10 erstaunliche Eigenschaften von Hafer und ein Frühstücksrezept

· 22 März, 2015
Kann Hafer in der Vorsorge gegen Diabetes Typ 2 helfen? Lösliche Ballaststoffe fördern die Verdauung von Stärke und stabilisieren die Blutzuckerwerte.

Hafer gehört zu den gesündesten und besten Getreidesorten und ist deshalb weltweit sehr beliebt. Er hat einen hohen Nährwert, liefert viel Energie und ist deswegen zum Grundnahrungsmittel für viele Kulturen geworden.

Hafer enthält mehr Eiweiß, Vitamine, Kohlenhydrate und Nährstoffe als jedes andere Getreide. Er ist immer erhältlich und auch preiswert, deshalb können wir das ganze Jahr von den gesundheitsfördernden Eigenschaften profitieren. Anschließend erfährst du, warum Hafer so gesund ist.

Reguliert den Cholesterinspiegel

Hafer enthält den Ballaststoff Beta-Glucan, der sich in verschiedenen Studien als sehr vorteilhaft gegen hohe Cholesterinwerte gezeigt hat. Wenn du jeden Tag Haferflocken zum Frühstück isst, kann dir das helfen, deinen Cholesterinspiegel zu regulieren.

Gutes Antioxidans

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Hafer hat auch antioxidative Eigenschaften und bekämpft deshalb freie Radikale, die durch den erhöhten Cholesterinspiegel entstehen. So wird gleichzeitig Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt.

Stärkt das Immunsystem

Das Beta-Glucan im Hafer verbessert die Reaktion des Immunsystems gegen Viren und Bakterien, die Infektionen verursachen. Eine Portion Hafer am Tag stärkt das Immunsystem und schützt vor Krankheitserregern. 

Gegen Diabetes

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Bei regelmäßigem Konsum von Haferflocken reduziert sich die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes Typ II zu erkranken. Außerdem können die löslichen Ballaststoffe im Hafer Diabetikern insbesondere nach dem Essen helfen, indem sie die Verdauung von Stärke fördern und folglich den Blutzuckerspiegel stabilisieren.

Fördert die Verdauung

Hafer verbessert die Verdauung und ist ideal um den Darmtrakt zu reinigen und Verstopfung vorzubeugen. Darüber hinaus helfen die löslichen Ballaststoffe, die Gallensäure und ihre toxische Kapazität zu reduzieren.

Wirkt sättigend

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Hafer wirkt stark sättigend und deckt deshalb noch lange nach dem Frühstück das Bedürfnis nach Essen. Dies ist auf den hohen Gehalt an komplexen Kohlenhydraten zurückzuführen, die auch als langkettige Kohlenhydrate bekannt sind.

Wirkt krebshemmend

Hafer enthält Lignane und Phytoöstrogene, beides wichtige Substanzen zur Prävention hormonbedingter Krebsarten. Aus diesem Grund wird vor allem Frauen in den Wechseljahren empfohlen, Hafer zu essen. In verschiedenen Studien konnte festgestellt werden, dass damit das Risiko für Brustkrebs erheblich reduziert werden kann.

Gegen Asthma

Hafer hat auch eine schleimlösende Wirkung und hilft besonders Menschen mit Husten und Bronchitis. Studien haben gezeigt, dass ein höherer Verzehr von Vollkorngetreide wie Hafer das Asthma-Risiko bei Kindern um bis zu 50% reduzieren kann. Die Studie zeigte auch, dass Fisch und die im Hafer enthaltenen Ballaststoffe das Risiko für Asthma im Allgemeinen um bis zu 50% und das Risiko für eine Atemwegsverengung in den Bronchien um bis zu 80% reduzieren können.

Schützt das Herz

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Hafer (und auch andere Getreidesorten) enthält Lignane, das sind Phytohormone, die durch die  Darmflora synthetisiert werden und vor verschiedenen Herzkrankheiten schützen.

Wirkt harntreibend

Hafer enthält auch Silizium, das hilft, erhöhte Harnsäurewerte zu reduzieren und die Urinmenge zu erhöhen. Deshalb empfiehlt sich Hafer auch gegen Gicht und andere Krankheiten, die mit Flüssigkeitsretentionen in Verbindung stehen. 

Hafer zum Frühstück

Hafer ist sehr vielseitig und schmeckt in den verschiedensten Rezepten ausgezeichnet. Heute empfehlen wir dir ein einfaches Rezept, mit dem du den Tag gesund beginnen und von allen Vorzügen des Hafers profitieren kannst.

Zutaten

  • ½ Tasse gemahlener Hafer
  • 6 Mandeln
  • 2 Walnüsse
  • 1 Esslöffel Chia-Samen
  • Honig oder Stevia
  • 1 Teelöffel Rosinen
  • Kokos- oder Mandelmilch

Zubereitung

  • Gib den Hafer in eine Schüssel und füge dann die Chia-Samen hinzu.
  • Diese Zutaten gut vermischen und mit der Pflanzenmilch auffüllen. Es muss allerdings noch Platz für die restlichen Zutaten sein.
  • Die restlichen Zutaten unterrühren und die Mischung über Nacht im Kühlschrank in einem Behälter mit Deckel aufbewahren. Am nächsten Morgen kannst du nach Belieben noch etwas Pflanzenmilch dazugeben.