3 Empfehlungen gegen Flüssigkeitsretention

· 18 Januar, 2017
Bei der Einlagerung von Flüssigkeit im Gewebe sollte als erstes an eine Ernährungsumstellung gedacht werden. Doch auch mehr Bewegung und Massagen der betroffenen Bereiche können von großer Hilfe sein.

Eine Flüssigkeitsretention kann bei jedem auftreten. Meist wird die Einlagerung von Flüssigkeit ins Gewebe jedoch mit Frauen assoziiert, da fast jede Frau irgendwann im Leben daran leidet.

Dies ist darauf zurückzuführen, dass es während der Menstruation besonders häufig zur Einlagerung von Flüssikgeiten kommt. Doch auch Männer können daran leiden.

Es ist gut, die Beschwerden zu kennen, um diese sofort zu identifizieren, falls es zu einem Ungleichgewicht des Wasser- und Elektrolythaushalts kommt.

Was ist eine Flüssigkeitsretention?

Auch wenn es sich um eine sehr häufige Beschwerde handelt, wissen viele nicht, was genau eine Flüssigkeitsansammlung im Körper bedeutet, deshalb werden wir anschließend folgende Fragen klären:

  • Was ist eine Flüssigkeitsretention?
  • Wie kommt es dazu?
  • Welche Folgen können auftreten?

Wir sprechen von der Einlagerung von Flüssigkeiten, insbesondere Wasser, im Körpergewebe.

Eine der Hauptursachen ist ein unausgeglichener Hormonhaushalt, der für die Regulierung der Flüssigkeiten zuständig ist. 

Warum werden Flüssigkeitseinlagerungen meist mit Frauen assoziiert?

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Frauen sind für die Flüssigkeitsretention anfälliger, insbesondere im zweiten Abschnitt des Monatszyklus zwischen dem Eisprung sowie der Menstruation.

Dies ist auf eine erhöhte Konzentration von Progesteron im Blut zurückzuführen. 

Überdies stellen auch orale Verhütungsmittel einen wichtigen Einflussfaktor dar.

Weitere Faktoren

Wie bereits erwähnt, kann eine Flüssigkeitsretention überdies auch bei Männern vorkommen. In diesem Fall zählen folgende Faktoren zu den häufigsten Auslösern:

  • Übergewicht
  • Zu langes Verweilen in derselben Position (im Sitzen, Stehen sowie Liegen)
  • Bewegungsmangel

Wie erkennt man eine Flüssigkeitsretention?

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Es handelt sich um ein Leiden, das mit folgenden Symptomen einhergeht:

  • Gelenkschmerzen.
  • Unangenehmes Gefühl in gewissen Körperbereichen (Beine, Füße, Arme, Hände, Brüste sowie Hüfte).
  • Bauchschmerzen.
  • Die Kleidung wird zu eng.
  • Bestimmte Körperteile sind überdies dicker als normal.

Wie kann man dieses Leiden kontrollieren?

Die Einlagerung von Flüssigkeit im Gewebe ist meist einfach sowie schnell behandelbar. Man muss dabei nur die anschließend beschriebenen Maßnahmen treffen sowie einen Arzt aufsuchen, falls diese nicht funktionieren.

1. Massage oder Spaziergang

Bewegungmangel zählt zu den häufigsten Auslösern einer Flüssigkeitsretention. Dadurch kommt es nämlich zu Durchblutungsstörungen und Trägheit des gesamten Organismus.

Lesetipp: Wie ein 20-minütiger Spaziergang die Gesundheit fördert

Mit der Zeit lagern sich in der Folge Flüssigkeiten im Gewebe ein, insbesondere in den unteren Extremitäten (Füße, Beine sowie Schenkel).

Um vorzubeugen empfiehlt es sich, regelmäßig spazieren zu gehen, um dann so die Durchblutung des Körpers zu fördern.

Wenn du allzu träge bist, kannst du damit beginnen, die betroffenen Bereiche mit Massagen zu behandeln.

2. Wenig Salz und Zucker konsumieren

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Überschüssiger Zucker sammelt sich im Organismus an. Er zwingt den Körper, mehr Insulin bereitzustellen und führt dann zu Flüssigkeitseinlagerungen.

Auch Salz sollte dann so weit wie möglich reduziert werden, um Flüssigkeitsretention zu vermeiden. Das darin enthaltene Natrium ist dafür verantwortlich, dass das Wasser nicht korrekt ausgeleitet wird.

Lesetipp: Welche Arten von Salz sind am gesündesten?

3. Gesunde Ernährung

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Natürlich ist auch eine gesunde Ernährung von großer Wichtigkeit.

Es empfiehlt sich, frische Nahrungsmittel wie Bananen, Zwiebel, Heidelbeeren, Nüsse sowie Mandeln in den Ernährungsplan aufzunehmen.

Diese wirken diuretisch und helfen überschüssiges Natrium auszuleiten. Darüber hinaus enthalten sie entzündungshemmende Wirkstoffe.

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  • Scientific Advisory Committee on Nutrition (SACN). (2003). Salt and health. Nutrition Bulletin. https://doi.org/10.1046/j.1467-3010.2003.00351.x