Lesen am Abend: Gut für dein Gehirn!

· 31 Oktober, 2018
Lesen am Abend ist gut fürs Gehirn! Und zwar sowohl in psychologischer Hinsicht als auch in körperlicher. Denn es kann sogar helfen, Krankheiten vorzubeugen.

Lesen am Abend hat tatsächlich zahlreiche positive Auswirkungen auf dein Gehirn. Es ist allgemein bekannt, dass Lesen sehr wichtig ist. Aber was genau hat es mit unserem Gehirn zu tun? Was bringt ihm das Lesen am Abend?

Heutzutage kommen die Kinder quasi schon mit der neuesten Technologie auf die Welt. Das führt dazu, dass das Lesen immer mehr durch Videospiele, soziale Netzwerke, Filme und Serien ersetzt wird. Denn diese sind anscheinend nicht so „mühsam“ wie das Lesen.

Und es stimmt, dass Lesen auch eine Sache der Übung ist. Denn wenn du nicht regelmäßig liest, ist es sehr wahrscheinlich, dass du langsamer dabei wirst. Und dass du für ein 100-seitiges Buch eine Woche brauchst, anstatt nur wenige Tage. Das liegt daran, dass es dir an Übung fehlt.

Doch keine Panik: Das lässt sich leicht ändern!

Lesen am Abend: gut fürs Gedächtnis

Sicherlich hast du in deiner Studentenzeit schon mal gehört, dass das nochmalige Lesen des Stoffs am Abend gut ist. Denn auf diese Weise bleiben dir die zu lernenden Dinge besser im Kopf. Vielleicht hast du auf diesen Rat gehört oder vielleicht auch nicht. Aber was ist nun dran an dieser Behauptung?

Frau liest auf dem Sofa

Man weiß, dass das Gehirn gerade nachts auf vollen Touren arbeitet. Warum ist das so? Der Grund ist eigentlich ganz einfach: Weil der Mensch ruht und schläft. Und so kann sich die ganze Energie auf das Gehirn konzentrieren.

Wenn du also vor dem Schlafengehen noch gelesen hast, bleibt der Lernstoff dir deshalb besser im Kopf. Und daher sagt man, dass das Lesen am Abend gut fürs Gedächtnis ist. Das Gehirn übernimmt die Aufgabe, die wichtigen Informationen über Nacht aufzubewahren.

Wenn du das bereits versucht hast, kannst du dieses Ergebnis sicherlich bestätigen. Es funktioniert tatsächlich! Außerdem können sich viele Menschen abends besser konzentrieren. Du siehst also: abendliches Lesen kann dir einigen Nutzen bringen.

Ein Lesetipp: Die 8 besten Lebensmittel für Konzentration und Gedächtnis

Abendliches Lesen bringt dein Gehirn in Schwung

Lesen am Abend hat noch weitere Vorteile: Es ist wie ein sportliches Training für dein Gehirn. Denn genauso wie du dafür trainieren kannst, dass dein Körper gesund und beweglich ist, kannst du auch Übungen mit deinem Gehirn machen. Und dadurch ein besseres Gedächtnis und schnellere Reaktionen erlangen.

Wenn du vor dem Schlafengehen liest, arbeitet dein Gehirn. Denn du konzentrierst dich beim Lesen ja auf deine Lektüre.

Zumindest wenn du wissen willst, um was es bei dem Text geht. Und wie bereits erwähnt, werden die Informationen gut in deinem Gedächtnis verwahrt, während du schläfst. Das alles besagt, dass dein Gehirn seine Arbeit verrichtet.

Was bedeutet also das Lesen als Training für das Gehirn? Es verhilft dir zu einer schnelleren Reaktionsfähigkeit. Wenn du beispielsweise vor einem Publikum sprechen musst und etwas Unerwartetes eintritt, kannst du schneller und besser darauf reagieren.

Darüber hinaus bringt das Lesen am Abend unser Gehirn auch sonst in Schwung. So hilft es zum Beispiel auch, die Intelligenz zu verbessern. Denn es ist davon auszugehen, dass das Gehirn beim Lesen viel denken muss. Denn es regt deine Phantasie an. Und das kann dir auch dabei helfen, kreativer zu sein.

Vielleicht auch interessant für dich: 5 Rätsel, um kreatives Denken zu stimulieren

Lesen als Vorbeugung bestimmter Krankheiten

Die Vorteile vom abendlichen Lesen gehen aber noch weiter: So kannst du damit auch bestimmten schweren Krankheiten vorbeugen.

Wenn du dir das Lesen am Abend zur Gewohnheit machst, kannst du also nicht nur psychisch, sondern auch körperlich davon profitieren.

Lesen kann positive gesundheitliche Auswirkungen haben. So zum Beispiel, wenn jemand eine Prädisposition für Alzheimer hat. Denn das regelmäßige Training des Gehirns und die damit einhergehende Verbesserung des Gedächtnisses geben zusätzlichen Schutz vor einer möglichen Erkrankung.

Lesen am Abend - gut fürs Gehirn

Doch was passiert, wenn man trotzdem an Alzheimer erkrankt? Denn manchmal kann man bestimmte Krankheiten leider nicht vermeiden, egal wie viel man auch dagegen tut. Doch kann das abendliche Lesen als Gewohnheit dabei helfen, den Ausbruch dieser Krankheit zu verzögern. Darüber hinaus entwickelt sie sich langsamer, sobald sie ausgebrochen ist.

Wie du also sehen kannst, ist Lesen am Abend tatsächlich in mehrfacher Hinsicht gut für dein Gehirn. Es ist der Moment des Tages, an dem du dazu übergehst, auszuruhen. Und was ist da besser, als dich vor dem Schlafengehen noch etwas zu verwöhnen und in ein spannenden Buch abzutauchen! Außerdem hilft dir das auch, besser einzuschlafen.

Lesen am Abend – und zu jeder anderen Tageszeit!

Doch nicht nur abends ist es empfehlenswert, zu lesen. Auch zu jeder anderen Tageszeit ist Lesen einfach wohltuend. Vielleicht liest du lieber beim Frühstück, am Vormittag oder am Nachmittag. Kein Problem, dann mach das! Lesen bringt dir und deinem Gehirn immer Nutzen – auch wenn es abends vielleicht besonders viele sind.

Denn wie gesagt, das Gehirn arbeitet nachts mehr und kann daher vom abendlichen Lesen besseren Nutzen ziehen. Aber auch das Lesen zu einer anderen Tageszeit hat viele positive Auswirkungen.