Fit im Kopf: 5 Gedächtnisübungen

· 14 Juni, 2018
Gedächtnisübungen helfen dir nicht nur, Konzepte besser zu verstehen und neue Informationen schnell zu verarbeiten. Außerdem steigern sie die Konzentrationsfähigkeit. So kannst du dein Gehirn länger jung halten.

Sicher denkst auch du recht oft daran, dass du deinen Körper trainieren solltest. Doch oft wird dabei vergessen, dass auch das Gedächtnis regelmäßiges Training braucht. Wenn du gern deine Konzentration erhöhen und Konzepte besser verstehen bzw. fixieren möchtest, dann bist du hier bei unseren Gedächtnisübungen genau richtig.

Lies weiter und entdecke, wie du ganz einfach fit im Kopf wirst!

Gedächtnisübungen helfen, das Gehirn aktiv zu halten. Allerdings passiert es hie und da, dass man im Laufe der Zeit irgendwann damit aufhört, zu lernen, zu lesen oder sich Wissen anzueignen… Kurzum, man stellt sein Gedächtnis nicht mehr vor Herausforderungen, die es trainieren und in Form halten würden.

Aus diesem Grund stellen wir dir hier 5 tolle Gedächtnisübungen vor, die dich und dein Gehirn fit halten werden. So wirst du lange jung im Kopf bleiben. Los geht’s!

1. Geh den Tag abends nochmal durch

Weißt du noch? Früher bist du vor dem Schlafen immer nochmal den Stoff für die Schule oder für die Prüfung am nächsten Tag durchgegangen, oder? Genau das war eine ausgezeichnete Methode, um dein Gedächtnis zu trainieren! Doch mit der Zeit, nach Beendigung der Schule oder der Arbeit, verlieren wir alle diese Angewohnheit.

Um diese Gedächtnisübung zu machen, musst du nicht unbedingt dabei sein, etwas zu lernen. Du gehst einfach am Abend nochmal im Kopf durch, was du den ganzen Tag über gemacht hast. Dabei reicht es schon, sich daran zu erinnern, was passiert ist oder was du gegessen hast.

Tagebuch als Gedächtnisübung

Oft hilft es, ein Tagebuch zu führen. Denn dadurch machst du täglich dieses kleine Training. Vielleicht denkst du, dass das nichts bringt. Aber tatsächlich ist es für das Gedächtnis eine hervorragende Übung, jeden Abend die Erlebnisse des Tages nochmal durchzugehen.

2. Gedächtnisübungen: Mentale Landkarten anlegen

Wie steht es um dein räumliches Gedächtnis? Für viele Menschen ist es schwierig, sich an die Orte zu erinnern, an denen sie waren, oder sich zu orientieren. Wenn das auch dein Fall sein sollte, kann dir dieser Tipp helfen. Mentale Landkarten anzulegen, ist eine der Gedächtnisübungen, die dir bei der Orientierung nützlich sein wird.

Dafür musst du nur Folgendes versuchen: Jedes Mal, wenn du einen neuen Ort besuchst, zeichnest du dir eine Art Landkarte von dem Weg von diesem Ort nach Hause auf. Das trainiert nicht nur dein räumliches, sondern auch dein visuelles Gedächtnis. Du wirst sehen, dass diese Übung wirklich effektiv ist!

3. Benutze deine nichtdominante Hand

Bist du Rechts- oder Linkshänder? Eine der Gedächtnisübungen, die am meisten Spaß machen, ist diese hier. Dabei führst du alle Handlungen, die du normalerweise mit deiner dominanten Hand machst, mit der anderen aus. Wenn du zum Beispiel Rechtshänder bist, versuchst du, mit links zu schreiben oder dir mit links die Zähne zu putzen.

Natürlich fällt dir das am Anfang nicht leicht! Aber das ist ganz normal. Zuerst ist es schwierig und anstrengend, die Hand zu verwenden, die du normalerweise nicht benutzt. Nichtsdestotrotz ist genau das etwas Positives. Denn auf diese Art und Weise arbeitet und trainiert dein Gehirn.

4. Ändere deine alltäglichen Angewohnheiten

Es mag dir vielleicht wie eine Nichtigkeit vorkommen. Doch indem du deine alltäglichen Angewohnheiten abänderst, gibst du deinem Gehirn eine Art Weckruf. Dabei geht es tatsächlich um kleine Dinge, wie zum Beispiel: Geh die Treppe runter, statt den Aufzug zu nehmen. Oder wähle mal einen anderen Weg zur Arbeit.

All dies wird deine Aufmerksamkeitsspanne verbessern und deinen Geist wach halten. Das ist eine gute Sache, denn so wird dein Gehirn mit neuen Dingen konfrontiert. Wenn du alltägliche Dinge, die dir zur Gewohnheit geworden sind, ausführst, vergisst du quasi automatisch, auf deine Umgebung zu achten.

Treppensteigen als Gedächtnisübung

Wenn du jedoch zum Beispiel einen neuen Weg zur Arbeit wählst, dann bedeutet das, dass du darüber nachdenken musst, ob er dich auch wirklich zu deinem Arbeitsplatz führen wird. Du musst aufmerksam sein, um dich dabei nicht zu verfahren oder zu verlaufen.

Diese Übung lässt sich auch mit einer anderen kombinieren: Wenn du nach Hause kommst, kannst du dir einen kleinen Plan von den zurückgelegten Wegen aufzeichnen.

5. Lerne jeden Tag etwas Neues

Die letzte der Gedächtnisübungen bedeutet nicht, dass du einen Kurs machen musst, um etwas zu lernen. In deinem Alltag gibt es viele Dinge, die dir dabei helfen können, täglich etwas Neues zu lernen.

Zum Beispiel kannst du versuchen, eine neue Telefonnummer auswendig zu lernen. Oder die Adresse von dem Freund, den du immer wieder danach fragen musst, weil du dich nie erinnerst. Dadurch lernst du nicht nur etwas Neues. Diese Dinge machen dir auch das Leben allgemein leichter.

Hast du schon mal solche Übungen gemacht, um dein Gedächtnis zu verbessern? Welche haben dir am besten geholfen? Natürlich gibt es noch viele mehr. Du kannst beispielsweise Sudoku machen. Oder bestimmte Apps benutzen, die gut zum Gehirntraining sind.

Denk dran: Wenn du diese Gedächtnisübungen regelmäßig machst, kannst du wirklich einen entscheidenden Unterschied erreichen. Davon hängt es ab, ob du alles viel zu leicht vergisst oder ob dir die Dinge gut in Erinnerung bleiben. Bewegung, ob körperlich oder geistig, bringt dir immer Vorteile. Wie wäre es also, es mal damit auszuprobieren?