risikogruppe gehören. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Schauspielerin Angelina Jolie, die sich für die Entfernung der Eierstöcke und folglich eine verfrühte Menopause entschieden hat.

3. Spät Kinder bekommen

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Nicht alle Frauen haben in jungem Alter Kinder, wie es bei unseren Müttern und Großmüttern der Fall war. Die Arbeit, die Unabhängigkeit oder auch Arbeitslosigkeit und zahlreiche andere Gründe führen dazu, dass viele Frauen erst nach dem 30. Lebensalter Kinder haben.

Stellt das ein Gesundheitsrisiko dar? Experten erklären im Allgemeinen, dass je mehr Ovulationen im Leben einer Frau vorkommen, umso höher die Gefahr ist, an Eierstockkrankheiten zu leiden. Aus Statistiken geht hervor, dass Frauen, die vor dem 26. Lebensjahr ein Kind haben, bedeutend seltener an Eierstockkrebs erkranken.

Dieser „Schutz“ tritt beispielsweise nicht mehr ein, wenn das erste Kind erst nach dem 35. Lebensjahr geboren wird.

4. Die Gefahr von Talkum-Puder

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Talk wird aus verschiedenen Gründen mit Eierstockkrebs in Zusammenhang gebracht:

  • Talkum-Puder wird aus Magnesiumsilicat hergestellt, welches die toxische Substanz Asbest enthält, die für verschiedene Krebsarten verantwortlich gemacht wird, nicht nur für Eierstockkrebs. Auch Brustkrebs kann dadurch verursacht werden, denn viele verwenden Talk als Deodorant.
  • In den Vereinten Staaten wurde in den 70er Jahren begonnen, asbestfreien Talk herzustellen. Doch nicht alle Länder haben diese Regelung übernommen.
  • Das Risiko für Frauen besteht insbesondere darin, dass der Talkum-Puder bereits bei Babys über einen längeren Zeitraum verwendet wird: Dabei wird der Puder auch von den Müttern unbewusst inhaliert.

Vergiss nicht, immer die Zusammensetzung des Talkum-Puders zu überprüfen und darauf zu verzichten, wenn Asbest zu den Inhaltsstoffen gehört!

5. Fettreiche Ernährung

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Wir empfehlen immer gesunde Lebensgewohnheiten, wobei Bewegung und eine ausgeglichene Ernährung ausschlaggebend sind. Auf schädliche Fette sollte so gut wie möglich verzichtet werden.

Auch wenn ein Kuchen oder Gebäck am Nachmittag lecker schmecken – denn Weißmehl, Zucker und Salz sorgen für einen guten Geschmack – solltest du lieber darauf verzichten. Diese Nahrungsmittel fördern nämlich die Bildung von Tumoren, bei Frauen kommt es dadurch häufig zu Eierstockkrebs.

Trinke ausreichend Wasser und natürliche Fruchtsäfte und genieße regelmäßig frisches Obst und Gemüse. Fettreiche Nahrungsmittel führen früher oder später zu einer Veränderung des Östrogenspiegels. Pflege dich!