10 einfache Strategien für ein besseres Gedächtnis

· 25 Januar, 2019
Um das Gehirn zu trainieren und das Gedächtnis zu verbessern, empfehlen sich einfache Übungen, wie beispielsweise Telefonnummern auswendig lernen. Du kannst zu diesem Zweck auch eine neue Sprache lernen!

Du vergisst alltägliche Dinge? Du kannst dich nicht konzentrieren und dein Erinnerungsvermögen lässt überdies nach? Nicht immer ist das Grund zur Sorge. Wie kann man ein besseres Gedächtnis bekommen?

Stress, falsche Ernährung sowie ungesunde Lebensgewohnheiten können die kognitive Leistungsfähigkeit negativ beeinflussen. Das Gehirn ist ein Muskel, der trainiert werden kann und muss. In diesem Beitrag erfährst du, wie du dadurch ein besseres Gedächtnis bekommen kannst.

1. Ernährung für ein besseres Gedächtnis

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Eine angebrachte Ernährung ist das A und O für ein gutes Gedächtnis. Deshalb solltest du folgende Nahrungsmittel auf jeden Fall in deinen Ernährungsplan aufnehmen:

Lesetipp: Lesen am Abend: Gut für dein Gehirn!

  • Banane
  • Nüsse
  • Apfel
  • Lachs und Forelle
  • Bierhefe
  • Brokkoli
  • Spinat
  • Leinsamen
  • Weizenkeime
  • Knoblauch
  • Zwiebel
  • Spargel
  • Hafer
  • Linsen
  • Paprika
  • Zitrusfrüchte

2. Alltägliche Routine vermeiden

Jeden Tag dieselbe Routine wird dann für unser Gedächtnis zum Feind. Wer tagein tagaus die selben Tätigkeiten durchführt, verliert Motivation und fordert dann seine Gehirnzellen zu wenig.

Monotonie bewirkt auch eine langsamere Informationsverarbeitung und erschwert überdies die Informations- und Datenfixierung.

Was ist die Lösung? Versuche, jeden Tag neue Dinge zu entdecken. Die täglichen Verpflichtungen fordern eine gewisse Routine, das ist klar, doch nimm dir 1 – 2 Stunden Zeit für Neues und führe überdies immer wieder Veränderungen in den Tagesablauf ein.

3. Tägliches Hirntraining

Hier hat deine spielerische Phantasie freien Lauf. Zähle die Stufen des Bürogebäudes, deines Treppenhauses sowie im Kaufhaus; präge dir das Nummernschild, das du an der Ampel vor dir hast ein und versuche es danach 2 Stunden später ins Gedächtnis zu rufen.

Lerne die Telefonnummer deiner Freunde sowie Geschwister auswendig; lies ein Gedicht oder höre ein Lied und versuche dich dann am nächsten Tag an den Text zu erinnern.

4. Konzentriere dich auf das, was du gerade tust

Konzentration

Oft führen wir überdies gewisse Dinge automatisch aus. Wir stehen auf, waschen uns, frühstücken und verlassen danach unsere Wohnung. Wo ist das Handy? Wo sind die Autoschlüssel?

Wem ist dies nicht schon einmal passiert. Versuche dich auf das, was du tust, zu konzentrieren, sei dir über jeden Augenblick bewusst und du wirst dann bald eine Verbesserung des Gedächtnisses feststellen.

5. Mentale Bilder für eine bessere Erinnerungsfähigkeit

Wenn du beispielsweise die Hausschlüssel ablegst und dich daran erinnern möchtest, wo sie sich befinden, führe dir bewusst vor Augen, wie du die Schlüssel auf den Tisch am Hauseingang legst.

Um dich an Geburtstage zu erinnern, stelle dir das markierte Kalenderblatt vor und mache dir dann davon ein mentales Bild. Das Gedächtnis ist mit Bildern leistungsfähiger.

6. Gedächtnisassoziierung

Gedächtnis

Es ist sehr einfach, wie ein Spiel. Das Gedächtnis funktioniert vor allem durch Assoziierung – bei einem bestimmten Geruch erinnerst du dich beispielsweise an eine bestimmte Lebenssituation, bei einem Lied denkst du an ein Wort und Gefühl, einen Moment der Vergangenheit.

Wenn du z. B. den nächsten Arzttermin nicht vergessen möchtest, versuche das Datum mit etwas anderem zu verbinden: am 10. um 9 Uhr kannst du mit den 10 Fingern an den Händen sowie dem Alter einer Nichte assoziieren.

7. Organisiere die Information

Unser Gedächtnis ist viel effektiver, wenn wir alle wichtigen Daten organisieren. Du gehst z.B. in den Supermarkt, hast aber die Einkaufsliste vergessen.

Passiert sehr oft, nicht wahr? Stelle dir nun deine Küche sowie jedes Regal vor und durchgehe jedes davon: Milchprodukte, Obst, Gemüse, Reinigung, Bad…

8. Meide Stress und negative Gedanken

Stress

Hast du dir schon einmal Vorwürfe gemacht, weil dein Gedächtnis nachlässt. Meckern hilft nicht viel, ganz im Gegenteil, du redest dir selbst ein, dass du ein schlechtes Gedächtnis hast und akzeptierst das gleichzeitig. Du musst aktiv werden!

Lesetipp: 6 Tipps für ein gesundes und fittes Gehirn

Vergiss nicht:

  • Das Gedächtnis kann und muss wie ein Muskel trainiert sowie gestärkt werden.
  • Sorgen sowie Stress sind die Erzfeinde des Gedächtnisses.
  • Motivation ist ausschlaggebend für eine gute kognitive Leistungsfähigeit. Sei dir bei jeder Ausführung von Tätigkeiten über diese bewusst, übe dann jedoch keinen Druck auf dich aus!

9. Stimuliere dein Gehirn

Lies Bücher, Zeitschriften sowie die Zeitung usw., schreibe ein Tagebuch oder lerne eine neue Sprache, es ist niemals zu spät.

Wenn du das Gedächtnis täglich trainierst, verbessert sich auch die Leistungsfähigkeit. So bleibt dein Gehirn aktiv und damit kannst du überdies degenerativen Erkankungen vorbeugen.

10. Genieße die frische Luft, gönne dir Entspannung

spazieren

Ideal wäre es, jeden Tag 1 Stunde Ruhe an der frischen Luft zu genießen. Gehe spazieren, mache eine Fahrradtour oder gehe mit deinem Vierbeiner Gassi. Frische Luft befreit den Geist und löst überdies Verspannungen.

Dabei nehmen wir angenehme Reize auf: Gerüche, Gefühle sowie Geräusche usw. All dies entspannt und setzt Endorphine frei. Ruhe ist notwendig, um die aufgenommenen Informationen zu verarbeiten. Beginne noch heute mit dem Gehirntraining!

  • Hochreiter, S., & Schmidhuber, J. (1997). Long Short-Term Memory. Neural Computation. https://doi.org/10.1162/neco.1997.9.8.1735
  • LaBar, K. S., & Cabeza, R. (2006). Cognitive neuroscience of emotional memory. Nature Reviews Neuroscience. https://doi.org/10.1038/nrn1825